Nur noch wenige Tage ...

Ausstellungsende


Eingabedatum: 19.02.2013

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Nur noch bis zum 24.02. 2013 sind folgende Ausstellungen zu sehen:


Sharon Lockhart

Sharon Lockhart | Noa Eshkol 23.11.12-24.2.13 | Thyssen-Bornemisza Art Contemporary, Wien





Latifa Echakhch

Latifa Echakhch 16.11.12 - 24.2.13 | Kunsthaus Zürich



Sammlung Falckenberg

No Desaster 8.12.12-24.2.13 | Sammlung Falckenberg, Hamburg



Timo Toots

Timo Toots - Memopolis 14.12.12-24.2.13 | Edith-Russ-Haus für Medienkunst , Oldenburg



Mike Parr

Mike Parr. Edelweiß 7.11.12 - 24.2.13 | Kunsthalle Wien


Tatjana Erpen und Alexandra Meyer

Tatjana Erpen und Alexandra Meyer 19.1. - 24.2.2013 | Forum Vebikus, Schaffhausen








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Pierre Huyghe und Rirkrit Tiravanija im Portikus, Frankfurt (19.06. – 04.07.04)


"Gordon Matta-Clark - In the Belly of Anarchitect", so der Titel der Ausstellung, bezeichnet ein Projekt, das die beiden Künstler Pierre Huyghe & Rirkrit Tiravanija in ihrer Auseinandersetzung mit Matta-Clark und in Zusammenarbeit mit der Kunsthistorikerin Pamela M. Lee, die eine Monographie zu Matta-Clark geschrieben hat, präsentieren.

". . . Es ist die Arbeit zweier Künstler über und durch das Werk von Gordon Matta-Clark, der Versuch einer Übermittlung eines Matta-Clark-Erlebnisses in der Gegenwart. Das Projekt und die Ausstellung basieren auf einem Workshop mit Studierenden der Städelschule unter der Leitung von Hocine Bouhlou und sind somit die Fortführung der langen Tradition einer engen Verbindung von Kunst, Kochen und Architektur an der Frankfurter Hochschule für Bildende Künste.

Der Ausstellungsraum des Portikus ist verschlossen durch eine große Wand aus vor Ort gebackenen Fladenbroten, und die Besucher sind eingeladen, sich durch die Wand in den Raum hinein zu essen. Das physische Erlebnis ist Teil einer möglichen Annäherung an Gordon Matta-Clark. Im Inneren des Ausstellungsraumes sind dann über das gesamte Eröffnungswochenende eine Großzahl von Aktionen und Präsentationen geplant. Unter anderem wird Pamela M. Lee einen Vortrag unter dem Titel "The Raw and the Baked" halten, Huyghe und Tiravanija werden ein Tortenhaus teilen, es wird gebacken, gegessen und Graffiti gesprüht. Und schließlich wird bis zum Ausstellungsende eine Auswahl der Filme von Gordon Matta-Clark gezeigt.

Gordon Matta-Clark (1943-1978) hat Gebäude zerschnitten, hat Sauerstoff auf der Straße angeboten, hat in Bäumen getanzt, ist in den Himmel und in den Untergrund gestiegen, hat Grundstücke gekauft, Schweine gebraten, Fotografien in Gold fritiert, ein Restaurant betrieben und vieles mehr. Sein umfangreiches Werk, das in nur wenigen Jahren entstanden ist, umfasst architektonische und soziale Interventionen ebenso wie Performances, Skulpturen, Schriften, Zeichnungen, Fotografien und Filme und zählt zu den einflussreichsten der jüngeren Kunstgeschichte. Seine architektonischen Eingriffe und Alternativvorschläge, die von ihm selbst als Anarchitektur, von anderen als Dekonstruktionen oder Dekompositionen beschrieben wurden, haben auf besondere Weise, den architektonischen Verfall, aber auch den sozialen Wandel von urbanem Raum zum Thema gemacht. Es waren die Zwischenräume, die Matta-Clark interessierten.

Wie kann man heute das Werk von Gordon Matta-Clark angemessen vermitteln, dessen Zerstörung bereits im Schaffensprozess angelegt war und das so sehr mit den Orten und der Zeit seiner Entstehung verbunden war? Die meisten Projekte sind ausschließlich in Filmen, Fotografien und Berichten überliefert, die selbstverständlich ebenfalls als eigenständige Arbeiten des Künstlers betrachtet werden müssen, da auch der Großteil von Matta-Clarks Zeitgenossen die eigentlichen Aktionen nicht vor Ort erlebte.

In dem Pierre Huyghe und Rirkrit Tiravanija ihre eigene Arbeit um und durch die Methodik und Formensprache von Gordon Matta-Clark entwickeln, gelingt es, über den Versuch einer Vermittlung hinaus, auch die Fragen nach den Möglichkeiten von Repräsentation und Dokumentation zu stellen. Sowohl Huyghe als auch Tiravanija haben sich bereits in anderen Arbeiten auf Gordon Matta-Clark direkt oder indirekt bezogen. So hat beispielsweise Pierre Huyghe in seiner Arbeit "Light Conical Intersect" von 1996 Matta-Clarks Film "Conical Intersect" an exakt dem Ort projiziert, an dem zwanzig Jahre zuvor der Film entstanden war. Matta-Clarks Schnitt durch die Architektur wurde durch Huyghe um den Schnitt durch die Zeit erweitert. Beide Arbeiten waren jedoch nur für einen begrenzten Zeitraum sichtbar, und auch das Erlebnis des Betrachters von Huyghes Arbeit lebt heute nur in der Erinnerung und Fotografien weiter. Rirkrit Tiravanijas Arbeiten verbinden ebenfalls genau dieses Moment des Erlebnisses mit Gordon Matta-Clark. Seine Bühnen, Plattformen oder Räume, die Tiravanija als Modelle versteht, sind Angebote an die Ausstellungsbesucher, die erst und nur durch deren Handlungen und Interaktionen in ihrer Kapazität in Erscheinung treten. Tiravanijas Arbeiten sind Vorschläge, die vom Betrachter übernommen, aber auch verändert bzw. weiterentwickelt werden können. . . ." (Quelle: Presse / Portikus)

Foto: Portikus / Presse

Ausstellungsdauer: 19. Juni – 04. Juli 2004

Öffnungszeiten: Täglich außer Montag 11 - 18 | Mittwoch 11 - 20

PORTIKUS im Leinwandhaus | Weckmarkt 17 | 60311 Frankfurt am Main | Tel: +49 (69) 21998760

portikus.de

Anzeige: Caro Jost - Residenz München (15.07. – 31.10.09)


Die Rauminstallation "stop-over / cross-over" in der ehemaligen Eingangshalle der Wohnräume von König Ludwig II. eröffnet einen neuen Blick auf das Werk von Caro Jost.

Den Mittelpunkt der Installation bildet ein in Gips eingegossener Thonet Stuhl. Dieser ist kein anonymes, vergangenheitsloses Fundstück, sondern ein alter Stuhl, der jahrelang in der früheren Schumann´s Bar in München seinen Dienst als Stammplatz erledigt hat. Fest mit dem Boden verhaftet, ist er ausgerichtet auf eine über 13 qm große Wandarbeit. In dieser aus 42 Einzelbildern bestehenden Wandarbeit treffen 19 verschiedene Städte aufeinander und verschmelzen zu einem großen Ganzen. Es sind 42 Streetprints, die Caro Jost in den letzten Jahren auf ihren Reisen mit und auf den Straßen der unterschiedlichsten Städte gefertigt hat. Die Metropolen mischen sich und die Straßen laufen kreuz und quer. Hier liegt Berlin neben New York, München neben Paris, Wien neben Hongkong und London neben Istanbul.

Der Stuhl im Gipssockel bildet einen Kontrast zu der grenzenlosen Reise in den Bildern. Die Wandarbeit verkörpert die Bewegung. Wie mit weit geöffneten Armen steht ihr der Stammplatz bewegungslos gegenüber. Er lädt den Betrachter zum Sitzen und Verweilen ein: stop-over. Bewegung und Ruhepol, das Eine bedingt das Andere.

Die international arbeitende Künstlerin Caro Jost will mit ihrer Arbeit Ausschnitte des Realen in seiner authentischsten Form festhalten. Dies aber nicht durch die herkömmlichen Medien Fotografie oder Malerei, sondern mittels eines eigenständigen Konzepts und einer dafür eigens entwickelten, neuartigen Methode: Streetprints, gleichlautend, wie die damit entstehenden Arbeiten. Es sind tatsächlich Abdrücke von Reliefs und Spuren, die sich auf Gehwegen und Straßen im Laufe der Zeit eingerieben haben. Das Resultat ist hoch abstrakt und dennoch extrem konkret. Dem Betrachter wird eine Wirklichkeit vorgeführt, die er so nicht kennt und der abgebildete Ort erschließt sich ihm nur über die Angaben zu Entstehungsort und Datum auf der Rückseite der Arbeit. Gleichzeitig dokumentiert Caro Jost mit dieser Vorgehensweise über Jahrzehnte hinweg weltweit auch ihre eigenen Lebenswege.

In den einstigen Räumen von König Ludwig II hat heute die Deutsche Akademie für Technikwissenschaften ihre Geschäftsstelle. Sie stellt die ehemalige Eingangshalle, um in unregelmäßigen Abständen Installationen aus dem Bereich Kunst und Architektur zu zeigen.

Die Ausstellung entstand mit Unterstützung der Walter Storms Galerie, München und acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Berlin/München


Ausstellungsort
Residenz München
acatech - DEUTSCHE AKADEMIE DER TECHNIKWISSENSCHAFTEN
Hofgartenstraße 2 / EG
Eingang Hofgarten / Residenzstraße 1
80539 München

Ausstellungsende
31. Oktober 2009

Öffnungszeiten
Mi. - Fr.: 14 - 17 h

Kostenlose Führungen nur nach vorheriger Anmeldung
info@stopover-crossover.com
Mo. - Fr.: zwischen 10 - 18 h

stopover-crossover.com

Abbildung:
- Caro Jost, stop-over / cross-over Raumansicht, Foto: Florian Holzherr


Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:


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    Burg Halle


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    berlin



    Toys Redux – On Play and Critique


    Die Gruppenausstellung vereint Künstler, die sich populärkulturelle Formate und Bildwelten aneignen, die üblicherweise an Kinder oder Teenager adressiert sind. weiter

    Daniel Gustav Cramer. Seventeen

    Mit „Seventeen“ folgt Daniel Gustav Cramer einer Reihe von Ausstellungsprojekten, in denen der Titel jeweils die Anzahl der ausgestellten Werke benennt. weiter


    Marc Brandenburg


    In seinem Schaffen führt Brandenburg Glamour und Reflexion, Selbstinszenierung und subversive Strategien in einer Bildwelt zusammen, die unsere Zeit treffend kommentiert. weiter


    Im HÖHENRAUSCH 2015 - Mark Dion


    350 Objekte aus oberösterreichischen Museen, privaten Sammlungen, Antiquariaten, Flohmärkten und Trödlerläden: Der amerikanische Künstler Mark Dion präsentiert eine außergewöhnliche Sammlung zu „Allem was fliegt“ weiter


    Bernard Schultze. Zum 100. Geburtstag


    Bernard Schultze (1915-2005) war ein führender Protagonist der gestisch-abstrakten Malerei in Europa. weiter

    Meeting Point

    Mit der Ausstellung Meeting Point erinnert der Kunstverein Konstanz in Kooperation mit dem Kunstraum Kreuzlingen an das Konstanzer Konzil, ein höchst bedeutsames Ereignis des späten Mittelalters, das von 1414 bis 1418 andauerte. weiter


    KÜNSTLERRÄUME


    »Künstlerräume« präsentiert die Positionen von dreizehn Künstlern und Künstlerinnen aus der Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart weiter

    NINA BEIER

    Nina Beiers erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland Cash for Gold im Kunstverein in Hamburg verdeutlicht ihre künstlerische Verhandlung der Leerstelle zwischen bildlicher Repräsentation und Wertvorstellungen. weiter

    Festwoche zum 100. Jubiläum der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

    In diesem Jahr begeht die Burg Giebichenstein Kunsthochschule ihr 100. Jubiläum mit einer Vielzahl von Ausstellungen, Veranstaltungen und Projekten. Vom 26. bis 29. Mai 2015 findet in diesem Rahmen eine Festwoche statt, in der die Hauptakteure der BURG im Zentrum stehen: die Studierenden. weiter


    Susan Swartz – Personal Path


    Die Spiritualität der Natur und das Malen als kontemplativer Prozess sind die faszinierenden Themen, die die Ausstellung Personal Path der amerikanischen Künstlerin Susan Swartz außergewöhnlich machen weiter

    Blooom Award by Warsteiner 2015

    In der Zeit vom 1. April bis 31. Juli können sich Künstler aus aller Welt der Herausforderung stellen und sich für die sechste Ausgabe des Blooom Award by Warsteiner bewerben. (Anzeige) weiter

    Prague Quadrennial of Performance Design and Space

    The most important theatre and performance design exhibition in the world, with a tradition dating back to 1967, returns to Prague after four years. (Anzeige) weiter



    DAS HYBRIS-PROJEKT


    Individueller Erkenntnis- und Freiheitsdrang kollidierte schon seit jeher mit dem Sündenfall Hybris – unaufhaltsam fordert der Mensch sein Schicksal heraus, um die bestehenden Grenzen zu überflügeln und den Lauf der Zeit zu bestimmen. weiter


    Unser Tipp zum Besuch der 56. Venedig Biennale: Der britische Pavillon UK


    Sarah Lucas (*1962 in London) zeigt im Britischen Pavillon die Einzelausstellung I SCREAM DADDIO. weiter


    Unser Tipp zum Besuch der 56. Venedig Biennale: Der französische Pavillon


    Celeste Boursier-Mougenot zeigt die poetisch eindrückliche Installation "rêvolutions". weiter