Villa Romana-Preis


Eingabedatum: 24.05.2005

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Künstler wie Horst Antes, Amelie von Wulffen, Georg Baselitz, Markus Lüpertz, um nur einige zu nennen, haben alle den ältesten deutschen Kunstpreis - den Villa Romana-Preis - erhalten. Jetzt feiert die Villa Romana in Florenz ihren 100sten Geburtstag.

"Eines der ältesten deutschen Kulturinstitute im Ausland, die Villa Romana in Florenz, feiert in diesem Jahr seinen 100jährigen Geburtstag. Mit über 40 Ausstellungen, Tagungen, Publikationen, Konzerten und Vorträgen wird der Villa Romana von Preisträgern, Gastkünstlern, Kunsthistorikern, Kuratoren, Autoren, Freunden und Förderern gratuliert.

Die Villa Romana geht auf eine Stiftung aus dem Jahr 1905 zurück und dient der Förderung von bildenden Künstlern. Jedes Jahr wählt eine Jury, die ausschließlich aus bildenden Künstlern zusammengesetzt ist, vier Maler und Bildhauer aus. Diesen Preisträgern wird in der Villa Romana ein Atelier und eine Wohnung für einen Aufenthalt von zehn Monaten zur Verfügung gestellt und ein monatliches Geldstipendium gewährt. Zusätzlich werden jährlich 8-10 Gastkünstler aus aller Welt eingeladen, für die Dauer von zwei bis drei Monaten in der Villa Romana zu leben und zu arbeiten. Dazu kommt der Aufenthalt von 50-100 Gästen aus dem internationalen Kunst- und Kulturbereich sowie zahlreiche Besuchergruppen von Akademien und Schulen. Um den Kulturaustausch zwischen Italien und Deutschland noch weiter zu fördern, werden im Salone der Villa Romana jedes Jahr fünf Ausstellungen gezeigt, in denen es speziell um den Dialog zwischen deutschen und italienischen Künstlern geht. Darüber hinaus werden zahlreiche Tagungen veranstaltet sowie Künstlerbücher und Jahreskataloge mit den Arbeiten der Stipendiaten veröffentlicht.

Die Villa Romana befindet sich auf einem 15 000 qm großen Grundstück, das auch einen kleinen Park mit toskanischer Gartengestaltung und einen Olivenhain umfaßt. Der deutsche Künstler Max Klinger (1857-1920) hatte die Villa Romana 1905 erworben und als ein Atelierhaus eingerichtet. Es handelt sich somit um ein Künstlerhaus, das von Künstlern für Künstler geschaffen wurde und auch heute noch in dieser Form existiert. Seit 1906 ist die Villa Romana einem selbständigen, gemeinnützigen Verein, dem "Villa Romana e. V.", angegliedert. Von Joachim Burmeister und seiner Frau Veronika wird die Villa Romana seit 1973 künstlerisch geleitet und verwaltet.

Zu den Künstlern und Preisträgern der Villa Romana gehören unter anderem: Horst Antes (1962), Ernst Barlach, Georg Baselitz (1965), Max Beckmann, Michael Buthe (1976), Katharina Grosse (1992), Georg Kolbe, Käthe Kollwitz, Maik und Dirk Löbbert (1996), Markus Lüpertz (1970), Gerhard Marcks, Max Neumann (1986), Anna Oppermann (1977), Max Pechstein, Hans Purrmann, Norbert Radermacher (1990), Karin Sander (1994), Walter Stöhrer (1978), Norbert Tadeusz (1983), Thomas Virnich (1987), Dorothee von Windheim (1975), Ben Willikens (1970), Amelie von Wulffen (2000)." Presse / Villa Romana)

Kontakt:
Villa Romana
Via Senese 68
I-50124 Florenz

ch










Daten zu Amelie von Wulffen:


- ars viva Preistraeger 2002

- art basel miami beach, 2014

- art cologne 2015

- Berlin Biennale 2004

- Galerie Meyer Kainer

- Halle für Kunst Lüneburg 2015

- Liverpool Biennial 2014

- Malerei in Fotografie. Strategien der Aneignung

- MoMA Collection

- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt

- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD

- Villa Romana Preistraeger

Weiteres zum Thema: Amelie von Wulffen



ars viva 02/02 Preisträger Ausstellung


Die vom Gremium Bildende Kunst des Kulturkreis im BDI (Bund Deutscher Industrie)
ermittelten ars viva 02/03 -Förderpreisträger zeigen zum Thema "Landschaft" ab dem 6.10.02 ihre Arbeiten in Augsburg.
Henrik Hakasson, 1968 in Schweden geboren, beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit den landschaftlichen Mikrokosmen, die er multimedial in die entsprechenden Ausstellungsräume holt. Der 1969 geborene Daniel Roth entwickelt imaginäre Landschaften mit Hilfe von Fotografien und gebauten Interieurs, die ihre Ausgangspunkte in der Realität haben. Amelie von Wulffen, 1966 geboren, bedient sich in erster Linie der Medien Zeichnung und Collage, in die sie räumliche Inszenierungen einbettet.

Dauer: 6. Oktober bis 24. November 2002
Ort: Neue Galerie im Höhmann-Haus/Kunstsammlungen Augsburg; Maximilianstraße 48

"deutsche malerei zweitausenddrei" im Frankfurter Kunstverein (15.1.-13.4.03)


Der erste Versuch einer Positionsbestimmung zur aktuellen Malerei im Jahre 2003: ab morgen, dem 13.1.03, beginnt im Frankfurter Kunstverein eine Ausstellung mit über 50 Künstlern, die sich mit Malerei auseinandersetzen. Ob die offensichtlich ungebrochene Kontinuität von Malerei und die fortdauernde Beschäftigung mit diesem Medium gesellschaftliche, ästhetische oder neue künstlerische Impulse zu geben vermag, wird die Ausstellung zeigen.

Presseerklärung / Auszug: "deutschemalereizweitausenddrei widmet sich dem in Deutschland nach wie vor populärsten Genre: der Malerei. "Was bedeutet Malerei heute?" ist eine der zentralen Fragestellungen der Ausstellung. Die verstärkte Hinwendung zur Malerei gerade auch der jüngeren Generation stellt zudem die Frage, welches Interesse jenseits formaler Kriterien sich mit diesem Medium verbindet. Gezeigt werden deshalb Positionen, die gewöhnlich in unterschiedlichen Diskursen und Ausstellungszusammenhängen verhandelt und gezeigt werden. Nicht nur figurative Positionen haben in den letzten Jahren eine "Politisierung" der Malerei vorangetrieben; auch abstraktere Positionen artikulieren eine Hinwendung zur Bestandsaufnahme des Jetzt.
...
Die Ausstellung präsentiert über 50 aktuelle Positionen vorwiegend jüngerer deutscher oder in Deutschland lebender Künstlerinnen und Künstler. Zahlreiche Arbeiten werden direkt vor Ort im Frankfurter Kunstverein als Wandmalerei realisiert.

Künstler/innen: Tomma Abts , Yesim Akdeniz Graf, Kai Althoff, Monika Baer, Frank Bauer, Dirk Bell, Ümit Bilgi, Henning Bohl, André Butzer, Thomas Eggerer, Tim Eitel, Jesko Fezer / Axel John Wieder, Lutz Fezer, Christian Flamm, Carsten Fock, Caroline von Grone, Katharina Grosse, Gabi Hamm, Sebastian Hammwöhner / Uwe Henneken / Dani Jakob / Gabriel Vormstein, KlausHartmann, Eberhard Havekost, Thilo Heinzmann, Andreas Hofer, Sergej Jensen, Johannes Kahrs, Kiron Khosla, Jutta Koether, Hendrik Krawen, Kalin Lindena, Dietmar Lutz, Antje Majewski, Bernhard Martin, Rupprecht Matthies, Jonathan Meese, Birgit Megerle, Stephan Melzl, Klaus Merkel, Stefan Müller, Martin Neumaier, Frank Nitsche, Silke Otto-Knapp, Susanne Paesler, Gunter Reski,Anselm Reyle, Thomas Scheibitz, Tilo Schulz, Andreas Schulze, Eva Schwab, Markus Selg, Torsten Slama, Johannes Spehr, Lee Thomas Taylor, Wawrzyniec Tokarski, Corinne Wasmuht, Thomas Werner, Johannes Wohnseifer, Daniela Wolfer, Katharina Wulff, Amelie von Wulffen

Kurator: Nicolaus Schafhausen, Direktor Frankfurter Kunstverein / Ko-Kurator: René Zechlin"


frankfurterkunstverein | markt 44 | 60311 frankfurt am main.
| tel: +49 (0)69 / 2193140| oeffnungszeiten di-so 11-19
fkv.de






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