Yoko Ono. HALF-A-WIND SHOW

Eine Retrospektive zu ihrem 80. Geburtstag

15.2.-12.5. 2013 | Schirn Kunsthalle Frankfurt
Eingabedatum: 15.02.2013

bilder

Yoko Ono wird 80! Zu diesem Anlass zeigt die Schirn Kunsthalle Frankfurt in einer umfassenden Retrospektive einen nahezu vollständigen Überblick über ihr vielfältiges künstlerisches Schaffen.
Yoko Ono gehört zu den Pionieren der frühen Konzept-, Film- und Performancekunst. Sie ist eine zentrale Gestalt der Musikszene, der Friedensbewegung und des Feminismus und nimmt bis heute eine wichtige Position im gegenwärtigen Kunstgeschehen ein. An etwa 100 Objekten, Filmen, Installationen, Fotos, Zeichnungen und Textarbeiten sowie in einem eigenen Musikraum präsentiert die Schau die mediale Vielfalt sowie die zentralen Themen ihres Werkes. Besondere Aufmerksamkeit genießen die Arbeiten aus den 1960er- und 1970er Jahren.

Als erste Frau wurde Yoko Ono 1952 zum Philosophiestudium an der Gakushūin-Universität in Tokio zugelassen. Anschließend befasste sie sich mit der Kompositionslehre und dem kreativen Schreiben. Später wurde sie zur Protagonistin der Avantgarde-Szene um Musiker wie John Cage oder den Fluxus-Begründer George Maciunas. In den 60er Jahren arbeitete Ono musikalisch zunächst mit ihrem Ehemann John Lennon zusammen, mit dem sie zahlreiche Sessions veranstaltete und Aufnahmen machte bis sie ebenfalls zur Poplegende avancierte. In öffentlichen, gesellschaftspolitischen Aktionen setzt sie sich immer wieder für Umweltschutz, Frieden und Menschenrechte ein.

Im Rahmenprogramm der Ausstellung wird die Künstlerin ihre Performance "Sky Piece to Jesus Christ" aufführen, in der Musiker eines Kammerorchesters während des Spielens mit Mullbinden umwickelt werden. Der Titel bezieht sich auf John Cage, der auch als JC oder Jesus Christus bezeichnet wurde. Der Himmel als Inbegriff von Freiheit steht hier im Gegensatz zu den inneren und äußeren Fesseln, wie sie während der Performance visualisiert werden.


SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg
60311 Frankfurt
schirn.de


Inka Humann




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Daten zu Yoko Ono:

- Allied Editions
- Art Basel Hong Kong 2014
- Biennale Venedig 2009
- Biennial of Cartagena de Indias 2014
- Bucharest Biennale 3, 2008
- documenta 8, 1987
- ikono On Air Festival
- Liverpool Biennale 2012
- Lyon Biennale 2013
- MoMA Collection
- Museo Reina Sofía, Collection
- Taipei Biennial, 2004

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Leibesübungen. Vom Tun und Lassen in der Kunst - Kunsthalle Göppingen (16.9.-18.11.07)


Die Aufforderung an den Betrachter, ein Kunstwerk zu vollenden oder nach einer Handlungsanweisung gar erst zu realisieren, ist eine künstlerische Methode, die in der Klassischen Moderne ihren Anfang fand und über die Fluxus-Bewegung der 60er Jahre bis heute immer wieder neue Ansätze verfolgt.
Das Publikum soll aus seiner Betrachterdistanz gelockt werden. Dabei fragt die Ausstellung "Leibesübungen" u.a. auch nach dem Gelingen und Scheitern von künstlerischen Handlungsanweisungen, wenn Künstler und Publikum miteinander kooperieren.

Künstler/innen:
Sonja Alhäuser, Claus Böhmler, George Brecht, Tania Bruguera, Baldur Burwitz, Robert Filliou, gelitin, Patrycja German, Felix Gonzalez-Torres, Ottmar Hörl, Fabrice Hyber, Tünde Kovács, Antal Lakner, Via Lewandowsky, Atelier van Lieshout, Bianca Muckelmann, Bruce Nauman, Yoko Ono, Kristian Pettersen, Laercio Redondo, Tomas Schmit, Santiago Sierra, Franz Erhard Walther, Mirja Wellmann, Franz West, Emmett Williams, Georg Winter, Erwin Wurm.

Abbildung: Laercio Redondo, Insono, 2003

Öffnungszeiten: Di-Fr 13-19 Uhr, Sa, So 11-19 Uhr, Mo geschlossen,

Kunsthalle Göppingen
Marstallstraße 55
73033 Göppingen
Tel.: 07161-650-777

kunsthalle-goeppingen.de

"See this Sound" im Lentos Kunstmuseum Linz (28.8.09-10.1.10)


Mit "See this Sound" werden die Konvergenzen, Verhältnisse und wandelnden Dialogstrukturen von Bild und Ton in den Blick genommen. Ausgangspunkt bilden Beobachtungen darüber, wie sich die kulturelle Bild- und Tonproduktion medientechnisch, künstlerisch und marktstrategisch aufs Engste miteinander verschränkt.
Unterschiedliche Positionen, Ansätze und Umsetzungen zeitgenössischer Kunst und Kunstwissenschaft, die sich in diesem Spannungsverhältnis bewegen, werden in der Ausstellung untersucht und präsentiert.

Von der Popkultur bis zur Wahrnehmungstheorie und Medientechnologie werden unterschiedliche Bezugsfelder eröffnet, in denen das vielfältige Wechselspiel von Bild und Ton immer wieder neu untersucht wird:
"Der Bezug zu Musik, Sound und experimenteller Komposition war dabei auch immer mit unterschiedlichen visionären Versprechungen aufgeladen. Pioniere in diesem erweiterten künstlerischen Arbeitsfeld traten bereits in den 1920er Jahren auf den Plan. Vor dem kulturhistorischen Hintergrund der visuellen Musik im abstrakten Film der 1920er Jahre und den Intermedia-Entwicklungen seit den späten 1950er Jahren zeigt die Ausstellung das veränderte tönende Bild einer zeitgenössischen Kunst, die die unterschiedlichsten Spielarten und Fragestellungen von Sound&Vision zu ihrem Thema und Instrumentarium gemacht hat."

Die Ausstellung wird begleitet von einem umfangreichen Webarchiv sowie von einem Symposium, welches den interdisziplinären Austausch zwischen den theoretischen und ästhetischen Themenfeldern des Projekts zum Ziel hat.

Auswahl Künstlerliste:
Laurie Anderson, Michael Asher, John Cage, Einstürzende Neubauten, Viking Eggeling, Valie Export, Oskar Fischinger, Andrea Fraser, Douglas Gordon, Dan Graham, Brion Gysin, Gary Hill, Ludwig Hirschfeld-Mack, Derek Jarman, Peter Kubelka, George Maciunas, Carsten Nicolai, Yoko Ono, Dennis Oppenheim, Nam June Paik, Adrian Piper, Michael Snow, Steina Vasulka, Peter Weibel, Thomas Edlinger und viele andere.

Abbildung: Atsuko Tanaka bei der Installation von / installing "Work (Bell)" für die 3. Genbi Ausstellung / at the 3rd Genbi Exhibition, Kyoto Municipal Museum of Art, November 1955

Öffnungszeiten:
täglich 10-18 Uhr
Do 10-21 Uhr

Lentos Kunstmuseum Linz
Ernst-Koref-Promenade 1
4020 Linz

lentos.at

see-this-sound.at


Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:


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    Burg Halle


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    Die Ausstellung zeigt aktuelle malerische Positionen, von denen jede eine spezielle Entwicklung in der zeitgenössischen Malerei darstellt. weiter

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    Der Karin Hollweg Preis ist einer der bedeutendsten und höchstdotierte Kunstförderpreis aller Kunsthochschulen in Deutschland. weiter


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