Chronische Fluxitis. Sammlung Maria und Walter Schnepel - Weserburg, Bremen
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Eingabedaten: 29.04.2010, Bremen
Chronische Fluxitis. Sammlung Maria und Walter Schnepel - Weserburg, Bremen
"Chronische Fluxitis" betitelt die Weserburg ihre Ausstellung, in der Werke aus der Sammlung von Maria und Walter Schnepel gezeigt werden. Seit etlichen Jahren beschäftigt sich das Bremer Sammlerpaar mit der Generation von Künstlern, die heute unter dem Label "Fluxus" gefasst werden.
Seit den 1960er Jahren entwickelte sich eine globale Bewegung von Künstlern, die sich mit avantgardistischen Aktionen dem etablierten Kunstbetrieb widersetzten. Als radikale, experimentelle Kunstbewegung wollten die Fluxus-Künstler die Ideen und Ideale der Dadakünstler wieder aufnehmen und in enger Verschmelzung von Musik, Aktion und Bildender Kunst unkonventionelle Antworten finden. Den idealen, humanistischen Werten der Moderne sollten die Zufälle des Alltagslebens, Irrationalität und Widerspruch entgegengesetzt werden.
Die Bremer Ausstellung zeigt etliche Werke namhafter Fluxuskünstler wie Arman, Jospeh Beuys, George Brecht, Robert Filliou, Richard Hamilton, Yoko Ono, Dieter Roth oder Daniel Spoerri. Die Werke werden dabei in chronologischer Abfolge ihrer Entstehung gezeigt und in Verbindung mit dem politischen Zeitgeschehen der 60er, 70er und 80er Jahre gebracht.
Auf diese Weise soll ein "spannungsreiches Beziehungsgeflecht zwischen Kunst, Gesellschaft und Politik" geschaffen werden.
50 Jahre / Years documenta 1955-2005 - Kunsthalle Fridericianum Kassel (1.9.-20.11.05) " Die Geschichte der documenta von ihren Anfängen als Begleitausstellung zur Bundesgartenschau (1955) bis hin zur documenta 11 (2002) ist voller Widersprüche und Brüche, in der sich unterschiedliche künstlerische und kuratorische Leidenschaften, Philosophien und Theorien ebenso spiegeln wie politische und gesellschaftliche Zeitströmungen. 50 Jahre documenta sind 50 Jahre Kunst- und Zeitgeschichte, die nicht linear zu fassen sind.
Die Ausstellung 50 Jahre / Years documenta 1955 - 2005 konzentriert sich auf die Brüchigkeit die . . .
George Brecht, Museum Ludwig, Köln (17.9.05-8.1.06) "Events - Eine Heterospektive" – das ist der Titel einer großen Ausstellung, mit der das Museum Ludwig vom 17. September 2005 bis zum 8. Januar 2006 einen der einflussreichsten und unterhaltsamsten Künstler der Fluxus-Bewegung ehren wird: George Brecht. Erfreulicher Anlass der Werkschau: Der in New York geborene und seit 1972 in Köln lebende George Brecht wird nächstes Jahr 80 Jahre alt.
Im Zentrum der Ausstellung werden Brechts Arbeiten der 60er und 70er Jahre stehen, die so genannten "Event-Objekte". Bei die . . .
Superstars - Das Prinzip Prominenz. Von Warhol bis Madonna, Kunsthalle Wien (04.11.05 - 22.02.06) Seit den 1980er Jahren sprechen die Medien von »Superstars«, wenn es darum geht, Berühmtheiten von globaler Bedeutung und universalem Appeal zu kennzeichnen. Der Begriff wird nicht nur auf Celebrities aus den Bereichen Film, Musik und Mode angewendet, sondern auch auf Künstler wie Jeff Koons oder Andy Warhol, die sich als geschickte PR-Strategen in eigener Sache erweisen.
Zwar gibt es schon seit der Renaissance Künstler, die man im heutigen Sinne als »Stars« bezeichnen könnte - Malerfürsten wie Rembrandt, Michelangelo od . . .
George Brecht - Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (28.10.–03.12.06) In der Zeit von 1983 bis 1995 hat George Brecht drei Hörstücke für das »Studio Akustische Kunst« des WDR realisiert. Sie sind produktiver Teil seines intermedialen, künstlerischen Schaffens, seiner wissenschaftlichen Forschungen sowie einer darin zur Erscheinung kommenden Verbindung zur fernöstlichen Gedankenwelt und Ästhetik, zum Taoismus und zum Zen. »Silent music. Musik der Stille« ist ein poetisches Kompendium über das Hören, die Musik und die Stille. »Supreme Music: Silence - Supreme Silence: Music«. Ein meditatives Stimmenspiel aus von Ge . . .
Leibesübungen. Vom Tun und Lassen in der Kunst - Kunsthalle Göppingen (16.9.-18.11.07) Die Aufforderung an den Betrachter, ein Kunstwerk zu vollenden oder nach einer Handlungsanweisung gar erst zu realisieren, ist eine künstlerische Methode, die in der Klassischen Moderne ihren Anfang fand und über die Fluxus-Bewegung der 60er Jahre bis heute immer wieder neue Ansätze verfolgt.
Das Publikum soll aus seiner Betrachterdistanz gelockt werden. Dabei fragt die Ausstellung "Leibesübungen" u.a. auch nach dem Gelingen und Scheitern von künstlerischen Handlungsanweisungen, wenn Künstler und Publikum miteinander kooperiere . . .
Ad Absurdum - MARTa Herford (18.4.-27.7.08) "Ad Absurdum. Energien des Absurden von der klassischen Moderne zur Gegenwart" ist eine Themenausstellung im Herforder Museum MARTa, die den den Erscheinungsformen des Absurden in der Kunst von der Moderne bis heute nachgeht. Die lange Künstlerliste (s.u.) lässt erahnen, dass das Absurde seit dem Dadaismus immer wieder in der künstlerischen Auseinandersetzung eine Rolle spielt.
Während die Dada-Künstler häufig ganz gezielt absurde Ausdrucksformen wählten, wird in den folgenden Künstlergenerationen mit dem spannungsvollen Momen . . .
Chronische Fluxitis. Sammlung Maria und Walter Schnepel - Weserburg, Bremen "Chronische Fluxitis" betitelt die Weserburg ihre Ausstellung, in der Werke aus der Sammlung von Maria und Walter Schnepel gezeigt werden. Seit etlichen Jahren beschäftigt sich das Bremer Sammlerpaar mit der Generation von Künstlern, die heute unter dem Label "Fluxus" gefasst werden.
Seit den 1960er Jahren entwickelte sich eine globale Bewegung von Künstlern, die sich mit avantgardistischen Aktionen dem etablierten Kunstbetrieb widersetzten. Als radikale, experimentelle Kunstbewegung wollten die Fluxus-Künstle . . .
Yesterday Will Be Better - Aargauer Kunsthaus Mit der Gruppenausstellung "Yesterday Will Be Better" nimmt das Aargauer Kunsthaus die Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft in den Blick. Insgesamt 35 Positionen aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Zeichnung und Skulptur stellen Fragen nach dem Erinnern und Wünschen.
Mit dem Titel bezieht sich die Ausstellung auf eine Arbeit des Fluxus-Künstlers George Brecht, der das Sprichwort "früher war alles besser" zum Paradox "gestern wird besser sein" umdreht.
Diesem Ansatz folgend wurden . . .