Meisterwerke aus der Fotografischen Sammlung - Die neue Galerie für die Fotografie
art-in.de
Eingabedaten: 07.06.2010, Köln
Meisterwerke aus der Fotografischen Sammlung - Die neue Galerie für die Fotografie
Nach der Präsentation einer Auswahl von Spitzenwerken der Fotografiegeschichte des 20. Jahrhunderts zeigt das Museum Ludwig nun einen neuen Ausschnitt aus seinen umfangreichen fotografischen Sammlungen. Ab dem 11. Juni werden japanische Fotografien des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung Robert Lebeck präsentiert gemeinsam mit dem chinesischen Reisealbum des Bremer Kaufmanns Julius Menke. Dieses zeigt seine Erlebnisse und Erfahrungen im China der 1860er Jahre in Form eines sorgfältig zusammengestellten Bilderatlas.
In der Ausstellung werden Fotografien der europäischen Pioniere Felice Beato und John Thomson sowie der frühen japanischen Fotografen Hikoma Ueno und Kimbei Kusakabe gezeigt, neben den kostbar aufgemachten Reisealben, in denen die Fotografien für den Verkauf präsentiert wurden.
Noch heute entfalten diese oft zart kolorierten Fotografien den Reiz des Exotischen und suggerieren authentische Einblicke in ferne Kulturen. Dabei haben Sie schon im 19. Jahrhundert nicht die Realitäten der Gegenwart thematisiert, sondern zeigen die jahrhundertealten Lebenstraditionen, beispielsweise in Fotografien einer Japanerin im Kimono, die in einer Reisesänfte getragen wird, einer jungen japanischen Mutter, die ihr Kind in einem traditionellen gewebten Tuch auf dem Rücken trägt oder eines Besenverkäufers, der seine handgefertigten Reisigbesen feilbietet.
Die westlichen Interessen an Japan und China waren im 19. Jahrhundert nicht nur wirtschaftlicher Natur, sondern auch von der Neugier an exotischen Lebenswelten geprägt. Früh gelangte das technische Wissen zur Herstellung von Fotografien auch in die fernen Länder Asiens, in denen schnell eine umfassende Bildproduktion für den Export entstand. In kostbaren Reisealben mit reich verzierten Lackdeckeln wurden die Fotografien für den Verkauf präsentiert. Die Touristen konnten sich diese Alben teilweise selbst aus einer riesigen Auswahl von Fotografien zusammenstellen.
Diese Fotografien dokumentieren die Inszenierung der fremden Kulturen und die Sichtweisen und Darstellungen, die die dortigen Fotografen für den Export vorgesehen hatten. Umfang und Qualität dieser Bildproduktion beweisen den enormen Erfolg dieser Verkaufsstrategien.
In der gemeinsamen Ausstellung von Fotografien aus Japan und China erhält der Besucher faszinierende Einblicke in die "virtuellen" Welten der fremden Kulturen, die trotz der geographischen Nähe ganz unterschiedlich dargestellt wurden. Gleichzeitig kann in der Betrachtung dieser originalen Fotografien die enorme westliche Faszination an japanischen und chinesischen Lebenswelten nachvollzogen werden, die nicht zuletzt maßgeblich die gesamte Kunst um 1900 beeinflusst hat.
Telefon +49-221-221-26165
Telefax +49-221-221-24114
E-Mail info@museum-ludwig.de
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag (inkl. Feiertage): 10 - 18 Uhr
Jeden ersten Donnerstag im Monat: 10 - 22 Uhr
Montags geschlossen.
Eintritt
Eintrittskarten sind den ganzen Tag gültig und berechtigen zum Eintritt in die Sammlungsräume und in alle Sonderausstellungen.
Erwachsene: 10,00 € ermäßigt: 7,00 € (Kinder unter 14 Jahren, Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehr- und Ersatzdienstleistende gegen Vorlage eines gültigen Ausweises, InhaberInnen des Köln-Passes)
Familien: 20,00 €
Eintritt frei für Kinder unter 6 Jahre
Gruppen (ab 20 Personen): 7,50 € pro Person
Schulklassen sowie die begleitenden LehrerInnen: Eintritt frei in die Sammlung 4,00 € pro Schüler/Lehrer im Sonderausstellungsbereich
Am ersten Donnerstag im Monat gilt ab 17 Uhr ein um 50 Prozent reduzierter Eintrittspreis für die Sammlung und alle Sonderausstellungen von 5,00 € (ermäßigt: 3,50 €).
An diesen Abenden bieten wir jeweils ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Film, Lesungen, Künstlergesprächen und vielem mehr!
Audioguides: Gebühr von 3,- € für Dauer- und Sonderausstellungen. Kostenfrei von der Homepage des Museums auf PC und IPod herunterzuladen.
Museumspädagogik
Das Programm des Museumsdienstes im Museum Ludwig
Angelika von Tomaszewski M.A.
Tel 0221/221-23705
museumsdienst@museum-ludwig.de
Anfahrt und Verkehrsanbindung
Öffentliche Verkerhsmittel: Haltestelle/Station Hauptbahnhof für Bahn, U-Bahn und S-Bahn vom Flughafen Köln/Bonn.
Parken: Parkhäuser befinden sich in unmittelbarer Nähe (Am Dom / Groß St. Martin)
Informationen zur Barrierefreiheit
Das Museumsgebäude ist für den Besuch mit Rollstuhl oder Kinderwagen geeignet. Rollstühle stehen an der Kasse zur Verfügung. Führungen per tourguide für Gäste mit Hörbehinderung. Bitte wenden Sie sich an unser Kassenpersonal. museum-ludwig.de
Kasimir Malewitsch gilt als einer der richtungweisenden Begründer der ungegenständlichen Kunst des 20. Jahrhunderts. Zwischen 1915 und 1932 entwickelte er eine Form abstrakter Malerei, die als Suprematismus bezeichnet wird - eine Kunst der reinen Form, die allgemein verständlich sein sollte, unabhängig von der kulturellen oder ethnischen Zugehörigkeit des Betrachters. Wie seine Zeitgenossen Piet Mondrian und Wassily Kandinsky e . . .
Die SOS-Kinderdörfer weltweit haben eine große, in dieser Form noch nie da gewesene Weihnachts-Auktion konzipiert: SOS-Kunststück. Schirmherr ist Dr. Friedrich Christian Flick. Einen besonderen Reiz erhalten die Versteigerungen aus der Tatsache, dass die Bieter zwar wissen, wer die Künstler sind, aber erst nachdem der Hammer gefallen ist, erfahren sie, welches Kunstwerk von wem stammt! . . .
Das 1965 erbaute Palastmuseum in Taipeh beherbergt die weltweit größte Sammlung chinesischer Kunst. Von den 650.000 Objekten wurden viele bis heute weder ausgestellt noch publiziert. Der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland wurde das Privileg zuteil, eine eigene Auswahl von insgesamt 400 Exponaten zur Ausstellung in Berlin und Bonn zu treffen, die in beiden Städten jeweils 3 Monate lang zu sehen sein wird. Darunter befinden sich zwei sepa . . .
Das MoMA in Berlin - Der Katalog Der repräsentative Bildband zur spektakulären Ausstellung des MoMA in Berlin reiht nicht nur große Meisterwerke des 20. Jahrhunderts aneinander wie Perlen auf eine Kette, er lässt auch Sammlungsschwerpunkte der verschiedenen Kuratoren und Museumsleiter erkennen.
Das Museum of Modern Art, kurz MoMA, in New York gilt unbestritten weltweit als die bedeutendste Sammlung zur Kunst des 20. Jahrhunderts. Kein anderes Museum verfügt über eine solche Fülle hochkarätiger Meisterwerke aus dieser Zeit. Jeder große Name, jede Epoche und Stil . . .
Zwischen dem 20. Februar bis 19. September 2004 werden 200 der bedeutendsten Meisterwerke des 20. Jahrhunderts aus dem Museum of Modern Art, New York, in der Neuen Nationalgalerie am Kulturforum gezeigt. Möglich geworden ist dieses einzigartige Ausstellungsprojekt durch Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen des Museums of Modern Art – liebevoll auch MoMA genannt.
Die Kooperation zwischen dem Museum of Modern Art . . .
Pressemitteilung / Auszug: "Die Ausstellung offenbart erstmals die tiefgreifende Beziehung zwischen dem deutschen Informel und dem internationalen Barock. Durch die Gegenüberstellung barocker und informeller Bilder werden die verschiedenen formalen und inhaltlichen Bezüge dieser beiden Kunstströmungen aufgezeigt.
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InkaGold - Völklinger Hütte, Völklingen (17.7.04-3.4.05) Der Mythos Inkagold lebt: Das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte präsentiert in einer Deutschland-Premiere 120 Meisterwerke aus dem Larco Museum Peru.
Die Ausstellung zeigt Hochkulturen aus 3.000 Jahren und vermittelt einen faszinierenden Überblick über die Inka-Reichtümer. Weltkulturerbe Völklinger Hütte . . .
Vom 29. Oktober 2004 bis zum 27. Februar 2005 veranstaltet das Kunsthaus Zürich exklusiv eine Ausstellung unter dem Titel "Monets Garten". Zu sehen sind 70 Ölgemälde, von frühen Arbeiten bis zu den monumentalen, späten Seerosenbildern - Hauptwerke aus europäischen Museen und selten gezeigte Meisterwerke aus Schweizer und amerikanischen Privatsammlungen. Die Ausstellung untersucht die ästhetische Funktion der Gärten für Monets Gesamtwerk und erläutert die o . . .
Cézanne Museum Folkwang Essen, Aufbruch in die Moderne, (18.9.04 - 16.1.05) Unter dem Motto "Aufbruch in die Moderne" zeigt das Museum Folkwang in Essen
über 100 Meisterwerke aus den wichtigsten Museen der Welt den Einfluß von
Paul Cézanne auf die ihm folgende Malergeneration.In 15 thematischen
Gruppen, angeführt von beispielhaften Arbeiten Cézannes, wird die formale
Entwicklung und künstlerische Weiterverarbeitung seines Werkes gezeigt.
Nicht Kunstkritik oder Kunstgeschichtsschreibung oder Cézannes selbst haben
die frühe Cézanne-Rezeption vorangetrieben. An erster Stelle müssen die
Künstler gena . . .
16.10.2004 - 23.01.2005
Europa im Umbruch
Zeichnungen und Druckgraphik aus den graphischen Sammlungen in Budapest und Stuttgart 1900-1930
Im Zeichen der aktuellen Osterweiterung der Europäischen Union wird diese Ausstellung die Avantgardekunst des frühen 20. Jahrhunderts als eine Bewegung darstellen, die bildende Künstler, Dichter und Intellektuelle in ganz Europa verband.
Sie vollzieht die Ausbreitung und Entwicklung des Postimpressionismus, Fauvismus, . . .