Dellbrügge & de Moll. Guerre en forme - Kunstpalais Erlangen

art-in.de

Eingabedaten: 01.08.2010, Erlangen

Dellbrügge & de Moll. Guerre en forme


Dellbrügge & de Moll. Guerre en forme - Kunstpalais Erlangen

Die Künstler Christiane Dellbrügge (geb. 1961 in Moline, Illinois, USA) und Ralf de Moll (geb. 1961 in Saarlouis) arbeiten seit 1984 gemeinsam an diskursiven Kunstprojekten. In der Erlanger Ausstellung widmen sie sich der Konstitution von Räumen und deren Verhandelbarkeit.

Titelgebend für die Ausstellung ist der sogenannte "guerre en forme", mit dem man den Krieg zwischen zwei sich anerkennenden Souveränitäten bezeichnet. Im Gegensatz zu Vernichtungskriegen handeln die Parteien hierbei nach exakt abgesteckten Regeln und nähern sich der gegnerischen Festung mit mathematischer Präzision.

Um die Verhandelbarkeit von Territorien und insbesondere von Stadträumen geht es auch in den Arbeiten von Dellbrügge und de Moll. Die zentrale Arbeit "guerre en forme" bezieht sich auf den Grundriss der barocken Planstadt Erlangen, die als Grundlage für choreographische Notationen genutzt wird. Auf diese Weise wird die Stadt zu einem möglichen Spielfeld für Auseinandersetzungen uminszeniert.

In anderen Arbeiten entwickelt das Künstlerduo Planspiele zum Städtebau, Szenarien zur Besetzung von Orten oder Strategien der (Um-) Etikettierung und Umnutzung von Raum. Stets wird dabei auch die Frage diskutiert, welche Rolle die Bewohner und das Publikum spielen.

Abbildung: Copyright Dellbrügge & de Moll

Ausstellungsdauer: 6.8.-26.9.10

Öffnungszeiten:
Di-So 10-18 Uhr
Mi 10-20 Uhr

Kunstpalais & Städtische Sammlung Erlangen
Ilse Wittmann
Postfach 3160
91051 Erlangen

kunstpalais.de
Verena Straub

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Dellbrügge & de Moll. Guerre en forme - Kunstpalais Erlangen
Die Künstler Christiane Dellbrügge (geb. 1961 in Moline, Illinois, USA) und Ralf de Moll (geb. 1961 in Saarlouis) arbeiten seit 1984 gemeinsam an diskursiven Kunstprojekten. In der Erlanger Ausstellung widmen sie sich der Konstitution von Räumen und deren Verhandelbarkeit.

Titelgebend für die Ausstellung ist der sogenannte "guerre en forme", mit dem man den Krieg zwischen zwei sich anerkennenden Souveränitäten bezeichnet. Im Gegensatz zu Vernichtungskriegen handeln die Parteien hierbei nach exakt abgesteckten Regeln und . . .


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