Mit "RECORD > AGAIN!" präsentiert das ZKM Karlsruhe den zweiten Teil des Projekts "40 Jahre Videokunst.de", welches sich zum Ziel gemacht hat die Geschichte der deutschen Videokunst von ihren Anfängen in den 1960er und 1970er-Jahren bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts zu erforschen und neu zu entdecken.
Zahlreiche Bänder, die in Ateliers und Archiven verschollen waren, wurden in diesem Zusammenhang neu ausgegraben und aufwändig restauriert, um sie erstmals seit Jahrzehnten wieder einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Rund 50 Videoarbeiten der letzten 40 Jahre werden nun präsentiert - auf Bildschirmen der jeweiligen Entstehungszeit.
Als besonders interessante Entdeckungen lässt sich beispielsweise der berühmte Boxkampf, den Joseph Beuys 1972 auf der documenta 5 bestritt, erwähnen. Gezeigt werden außerdem frühe Videosynthesizer-Arbeiten von Walter Schröder-Limmer, das "Medienhaus" von HA Schult von 1978, eine fast unbekannte Arbeit von Ulrike Rosenbach und Klaus vom Bruch von 1977 und eine Installation mit einem 1985 entstandenen Gretchen-Dutschke-Interview von Michaela Buescher und Gerd Conradt, das um aktuelles Material ergänzt wird. Zwei Bänder mit der
Tänzerin Valeska Gert, die 1969 von Ernst Mitzka aufgenommen wurden, gelten als weiterer Höhepunkt der Ausstellung.
Parallel zur Ausstellung erscheint ein Katalog und eine DVD-Studienedietion.
Künstlerliste:
u.a. mit und von Joseph Beuys, Michael Bielicky, Claus Böhmler, Bazon Brock, Michaela Buescher und Gerd Conradt, Holger Czukay, Lutz Dammbeck, Flatz, Jochen Hiltmann, Wolf Kahlen, Digne Meller Marcovicz, Michael Morgner, Heike Mutter, Marcel Odenbach und Gábor Body, A.R. Penck, Klaus Rinke, Dieter Roth, Reiner Ruthenbeck, Ulrich Rückriem, Walter Schröder-Limmer, Herbert Schuhmacher, HA Schult, Gerry Schum, Wolfgang Stoerchle, Ursula Wevers, Paul Wiersbinski
"The Making of Art" - Schirn Kunsthalle Frankfurt (29.5.-30.8.09) Mit der Ausstellung "The Making of Art" thematisiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt das Beziehungsgeflecht zwischen Künstler, Sammler, Galerist, Kurator oder Kritiker. In den ausgestellten Werken wird dieser institutionelle Rahmen der Kunst befragt, reflektiert oder ironisiert.
Joseph Beuys "Schamane" - Kunsthalle Krems (28.9.08-1.3.09) Die Kunsthalle Krems zeigt am Beispiel von rund 160 Exponaten von den späten 1940er Jahren bis zur Mitte der 1980er Jahre den Schamanen und Naturforscher Joseph Beuys (1921-1986). Sein künstlerisches Werk stand bei ihm stets in Wechselbeziehung zwischen Mythos und Realität.
Beuys-Dokumentation in Düsseldorf Joseph Beuys kehrt in seine Heimat zurück: Das Düsseldorfer Stadtmuseum plant ein Dokumentationszentrum, in dem alles verfügbare Material zu den Düsseldorfer Jahren des Künstlers gesammelt wird.
Marta Herford - my privat HEROES - Herford 7.05.-14.08.05 Herford als der Standort der Möbelproduktion, insbesondere der Küchenmöbel-Industrie,hat sich mit Marta Herford ein Forum für Kultur, Veranstaltungen und Präsentationen geschaffen.
Joseph Beuys - Versicherungskammer Bayern (1.9.-7.11.04) Rund 290 Plakate hat Joseph Beuys seit Ende der 60iger Jahre bis 1986, dem Todesjahr des Künstlers, gemacht. Sie dienten ihm als Medium, um seine Ausstellungen, Aktionen und sein gesellschaftliches Engagement einer möglichst großen Öffentlichkeit bekannt zu geben.
Seele – Konstruktionen des Innerlichen in der Kunsthalle Baden-Baden (14.2.-18.4.04) Die Ausstellung gehört zu der Ausstellungs-Triologie "Multiple Räume". Der Zyklus beschreibt unser Verhältnis zu und in Räumen im Dialog mit Kunst und Wissenschaft. Neben "Seele" bilden "Park" und "Film" die beiden anderen thematischen Schwerpunkte, denen jeweils eine Ausstellung und Tagung gewidmet ist/wird.