Biografische Notizen:
*1943 Teschen, Polen. Inge Mahn lebt und arbeitet in Berlin und Groß Fredenwalde.
An der Kunstakademie Düsseldorf war sie Meisterschülerin bei Joseph Beuys und lehrte später Bildhauerei an der Kunsthochschule Weißensee, Berlin.
Medium:
Skulpturen, Installationen, Performances
Die Zugänglichkeit zum Werk, der Bezug zum Betrachter spielt für Inge Mahn eine essentielle Rolle. In plastischer Form setzt sie sich mit Alltagsgegenständen auseinander und greift in vorhandene architektonische Strukturen ein. Die sich daraus entwickelnden Arbeiten können lediglich die Wiedergabe einer Situation sein oder aus jener herausgerissen, ihrem ursprünglichen Zweck entgegengesetzt werden. Oft verwendete Materialien sind Gips, Stoff, Pappe und Schnüre.
Einzelausstellungen (eine Auswahl):
- Alles hat seine Ordnung, Galerie der Stadt Fellbach
- Der Topf, Städtisches Kramer-Museum, Kempen
- Anatomisches Theater, Charité, Berlin
- Vitriini: Flackerkerzen, Kunsthalle Helsinki
- Diane Brown Gallery, New York
Gruppenausstellungen (eine Auswahl):
- Joseph Beuys und seine Schüler - Werke aus der Sammlung Deutsche Bank Sakip Sabanci Museum, Istanbul
- Flat Files / Art Forum Kunsthochschule Berlin-Weißensee
- Death keeps me alife, Bilgi Universität, Istanbul
- Vor-Sicht/Rück-Sicht, 8. Triennale Kleinplastik, Fellbach
- documenta 5, Kassel
Sammlungen (eine Auswahl):
Deutsche Bank
Emerson Gallery, Berlin
Kiasma - Museum of Contemporary Art, Helsinki
Video:
Einblick in die Ausstellung "Beuys and His Students" (2009) der Sammlung Deutsche Bank. Gezeigt wurden die Arbeiten von Peter Angermann, Lothar Baumgarten, Walter Dahn, Felix Droese, Imi Giese, Jörg Immendorff, Anselm Kiefer, Imi Knoebel, Inge Mahn, Ulrich Meister, Meuser, Blinky Palermo, Katharina Sieverding and Norbert Tadeusz.
Zitat: "Ich habe ein Gipshaus mit Gipsmöbeln gebaut und das Haus auch benutzt. Es war so bemessen, daß man darin stehen konnte, sich an einen Tisch setzen und auf einer Liege liegen konnte. Ich wollte eine Ecke haben, die ganz für mich ist. Das Haus wurde eine Plastik und ich zur Figur." (Inge Mahn)