Im Mittelpunkt der Ausstellung "Linie Line Linea" steht die Zeichnung. Anhand internationaler zeitgenössischer Positionen widmet sich das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) der künstlerischen Linie, die als globale Bildsprache verstanden wird.
Im Kunstmuseum Bonn werden anhand der Werke von 20 Künstlern verschiedene Annäherungen an die zeichnerische Praxis vorgestellt. Konzeptuelle Ansätze, vage Skizzen mit Bleistift auf Papier werden in der Schau ebenso ihren Platz finden wie komplexe Bilder der heutigen Welt, persönliche Erfahrungen der Alltagskultur oder Reportagen. Die Präsentation will somit ein breites Spektrum zeitgenössischer Zeichnung aufzeigen und zugleich die Bedeutung betonen, die dieser künstlerischen Disziplin besonders in den letzten Jahren zuteil wurde.
Die teilnehmenden KünstlerInnen sind:
Irina Baschlakow, Marc Brandenburg, Monika Brandmeier, Fernando Bryce, Marcel van Eeden, Gerhard Faulhaber, Katharina Hinsberg, Pauline Kraneis, Pia Linz, Christiane Löhr, Theresa Lükenwerk, Nanne Meyer, Thomas Müller, Christian Pilz, Alexander Roob, Malte Spohr, German Stegmaier, Markus Vater, Jorinde Voigt und Ralf Ziervogel.
Abbildung: Theresa Lükenwerk, Ohne Titel, 2004, Farbstift auf Transparentpapier, 50 x 50 cm (Motiv), 62,5 x 88 cm (Blatt)
Foto: Jens Ziehe
"Leichtigkeit und Enthusiasmus" im Kunstmuseum Wolfsburg (noch bis 25.10.09) Die Ausstellung "Leichtigkeit und Enthusiasmus. Junge Kunst und die Moderne" widmet sich der Frage, auf welche Weise die Kunst im 21. Jh. zukunftsfähig bleiben kann. Anhand sieben ausgewählter Positionen soll untersucht werden, inwiefern zeitgenössische Kunst von Ideen der Moderne inspiriert ist und inwiefern - ausgehend von kunstgeschichtlichen Genres - Grenzen aufgebrochen und Individualität behauptet werden kann.
Marcel van Eeden in der Hamburger Kunsthalle (14.6.-27.9.09) Unter dem Titel "The Zurich Trial" wird in der Hamburger Kunsthalle zum ersten Mal die neue Serie "Witness for the Prosecution" des holländischen Zeichners Marcel van Eeden zu sehen sein. Mit seinen Bildzyklen, die reale Biografien mit fiktiven Geschichten verbinden, zählt van Eeden zu einem der wichtigsten Grafikern der Gegenwart.