Vom 27.4.2007 bis zum 2.9.2007 zeigen die Deichtorhallen Hamburg eine umfangreiche Retrospektive mit Arbeiten Erwin Wurms, einem der bedeutendsten österreichischen Künstler. Unter dem Titel "Das lächerliche Leben eines ernsten Mannes. Das ernste Leben eines lächerlichen Mannes." wird Wurm in der nördlichen Deichtorhalle auf annähernd 4000 qm Ausstellungsfläche seine spektakulären Skulpturen und Fotografien ausstellen.
Seit über 25 Jahren arbeitet der 1954 in Bruck an der Mur geborene Erwin Wurm an einem vielschichtigen Werk, das als durchgehendes Forschungsprojekt zum Skulpturenbegriff interpretiert werden kann. Für Wurm, der heute zu den erfolgreichsten Gegenwartskünstlern zählt, kann alles zur Skulptur werden: Handlungen, geschriebene oder gezeichnete Anweisungen oder selbst ein Gedanke. Seine Kunst handelt vielfach von den ganz banalen, elementaren Lebensbedürfnissen und -abläufen sowie von deren Perversionen, die in Wurms Werken in physischen Deformationen zum Ausdruck kommen können. Der Künstler thematisiert Schlankheitswahn und Fettsucht, Mode, Werbung und Konsumkult, zu dessen zentralen Fetischen das Eigenheim und auch das Auto zählen.
Der Querschnitt durch Wurms Enzyklopädie skulpturaler Figurationen und Formenkonstellationen reicht von frühen minimalistischen Arbeiten wie den Staubarbeiten und den ersten Objektskulpturen bis zu den jüngsten, traditionell bildhauerisch gearbeiteten Plastiken und Installationen. Im Zentrum der Ausstellung stehen die raumgreifenden Skulpturen aus der FAT- Serie, die neuen Arbeiten wie "Truck" (2005), "Telekinetically bent VW-Van" (2006) und "The Artist who swallowed the world" (2006).
Eigens für die Deichtorhallen hat Erwin Wurm eine spektakuläre neue Arbeit geschaffen, die die Wiener Arbeit von 2006 "House Attack" weiterführt: Die Welt eines 9 x 5 x 5 m großen Einfamilienhauses ist aus den Angeln gehoben und steht wortwörtlich in den Deichtorhallen Kopf.
Das Flüchtige und das Veränderliche sind Grundkonstanten in Erwin Wurms Überlegungen zur Skulptur. In überraschenden Abwandlungen inszeniert er alltägliche Situationen und absurden Verformungen von Körpern und Gegenständen. Seine Ideen, die er in Texten, Zeichnungen, Videos und Fotografien fixiert, bewegen sich zwischen den Ebenen von Action, Performance und Skulptur. Mit seinen "One Minute Sculptures" (1997) erfand Wurm einen neuen Skulpturentypus. Für einen Moment und oft kaum merklich sind Vorgangsweisen ritualisierten menschlichen Tuns und Handelns verschoben oder dekonstruiert und zeichnen Psychogramme komplexer Subjekt-Objekt-Beziehungen. Mit den Mitteln der Übertreibung, der Paradoxie und der Groteske schafft er Situationen, die irritierend wirken, Staunen hervorrufen oder Heiterkeit erzeugen. Es sind die Betrachter, die agieren und Handlungsanweisungen folgen. In "Keep a cool head" (2003) etwa sollen die Ausstellungsbesucher die Aufforderung wörtlich nehmen und ihren Kopf in einen Kühlschrank stecken. ... (Presse Deichtorhallen)
Art 33 Basel: Kunst ohne Grenzen Die Plattform «Art Unlimited», welche im Jahr 2000 von der Art Basel als Experiment gestartet wurde, hat sich schnell als beliebte Ergänzung der Kunstmesse etabliert. In einer offenen Ausstellungsarchitektur zusammen gefasst, präsentieren sich dieses Jahr 66 spannende Projekte und machen so «Art Unlimited» zu einem aufsehenerregenden Bestandteil der Art 33 Basel, die vom 12. - 17. Juni 2002 stattfindet. Neu wird in der «Art Unlimited»-Halle eine Lounge eingerichtet, welche Kunstbuchhandlung, Videothek und E-Lounge vereint und der Begegnung von . . .
ZKM: Erwin Wurm (30.01. – 13.04.2003) Im Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe thematisiert der Künstler Erwin Wurm erneut den Skulpturbegriff, der in seinem Werk immer wieder neue Ausprägungen bezüglich Plastizität und Aktionsmöglichkeit erfährt.
Presseerklärung/Auszug: "Konsequent hat der in Wien lebende Künstler Erwin Wurm (geb.1954 in Bruck (Mur)) in den vergangenen 20 Jahren seinen Werkgedanken weiter entwickelt. Ausgehend von Holz- und Blechskulpturen Anfang der 80er Jahre, verzichtet Wurm später vollständig auf stabile Materialität. Seine . . .
SOZIALE KREATUREN. Wie Körper Kunst wird im Sprengel Museum Hannover(29.2. - 13.6.04) "Bilder vom Menschen sind immer auch Bilder von der Welt. Sie erzählen von den Umständen und Situationen, in denen sich das Mensch-Sein vollzieht. Sie fixieren Sozialgeschichte und berichten von den utopischen Potenzialen, die das Mensch-Sein bedingen. Sie erzählen zudem vom Blick des Menschen auf sich selbst und von der Lust an den Bildern des menschlichen Körpers.
SOZIALE KREATUREN. WIE KÖRPER KUNST WIRD stellt dreizehn internationale künstlerische Positionen vor, die sich dem Themenkreis aus unterschiedlichen Blickwinkeln . . .
25 Jahre Gesellschaft für Aktuelle Kunst GAK, Bremen (20.11. - 4.12.2005) Die Gesellschaft für Aktuelle Kunst wird 25! Grund genug nicht nur für ein Fest. Der Jahrestag ist für uns Anlass, die Künstlerinnen und Künstler, die dieses Vierteljahrhundert durch ihre Ausstellungen geprägt haben, zu Wort kommen zu lassen. Politik, Wirtschaft und Kunstbetrieb haben ihre eigenen Vorstellungen davon, wie die Zukunft gestaltet werden soll. Wie aber stellen sich KünstlerInnen die GAK in 25 Jahren vor? Wohin bewegen sich die Institutionen angesichts weiterer Haushaltskürzungen? Think big oder: Small is beautiful? Wie soll der ide . . .
74 internationale Künstler aus 20 Ländern, 200 Werke und 16 Neuproduktionen erwarten die Besucher der weltweit größten Fußballausstellung RUNDLEDERWELTEN auf 2.000 Quadratmetern bis zum 8. Januar 2006 im Berliner Martin-Gropius-Bau.
Neben den bekannten Größen der Kunstwelt wie Andy Warhol, Markus Lüpertz, Andreas Gursky oder Erwin Wurm sind auch die Shooting Stars der Szene, z.B. der Südafrikaner Robin Rhode, bekannt durch die diesjährige Biennale und das Künstlerpaar Lang & Baumann, das sich mi . . .
Erwin Wurm - Museum Moderner Kunst, Wien (20.10.06-11.02.07) In einem permanenten Frage- und Antwortspiel was Skulptur ist und wie sie sich konstituiert arbeitet der 1954 in Bruck an der Mur geborene Erwin Wurm seit über 25 Jahren an einem vielschichtigen Werk, das als durchgehendes Forschungsprojekt zum Skulpturenbegriff interpretiert werden kann. Für Wurm - er zählt heute zu den erfolgreichsten österreichischen Gegenwartskünstlern - können Handlungen, geschriebene oder gezeichnete Anweisungen oder selbst Gedanken zu Skulpturen werden. D . . .
art_clips .ch.at.de - ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe (14.1.-25.3.07) »art_clips« sind die subjektzentrierte Antwort der Kunst auf das Ende der industriell für das Fernsehen produzierten Musikvideos. Sie sind Garanten einer individuellen Sicht der Welt, die den Horizont des Möglichen öffnen. Auf der Suche nach einer zeitgemäßen Bildersprache für kurze und aussagekräftige Botschaften bewegen sie sich in einem riesigen Feld optischer Recherche - frei von massenmedialen Tabus, die einen verspielten Umgang mit Bild, Text und Ton verbieten würden. Neben und nach allen anderen bisher etablierten künstlerischen Genres s . . .
"Tanzen, Sehen" - Museum für Gegenwartskunst Siegen (18.2.-28.5.07) Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts lässt sich mit der Entwicklung der audiovisuellen Medien eine zunehmende wechselseitige Inspiration und Provokation im Dialog von Bildender Kunst und Tanz feststellen. Die Ausstellung zeichnet mit künstlerischen Arbeiten und dokumentarischen Filmen die Geschichte der wechselseitigen Bezugnahmen, der Gemeinsamkeiten und Kooperationen nach.
"Tanzen, Sehen" zeigt auf rund 1400qm Ausstellungsfläche ca. 100 Arbeiten von über 40 Künstlerinnen und Künstlern:
Eleanor Antin, . . .
Erwin Wurm - Deichtorhallen, Hamburg (27.4. - 2.9.2007) Vom 27.4.2007 bis zum 2.9.2007 zeigen die Deichtorhallen Hamburg eine umfangreiche Retrospektive mit Arbeiten Erwin Wurms, einem der bedeutendsten österreichischen Künstler. Unter dem Titel "Das lächerliche Leben eines ernsten Mannes. Das ernste Leben eines lächerlichen Mannes." wird Wurm in der nördlichen Deichtorhalle auf annähernd 4000 qm Ausstellungsfläche seine spektakulären Skulpturen und Fotografien ausstellen.
Seit über 25 Jahren arbeitet der 1954 in Bruck . . .
Small is beautiful - Ursula Blickle Stiftung, Kraichtal (9.9.-14.10.07) Die Ausstellung widmet sich dem "Kleinen". Sie zeigt anhand von Skulpturen, besonders der erzählerischen Skulptur, von Videos, Malerei, Texten und Grafik das kaum Wahrnehmbare, das Minimale und Reduzierte - Arbeiten von insgesamt 32 internationalen Künstlern.
Die Bandbreite ist angesichts des Themas groß, so wechseln ironische Gesten mit solchen der Bescheidenheit, der Beschränkung hinsichtlich des Formats und des Materials ab.
Künstler/innen: Robert Adrian X, Stephan Balkenhol, Thomas Bayrle, Francesco Bocchini, . . .