Oskar Kokoschka-Preis 2014 für Peter Weibel

Wichtige Auszeichnung für bildende Kunst in Österreich


Eingabedatum: 19.02.2014

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Der mit 20.000 Euro dotierte Oskar Kokoschka-Preis 2014 geht an Peter Weibel für sein künstlerisches Gesamtwerk, das über die Performance, die Konzeptkunst, den Experimentalfilm bis zur Medienkunst und interaktiven Installationen reicht.

Wie der Jury-Vorsitzende Rektor Gerald Bast mitteilte, ehrt die Jury mit Peter Weibel einen Künstler, der seit Jahrzehnten mit intellektueller Konsequenz und ästhetischer Schärfe die Kunst in einen Dialog mit gesellschaftlichen Verfasstheiten, ökonomischen Strukturen und wissenschaftlichen Entwicklungen stellt. Er ist mit seinen Arbeiten, die auch immer wieder die tradierten Grenzen zwischen künstlerischer und theoretischer Produktion ignorieren, stets am Puls der Zeit und hat damit Generationen von Künstlerinnen und Künstlern in ihrem Denken und Schaffen maßgeblich beeinflusst.

Die Verleihung des Oskar-Kokoschka-Preises 2014 findet am Freitag, den 28.02.2014, dem Vorabend des Geburtstages von Oskar Kokoschka, im MAK (Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien) statt.

MAK – Museum für angewandte
Kunst / Gegenwartskunst,
Vortragssaal, Stubenring 5,
1010 Wien

ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie
Lorenzstrasse 19
76135 Karlsruhe
Tel. +49 (0)721 / 8100 - 1220

zkm.de

Pressemitteilung









Daten zu Peter Weibel:


- Exo-Evolution 2015

- Medienturm Kunstverein Graz

- MoMA Collection

- Preisträger 2004, Käthe-Kollwitz-Preis

- Sammlung, Museum of Contemporary Art in Krakow

- ZKM Sammlung, Karlsruhe

Weiteres zum Thema: Peter Weibel



Telematik (29.11.01)


Telematik. NetzModerneNavigatoren Am 29.11.01, um 19.00Uhr, findet im Stilwerk Berlin die Preisverleihung des Ideen-Wettbewerbs "Telematik" statt. Präsentiert werden moderne Visionen der Mobilität, innovative Perspektiven für eine medial-telematische Gesellschaft und neuartige Anwendungen für "fernwirkende Alleskönner". Der Wettbewrb wurde ausgeschrieben vom Fachbereich Design der Uni Essen in Kooperation mit der Berliner Softwarefirma IVU-Traffic und der Technologiestiftung Berlin. Die Preissumme beträgt 10.000, - DM. Parallel zur Preisverleihung erscheint der Band "Telematik. NetzModerneNavigatoren" mit Texten u.a. von Peter Weibel, Jeannot Simmen, Oliver Grau, Christoph Asendorf und Andres Janser. Stilwerk Berlin Forum 5. Etage Kantstr. 17 / 10 623

Museum für Neue Kunst im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) (05 / 02)


Das ZKM gehört zu den Vorreitern der Museen für Neue Medien. In der Planungsphase in den 80ern gab es demnach auch kritische Stimmen gegen die neue Institution, denn damals waren Begriffe wie Multimedia, Internet oder virtuell, die heute in aller Munde sind, kaum bekannt. Um so vorausschauender erscheint im Rückblick die damalige Entwicklung.

Ausgehend von Ideen, die sich in der Gründung des Zentrums für Kunst und Medientechnologie 1984 verfestigten, sollte das ZKM als Forschungs- und Entwicklungszentrum an der Schnittstelle zwischen Kunst und neuen Medien eine wichtige Lücke schließen. Konkret sah das so aus, dass 1989 ein Stifterrat konstituiert wurde, der Professor Heinrich Klotz zum Gründungsdirektor ernannte. Die Eröffnung des Museum für Neue Kunst (MNK) im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) im Oktober 1997 beschloss die Aufbauphase. Die Eröffnungsschau mit 254 Werken europäischer und amerikanischer Kunst von den 60ern bis heute war eine Hommage an die Sammler Baden-Württembergs und brachte dem Museum den Beinamen "Sammlermuseum" ein. Mit dem Einzug großer Blöcke von Leihgaben aus den Sammlungen Siegfried Weishaupt, Friedrich E. Rentschle (FER), Josef Fröhlich und Anna Grässlin wurde neben den Privatsammlungen eine eigene Sammlung aufgebaut, deren Schwerpunkt Medien- und Videokunst ist.

Nachdem der eigentlich geplante Neubau den finanziellen Rahmen sprengte, wurde das Museum in den Lichthöfen einer ehemaligen Munitionsfabrik untergebracht. Das Hallenambiente der glasüberdeckten Höfe ist wie geschaffen für die Großformate von Gerhard Richter, Sigmar Polke und Georg Baselitz. Die Transparenz des Hauses, das von dem Hamburger Architekturbüros Schweger + Partner umgestaltet wurde, ermöglicht einen Dialog zwischen den einzelnen Sammlungen.
Über drei Etagen sind ausgewählte Werke aus den Sammlungen zusammen mit Exponaten aus den Beständen des ZKM/MNK kombiniert ausgestellt, wobei das Profil der Sammlungen trotzdem deutlich erkennbar bleibt. Wegweisende Arbeiten der europäischen und amerikanischen Kunst geben Einblick in die Kunstentwicklung von 1960 bis heute. Darunter zahlreiche Foto- und Videoarbeiten, die im Wechsel mit Positionen der Gegenwartskunst präsentiert werden.
Das erste Obergeschoss bietet dem Besucher einen repräsentativen Überblick über den Abstrakten Expressionismus und die Farbfeldmalerei von Mark Rothko, Morris Louis und Frank Stella. Die Pop Art ist unter anderem durch Bilder von Andy Warhol und Roy Lichtenstein vertreten, denen Werke deutscher Künstler wie Gerhard Richter, Sigmar Polke und Blinky Palermo gegenüberstehen. Ergänzt wird die Auswahl durch Arbeiten der "Neuen Wilden" und objektbezogene Positionen von Imi Knoebel, Reinhard Mucha oder Rosemarie Trockel.
Im zweiten Obergeschoss werden Werke der Arte Povera, der Minimal Art sowie der Konzeptkunst ausgestellt, die für die darauffolgende Künstlergeneration wegweisend sind, ausserdem Bilder, die sich mit der Malerei der 80er auseinander setzten und Positionen der 90er.

Geprägt wurde das Museum aber nicht nur von der Kunst, sondern auch von den Machern des Museums. Gründungsdirektor Professor Heinrich Klotz leitete neben dem Museum die mit dem ZKM kooperierenden Hochschule für Gestaltung, die als erste Hochschule die Medienkünste in den Vordergrund stellte. Seit 1999 wird das ZKM von Peter Weibel geleitet; Direktor der Abteilung Museum für Neue Kunst ist ebenfalls seit 1999 Götz Adriani, nachdem Klotz verstorben war.

Seit 1999 fanden Übersichtsschauen zur Videokultur der 90er, zu Bruce Nauman, Bill Viola, Sigmar Polke, Franz West, Sylvie Fleury und der Minimal Art statt.



Adresse: Museum für Neue Kunst | ZKM Karlsruhe
Lorenzstr. 9
76135 Karlsruhe

Tel.: +49.721.8100.1325
Fax: +49.721.8100.1309
Internet: zkm.de
Mail: mnk@zkm.de

Öffnungszeiten: Mi 10-20/Do - So 10-18 h
Mo - Di geschlossen

Aktuelle Ausstellung: Tobias Rehberger Geläut – bis ich’s hör‘...
1. Mai – 11. August 2002
Eröffnung: Dienstag, 30. April 2002, 18 Uhr

  • Telematik (29.11.01)

  • M_ARS - Kunst und Krieg

  • Frau Dr. Ingrid Leonie Severin, neue Leiterin des Museums für Neue Kunst Karlsruhe

  • Bewegliche Teile. Formen des Kinetischen - Museum Tinguely, Basel (9.3.-26.6.2005)

  • Postmediale Kondition, Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz (16.11.05 - 15.1.06)

  • d.velop digital art award - [ddaa] an Manfred Mohr (4.8.06)

  • Bling, Bling! MindFrames: Media Study at Buffalo 1973 - 1990 im ZKM, Karlsruhe ( noch bis 18.3.07)

  • 20. European Media Art Festival, Osnabrück (25.04.–29.04.07)

  • Mind Expanders - Museum Moderner Kunst, Wien (25.7.08 – 30.8.09)

  • Bibliotheca Insomnia. Das digitale Bauhaus II (27.8. - 17.9.06)

  • Runge-Preis für unkonventionelle Kunstvermittlung an Peter Weibel

  • Medium Religion - ZKM / Museum für Neue Kunst, Karlsruhe (23.11.08-19.04.09)

  • "See this Sound" im Lentos Kunstmuseum Linz (28.8.09-10.1.10)

  • See This Sound. Versprechungen von Bild und Ton - Lentos Kunstmuseum Linz

  • Changing Channels - Museum Moderner Kunst, Wien

  • Künstlergespräch mit Valérie Favre & Gregor Jansen

  • Francesco LoSavio und Tano Festa: The Lack of the Other

  • CAR CULTURE. Medien der Mobilität

  • Pèlerinages Kunstfest Weimar: Vision. Das Sehen (Anzeige)

  • Zbigniew Rybczynski und Gábor Bódy

  • Sound Art. Klang als Medium der Kunst

  • 25. European Media Art Festival,

  • Faktor, Robakowski, Sandfort – Pioniere der sozialen Medien

  • medien.kunst.sammeln - Perspektiven einer Sammlung

  • Zeit(lose) Zeichen

  • Body in Abstraction

  • Werner Büttner. Gemeine Wahrheiten

  • Die Gernsback-Prophezeiung

  • Sasha Waltz. Installationen Objekte Performances

  • Werner Büttner. Gemeine Wahrheiten

  • UNPAINTED media art fair 2014

  • Oskar Kokoschka-Preis 2014 für Peter Weibel

  • ERWIN WURM

  • Ars Electronica

  • Claus Bremer: mitspiel theater und poesie 1949–1994

  • Punctum

  • REINES WASSER

  • Lynn Hershman Leeson – die Retrospektive

  • Infosphäre

  • GLOBALE: Exo-Evolution

  • Poesie der Veränderung

  • WHERE ARE WE NOW?

  • Luther und die Avantgarde

  • top




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      Robert Frank: Books and Films, 1947-2016


      Daniel Kiss - fountain 2484




      Wand vor Wand - Gregor Schneider



      Tony Cragg. Unnatural Selection


      Pro oder Kontra


      A. R. Penck – Strich = Welt.



      Rudi Meisel. Landsleute 1977 – 1987


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      Unmittelbare Konsequenzen



      Pichler Radikal: Architektur & Prototypen



      ZEICHNUNGSRÄUME II



      Florian Hecker. Formulations


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