Chikaku. Zeit und Erinnerung in Japan, Kunsthaus Graz (04.06.-11.09.2005)
art-in.de
Eingabedaten: 19.05.2005, Graz
Chikaku. Zeit und Erinnerung in Japan, Kunsthaus Graz (04.06.-11.09.2005)
"Unter dem Titel "Chikaku. Zeit und Erinnerung in Japan" reflektiert eine umfassende Ausstellung von Kunsthaus Graz und Camera Austria die dynamische Entwicklung der japanischen Kunst während der letzten Jahrzehnte.
Dabei stehen die Themen "Wahrnehmung" (japan. "Chikaku"), "Zeit" und "Erinnerung" im Mittelpunkt des Interesses. Mit der Konzentration auf diese Themen nimmt der Kunstwissenschaftler ITO Toshiharu (Im Japanischen wird zuerst der Familien- und dann der Vorname geschrieben.) in Zusammenarbeit mit Adam Budak und FURUYA Seiichi eine Neubestimmung von bislang kaum gemeinsam präsentierten, für aktuelle Kunst aus Japan jedoch höchst charakteristischen Positionen vor.
Das speziell für das Kunsthaus Graz entwickelte Raumkonzept ermöglicht es, den vielfältigen und verschlungenen Wegen des zeitgenössischen künstlerischen Ausdrucks adäquat zu folgen. Für dieses Ausstellungsdesign zeichnet WATANABE Makoto Sei, einer der wichtigsten japanischen Architekten der Gegenwart, verantwortlich.
Die Ausstellung umfasst zeitgenössische bildende Kunst, Fotografie, Video/Film, Medienkunst, Architektur. Sie wirft ein neues Licht auf die komplexen Schattierungen und Dimensionen der japanischen Kunst, macht Verbindungen zwischen Werken aus verschiedenen Epochen und Genres sichtbar und stellt neue Bezüge her. Nicht zuletzt skizziert dieser vielschichtige Ansatz Anknüpfungspunkte und Wechselwirkungen, die bisher kaum nachgezeichnet wurden.
Die moderne japanische Kunst entstand unter komplexen Einflüssen, wie etwa jenen der rasch einsetzenden Modernisierung und des äußerst rasanten technologischen Fortschritts. Im Laufe dieser Entwicklung zeigte sie einen essentiellen Bezug zu Problemen der Gesellschaft im Umgang mit Technologie und Umwelt, die heute von globaler Relevanz sind.
Die Ausstellung formuliert neue Diskussionsansätze und analysiert die Gültigkeit der ästhetischen Werte des Westens angesichts unserer höchst komplexen Gegenwart, die von dramatischen Veränderungen im Bereich der Medien- und Kommunikationssysteme und der zunehmenden Abhängigkeit von Technologie bestimmt wird. "Chikaku. Zeit und Erinnerung" in Japan geht es dabei um nichts weniger, als die Bedeutung und die vielfältigen Möglichkeiten der Kunst im 21. Jahrhundert neu zu überdenken.
Ausstellung
Mit Arbeiten von FUJIHATA Masaki, HIDAKA Rieko, ITO Takashi, KASAHARA Emiko, KAWAMATA Tadashi, KOTANI Motohiko, KUSAMA Yayoi, MORIWAKI Hiroyuki, MORIYAMA Daido, NAKAHIRA Takuma, NAKAMURA Tetsuya, OKAMOTO Taro, ONO Yoko, SONE Yutaka, SUDA Yoshihiro, SUGIMOTO Hiroshi, YANAGI Miwa, WATANABE Makoto Sei." (Presse / Kunsthaus Graz)
Abbildung: SUGIMOTO Hiroshi, Hall of Thirty-Three Bays, 1995-1997, Courtesy of Gallery Koyanagi.
Öffnungszeiten: Di-So 10.00-18.00 Uhr, Do 10.00- 20.00 Uhr
In der Kunsthalle Bielefeld ist noch bis zum 04.02 die Ausstellung "Hiroshi Sugimoto: Die Architektur der Zeit" zu sehen. Auf drei Ebenen werden insgesamt fast zwanzig Architekturfotografien, zwölf seascapes und zwei sechsteilige Tafeln mit fotografischen Darstellungen des kaiserlichen Parks in Tokio präsentiert.
Allen drei Schwerpunkten gleich ist die relative Unschärfe mit der Sugimoto arbeitet, ebenso wie der Verzicht von Farbe und das Fehlen j . . .
Deichtorhallen: JAPAN - Keramik und Fotografie - Tradition und Gegenwart (31.1- 4.5.03) Nachdem die Hamburger Deichtorhallen Ende letzten Jahres (02) mit einer "Manga" - Ausstellung die japanische Comicwelt beleuchteten, zeigt das Museum nun die japanische Keramik und Fotografie. Ausstellungsbesucher haben so auch über einen längeren Zeitraum die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Aspekten japanischer Kunst vertraut zu machen.
Presseerklärung / Auszug: "... Die japanische Keramik beeindruckt durch ihre bruchlose Tradition, die in der klassischen Teekeramik bis heute besteht, auf deren Wurzeln ab . . .
Landschaft als Metapher - Ursula Blickle Stiftung, Kraichtal (11.9.-16.10.05) Natur ist heute ein ebenso vermessener Raum wie der urbane Ballungsraum der Großstädte. Satelliten gesteuerte Technik ermöglicht die gradgenaue Beschreibung jedes erdenklichen Flecks dieser Erde. So sind auch vermeintlich noch unentdeckte Regionen längst in den Atlanten der Zivilisation detailgenau vermerkt. Die unberührte Natur kann daher heute nur mehr eine Idealvorstellung sein, ein Traum, ein Bild.
Die Ausstellung "Landschaft als Metapher" stellt zwanzig fotografische Positionen internationaler Künstler aus Japan, den USA . . .
Ambiance - Auf beiden Seiten des Rheins, K21 Düsseldorf (15.10.05-12.2.06) Unter dem Titel "Auf beiden Seiten des Rheins" präsentieren K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und das Museum Ludwig, Köln, ein gemeinsames Projekt, das aus zwei parallelen Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst sowie einem Rahmenprogramm besteht. Zusammengestellt werden beide Ausstellungen aus den Sammlungen der Fonds regionaux d’art contemporain Frankreichs (FRAC), die im letzten Jahr ihr zwanzigstes Jubiläum gefeiert haben. Die Gruppenausstellungen mit den Titeln "Ambiance" (K21) und "Mouvement" (Museum Lud . . .
Jubiläumsauktion Photographie, 30. November 2006 Anfang Dezember 2006 feiert das Berliner Auktionshaus Villa Grisebach sein zwanzigjähriges Bestehen. Auftakt zu den Jubiläumsauktionen ist am Donnerstag, den 30. November die Auktion für Photographie und Photokunst, die mit einer Fülle hochwertiger internationaler Photoarbeiten aufwartet. Highlights dieser Jubiläumsauktion sind u.a. Vintage prints von Tina Modotti ("Zwei Schwestern, Mexico City", um 1926, 30.000-40.000 EUR), Martin Munkàcsi (der tanzende "Fred Astaire", 1936, 12.000-15.000 EUR), Laszlo Moholy-Nagy (Photogram . . .
Die Ausstellung "Araki, Miyamoto, Sugimoto: Japanische Fotografie der Gegenwart" fi . . .
Über 200 Werke aus der DZ BANK Kunstsammlung für das Städel Museum, Frankfurt Über 200 Werke von 76 Künstlern aus der DZ BANK Kunstsammlung zeitgenössischer Fotografie gehen auf Dauer in den Besitz des Städel Museums über, sie werden nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus als Bestandteil der Museumssammlung den neuen Sammlungsschwerpunkt "Fotografie" begründen. Die Basis dafür bildet eine Kooperation zwischen Städel und DZ BANK in Form einer gemeinsamen GmbH, die Eigentümerin der Fotografien wird.
Vertreten sind Künstler wie bspw. Richard Avedon, Andy Warhol, Olafur Eliasson, Gilbert & George, Nan . . .