Hideaki Yamanobe. Die Fülle der Leere

Westlich geprägtes Malereiverständnis und japanische Bildsensibilität

15.2.-4.4.2013 | Marburger Kunstverein
Eingabedatum: 16.02.2013

bilder

Die Gemälde von Hideaki Yamanobe strahlen große Ruhe und eine konzentrierte, in sich gesammelte Kraft aus. Mit ihrer unaufdringlichen, ebenso introvertierten wie selbstbewussten Präsenz fordern sie eine geduldige und aufmerksame Betrachtung. Das hat zunächst mit ihrem weitgehenden Verzicht auf Farbigkeit zu tun, da sie den Augen keine vordergründigen, allzu schnell mit Assoziationen verknüpften koloristischen Reize bieten. Schwarz, Weiß und deren unzählige Abmischungen als Graustufen sind hier die Farben. Den spannungsreichen Abstraktionen Hideaki Yamanobes, der Offenheit und Vielschichtigkeit seiner Bilder liegt eine grundlegende kulturelle Zweiheit zugrunde: Dem Künstler, der seit etwa 20 Jahren überwiegend in Deutschland lebt, gelingt es, ein westlich geprägtes Malereiverständnis, das ganz auf den malerischen Prozessen selbst basiert, so mit einer spezifisch japanischen Bild- und Materialsensibilität zu verbinden, dass sich daraus eine ganz eigene, ebenso leise wie kraftvolle Bildsprache ergibt.

Parallel zeigt der Marburger Kunstverein die Ausstellung „Spezifische Objekte“ von Youngla Park.

Marburger Kunstverein
Gerhard-Jahn-Platz 5
35037 Marburg

Telefon 06421 - 25882
Fax 06421 - 917968

marburger-kunstverein.de
info@marburger-kunstverein.de

Öffnungszeiten: Di - So 11- 17 Uhr, Mi 11 - 20 Uhr

pm










Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:






    Anzeige



    Anzeige
    Burg Halle



    Painting 2.0

    Die Ausstellung Painting 2.0: Malerei im Informationszeitalter stellt das ungebrochene Interesse an zeitgenössischer Malerei und die stete Expansion digitaler Technologien in einen überraschenden historischen Zusammenhang: weiter


    Nevin Aladag - Screen I–III

    Der Graben wird von 3. Juni bis 30. Oktober wieder zum prominentesten Kunstplatz der Wiener Innenstadt. weiter


    I’LL BE YOUR MIRROR. Screen Tests von Andy Warhol

    Die Ausstellung I’ll Be Your Mirror zeigt eine Auswahl aus den 472 Screentests, die zwischen 1964 und 1966 entstanden sind weiter


    Charlotte Moth - Travelogue

    Das Kunstmuseum Liechtenstein richtet der in Paris lebenden Künstlerin Charlotte Moth ihre erste umfassende Museumsausstellung ein weiter


    Cy Twombly - IN THE STUDIO

    Mit einer Neupräsentation meldet sich Cy Twombly im Obergeschoss des Museums Brandhorst zurück. Und zwar mit einer retrospektiven Auswahl von Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und Fotografien aus den frühen 1950er-Jahren bis hin zu einem Bild aus Twomblys allerletzter Werkserie, die er 2011 kurz vor seinem Tod fertiggestellt hat. weiter


    Anicka Yi. Jungle Stripe

    Während Bioengineering, Neurowissenschaften und Science-Fiction verhohlene Komplizenschaften eingehen, verschwimmt die einst klar konstruierte Grenze von natürlich und künstlich. weiter

    STELLUNG NEHMEN

    2016 feiert die kestnergesellschaft ihr 100-jähriges Bestehen. Mit ihrem künstlerischen Programm hat die Institution Kunstgeschichte geschrieben, aber auch politisch und gesellschaftlich kann sie auf eine außergewöhnliche wie einmalige Geschichte zurückblicken. weiter


    Manfred Paul

    Er ist in den 1980er Jahren der Fotograf, der die Moderne der 1920er Jahre am deutlichsten reflektierte und dem durch seinen liebevollen und poetischen Blick auf die Welt immer wieder atmosphärisch-dichte Aufnahmen gelingen. weiter

    Eva Birkenstock wird neue Direktorin des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf

    Die neue Direktorin des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf, steht fest. weiter

    Nichts als die Wahrheit

    50 x Malerei. Ausstellung der Klasse Prof. Ute Pleuger 1999–2016. (Anzeige) weiter


    VERRAT DER DINGE

    Die ortsspezifische Ausstellung nimmt das Gesamtensemble des KunstKulturQuartiers auf ungewohnte Weise in den Blick. weiter


    Laas Abendroth: Kunst muss wieder weniger werden

    Kunst muss wiederweniger werden nennt der Mülheimer Künstler Laas Abendroth seine Intervention im Rahmen unserer Ausstellung Sammlung PLUS weiter


    GOOD SPACE - politische, ästhetische und urbane Räume

    Die Ausstellung rückt überraschende Raumnutzungen oder auch subversive künstlerische Strategien in den Fokus. Befragt werden die Gestalt und Bedeutung öffentlicher Räume weiter

    EIN LOCH IM MEER

    Der Titel verweist auf eine Intervention des britischen Konzeptkünstlers Barry Flanagan, der 1969 für Gerry Schums ‚Fernsehgalerie' (Sendung ‚Landart') ein Loch im Meer schuf weiter

    Georg Gatsas erhält den Manor Kunstpreis St.Gallen 2017

    Der St.Galler Künstler Georg Gatsas erhält den Manor Kunstpreis St.Gallen 2017. Der mit CHF 15.000 dotierte Preis wird alle zwei Jahre in St.Gallen verliehen. weiter