SUPER Visions - Zeichnen und Sein

Denkzonen

17.2.-30.6.2013 | Museum Schloss Moyland, Bedburg-Hau
Eingabedatum: 20.02.2013

bilder

Die Ausstellung versammelt 6 junge Künstler, die alle einen Schwerpunkt im Bereich der Zeichnung haben, aber mit ihren Arbeiten in den Raum hinausgreifen Mit Matthias Böhler und Christian Orendt, die gemeinsam Projekte realisieren, Heiner Franzen, Petrit Halilaj, Eva von Platen sowie David Shrigley stellt das Museum Schloss Moyland fünf aktuelle Positionen vor, die einen Schwerpunkt im Bereich der Zeichnung haben. Zeichnen bedeutet für die Künstler, ihrer Imagination freien Lauf zu lassen und mit viel Humor auf unterschiedlichste Weise Geschichten zu erzählen. Anregungen für ihre Werke beziehen sie aus alltäglichen Erfahrungen und Beobachtungen, aus Comic, Film oder Internet.

Den Künstlern ist gemein, über das Papier hinausgreifend ganze Ausstellungsräume in eigenwillige Denkzonen zu verwandeln, die wir durchschreiten und erleben können. Das Spektrum der Arbeiten reicht dabei von utopischen Projekten über verspielte Parallelwelten bis hin zu eingebauten Architekturen, die gleichsam Einblicke in den Kopf des Zeichners ermöglichen. Eher Gesamtinstallation als Grafikpräsentation, lädt die Ausstellung dazu ein, die unterschiedlichen Vorstellungswelten zu erkunden. Ein Teil der Arbeiten wurde von den Künstlern eigens für das Museum Schloss Moyland entwickelt.

Stiftung Museum Schloss Moyland
Sammlung van der Grinten
Joseph Beuys Archiv
des Landes Nordrhein-Westfalen
Am Schloss 4
47551 Bedburg-Hau
Deutschland
moyland.de


pm




Add to Flipboard Magazine.



Medien zum Thema: Museum Schloss Moyland



Weiteres zum Thema: Museum Schloss Moyland



Stiftung Museum Schloss Moyland (11.01)


Schon alleine der Schlossgarten, den man als Besucher des Wasserschlosses im Tudorstyle durchquert ist ein Kunstwerk für sich und macht einen Besuch lohnenswert. Die Gartenanlage verbindet Architektur und Gartenkunst des ausgehenden 19. Jhs. mit modernen und zeitgenössischen künstlerischen Positionen. Das Schloss wurde nach dem Krieg im neugotischen Stil wiederaufgebaut. Im 19. Jh. erhielt der Kölner Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner den Auftrag zum Umbau. Seine Pläne waren die Grundlage für die Rekonstruktion und dem mit dem geplanten "Helm" auf dem Bergfried sollen diese seinen Plänen ein Stück näher kommen.
Im Inneren befindet sich die Sammlung der Brüder Franz Joseph und Hans van der Grinten, die in über 50 Jahren eine Sammlung von Exponaten aus dem 19. und 20. Jh. aufgebaut haben. Geprägt wurde die Sammlung durch Werkkomplexe einzelner Künstler, zu denen die Brüder auch persönlichen Kontakt hatten und haben (Beuys, Heerich, Teuber und Schoofs).
Die Werke sind thematisch geordnet. Dominiert wird der Haupteindruck vor allem von der Fülle der Werke: Nicht ein Raum mit zwei Bildern, sondern eine Wand mit 30 Bildern. Moyland ist eine Installation auf über 3500 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Da hängt ein Richter an einer Wand mit Mondrian, Liebermann und Leistikow und trotz dieser Petersburger-Blockhängung können im Schloss selbst nur 8 % der Sammlung gezeigt werden. Bekannt geworden ist die Sammlung jedoch durch den weltweit größten Bestand an Arbeiten von Joseph Beuys. Im Schloss befindet sich, neben den zahlreichen plastischen Objekten und unendlich vielen Zeichnungen und Grafiken von Beuys, das Joseph Beuys Archiv. Es steht in Kooperation mit der Kunstakademie Düsseldorf und bildet so ein dichtes Dokumentationsnetz, das die Archivbestände systematisch miteinander verknüpft. Es ist in erster Linie eine Forschungseinrichtung, kann aber auch von jedem Kunstinteressierten besucht werden. E i n Besuch auf Schloss Moyland wird sicherlich nicht ausreichen, um alle gebotenen Attraktionen aufzunehmen - aber wer einmal dort war, wird sicherlich gerne noch einmal wiederkommen.

Museum Schloss Moyland
Am Schloss 4 / 47551 Bedburg-Hau
Tel.: 02824/9510-0 oder 02824/9510-60 Fax: 02824/9510-99
Internet: moyland.de

Ausstellung: Rudolf Schoofs Zeichnungen 1963-2001 11.01- 04.02

Beuys-Archiv: Mi 10-12.30 und 13-16 Uhr
Auskünfte unter: archiv@moyland.de
Öffnungszeiten: Sommer (1. April bis 31. Oktober)
Di bis Fr 10 bis 18 Uhr Sa und So 10 bis 19 Uhr /
Winter (1. November bis 31. März) Di bis So 10 bis 17 Uhr


Stiftung Museum Schloss Moyland (12 / 01)


Schon alleine der Schlossgarten, den man als Besucher des Wasserschlosses im Tudorstyle durchquert ist ein Kunstwerk für sich und macht einen Besuch lohnenswert. Die Gartenanlage verbindet Architektur und Gartenkunst des ausgehenden 19. Jhs. mit modernen und zeitgenössischen künstlerischen Positionen. Das Schloss wurde nach dem Krieg im neugotischen Stil wiederaufgebaut. Im 19. Jh. erhielt der Kölner Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner den Auftrag zum Umbau. Seine Pläne waren die Grundlage für die Rekonstruktion und dem mit dem geplanten "Helm" auf dem Bergfried sollen diese seinen Plänen ein Stück näher kommen.
Im Inneren befindet sich die Sammlung der Brüder Franz Joseph und Hans van der Grinten, die in über 50 Jahren eine Sammlung von Exponaten aus dem 19. und 20. Jh. aufgebaut haben. Geprägt wurde die Sammlung durch Werkkomplexe einzelner Künstler, zu denen die Brüder auch persönlichen Kontakt hatten und haben (Beuys, Heerich, Teuber und Schoofs).
Die Werke sind thematisch geordnet. Dominiert wird der Haupteindruck vor allem von der Fülle der Werke: Nicht ein Raum mit zwei Bildern, sondern eine Wand mit 30 Bildern. Moyland ist eine Installation auf über 3500 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Da hängt ein Richter an einer Wand mit Mondrian, Liebermann und Leistikow und trotz dieser Petersburger-Blockhängung können im Schloss selbst nur 8 % der Sammlung gezeigt werden. Bekannt geworden ist die Sammlung jedoch durch den weltweit größten Bestand an Arbeiten von Joseph Beuys. Im Schloss befindet sich, neben den zahlreichen plastischen Objekten und unendlich vielen Zeichnungen und Grafiken von Beuys, das Joseph Beuys Archiv. Es steht in Kooperation mit der Kunstakademie Düsseldorf und bildet so ein dichtes Dokumentationsnetz, das die Archivbestände systematisch miteinander verknüpft. Es ist in erster Linie eine Forschungseinrichtung, kann aber auch von jedem Kunstinteressierten besucht werden. E i n Besuch auf Schloss Moyland wird sicherlich nicht ausreichen, um alle gebotenen Attraktionen aufzunehmen - aber wer einmal dort war, wird sicherlich gerne noch einmal wiederkommen.

Museum Schloss Moyland
Am Schloss 4 / 47551 Bedburg-Hau
Tel.: 02824/9510-0 oder 02824/9510-60 Fax: 02824/9510-99
Internet: moyland.de

Ausstellung: Rudolf Schoofs Zeichnungen 1963-2001 25.11.01- 1.04.02

Beuys-Archiv: Mi 10-12.30 und 13-16 Uhr
Auskünfte unter: archiv@moyland.de
Öffnungszeiten: Sommer (1. April bis 31. Oktober)
Di bis Fr 10 bis 18 Uhr Sa und So 10 bis 19 Uhr /
Winter (1. November bis 31. März) Di bis So 10 bis 17 Uhr

Silke Lemmes für art-in.de



Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:


    Anzeige
    Burg Halle


    Anzeige



    Anzeige
    Joachim Hiller




    Petrit Halilaj


    Petrit Halilaj ist ein Künstler, der sich in seinem Werk auf eine biografische und geschichtliche Spurensuche begibt weiter


    Selbstjustiz durch Fehleinkäufe


    Der Titel »Selbstjustiz durch Fehleinkäufe« zitiert Martin Kippenbergers gleichnamiges Werk aus der Sammlung Falckenberg, das zugleich Auslöser der Ausstellung war. weiter

    Ernst Marow auf der ART BAHO 2015

    Auf der internationalen Messe für zeitgenössische Kunst ART BAHO 2015 präsentiert die Art Nou Mil.lenni Galerie Portraits des Malers und Graphikers Ernst Marow.(Anzeige) weiter


    Stefan Moses im Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg


    2014 erhielt er den Lovis-Corinth-Preis, der alle zwei Jahre von der KünstlerGilde und dem Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg vergeben wird weiter


    Arnulf Rainer


    Mit mehr als 100 Werken aus verschiedenen Werkphasen von 1949 bis heute präsentiert das Museum Frieder Burda eine große Retrospektive des österreichischen Künstlers Arnulf Rainer weiter


    Lucian Freud und das Tier


    Lucian Freud gilt als einer der wichtigsten Porträtmaler des 20. Jahrhunderts. Mit seinen großformatigen, überwältigenden Aktgemälden erwarb er sich den Titel „Maler des Fleisches“. 1997 erhielt Freud den Rubenspreis der Stadt Siegen. (Anzeige) weiter


    Louise Bourgeois


    „Raum existiert gar nicht, er ist nur eine Metapher für die Strukturen unseres Daseins." Louise Bourgeois weiter


    REISE NACH INDIEN


    Die Ausstellung stellt europäische und asiatische Sichtweisen auf den Subkontinent gegenüber weiter

    VIDEONALE.15 – Festival für zeitgenössische Videokunst

    zum 15. Mal präsentiert die Bonner VIDEONALE im Kunstmuseum Bonn aktuelle Videoarbeiten aus ihrem internationalen Wettbewerb. weiter


    VIENNA FOR ART’S SAKE!


    Ausgangspunkt für dieses Projekt ist , der österreichische Beitrag zu Luciano Benettons Kunstprojekt Imago Mundi. weiter


    Konrad Klapheck. Das graphische Werk


    Konrad Klapheck – das ist der mit den Schreibmaschinen. So dürfte der Düsseldorfer Künstler bei den meisten im Bildgedächtnis verankert sein. weiter

    Ulrich Polster: Stalker / Material

    Stalker/Material ist eine Siebenkanalprojektion des Videokünstlers Ulrich Polster, die in der Ausstellung zum ersten Mal präsentiert wird. weiter

    Neues Kleinod für Berlin. „Der Raum in der Kunst. Die Sammlung Französische Straße“

    Eine junge Sammlung zeitgenössischer Malerei, Fotografie und Zeichnungen rund um das Thema Raum und Architektur ist Gegenstand des soeben bei avedition erschienenen Bandes „Der Raum in der Kunst – Die Sammlung Französische Straße“. (Anzeige) weiter


    Neil Beloufa - Being rational


    Der französische Künstler Neil Beloufa präsentiert im Lehmbruck Museum im Rahmen des Projekts 25/25/25 der Kunststiftung NRW seine Videoinstallation “Being rational”. weiter

    CAMILLE HENROT „The Pale Fox“

    Die international vielbeachtete Ausstellung „The Pale Fox“ der französischen Künstlerin Camille Henrot kommt erstmals nach Deutschland weiter