Make the Most of Now - Kunsthalle Exnergasse, Wien
art-in.de
Eingabedaten: 24.03.2010, Wien
Make the Most of Now - Kunsthalle Exnergasse, Wien
"Make the Most of Now" versammelt Werke, die sich mit "unmittelbaren" Erfahrungen in der Kunst beschäftigen. Das Verlangen nach einer intensiven Gegenwart wird von den Künstlern befragt, gespiegelt und reflektiert.
Mit der Performancekunst der 1960er und 70er Jahre wurde das Thema der "Unmittelbarkeit" und "Authentizität" beispielhaft angesprochen und ausgiebig erforscht. Inwiefern ist intensives Erleben in der Kunst heute noch möglich? Kann "das Versprechen einer unmittelbaren Erfahrung jenseits von Entfremdung und Verdinglichung" - wie es seit je her Anliegen der modernen Kunst war - gehalten werden? Diese Fragen stellt sich die Ausstellung anhand zahlreicher Exponate internationaler KünstlerInnen. Dabei zeichnet sich in den Werken durchaus eine ambivalente Haltung ab, in wie weit emotionale Intensität und menschliches Erleben in der Kunst ihren Platz finden kann.
Abbildung: KEREN CYTTER, Der Spiegel, 2007; Courtesy: SCHAU ORT. Elisabeth Kaufmann + Christiane Büntgen
KünstlerInnen:
Manon de Boer, Keren Cytter, Yael Davids, Edith Dekyndt, Katja Gretzinger, Lina Grumm, Alexander Hempel, Paul Hendrikse, Joachim Koester, Hans Christian Lotz, Yvonne Rainer, Eran Schaerf, Jochen Weber
Ausstellungsdauer: 25.3.-24.4.10
Öffnungszeiten:
Di-Fr 13-18 Uhr
Sa 11-14 Uhr
Kunsthalle Exnergasse, WUK
Währinger Straße 59
A-1090 Wien
Aktuell formuliert sich international in der zeitgenössischen Kunst ein starkes Interesse an theatralen Themen und Ausdrucksweisen. Theatricality/ Theatralität, eine im Hinblick auf die bildende Kunst seit den 1960er Jahren nachhaltig verurteilte Kategorie, übt heute - ebenso wie die Live-Qualitäten des Theaters, seine Materialität und artifiziellen Darstellungsweisen sowie seine bisweilen holprigen Illusionstechniken - eine besondere künstlerische . . .
Make the Most of Now - Kunsthalle Exnergasse, Wien "Make the Most of Now" versammelt Werke, die sich mit "unmittelbaren" Erfahrungen in der Kunst beschäftigen. Das Verlangen nach einer intensiven Gegenwart wird von den Künstlern befragt, gespiegelt und reflektiert.
Mit der Performancekunst der 1960er und 70er Jahre wurde das Thema der "Unmittelbarkeit" und "Authentizität" beispielhaft angesprochen und ausgiebig erforscht. Inwiefern ist intensives Erleben in der Kunst heute noch möglich? Kann "das Versprechen einer unmittelbaren Erfahru . . .