jetzt hier. Gegenwartskunst.

Aus dem Kunstfonds

1.3.-20.5.2013 | Kunsthalle im Lipsiusbau Dresden
Eingabedatum: 04.03.2013

bilder

Unter dem Titel „jetzt hier“ zeigt der Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden vom 1. März bis 20. Mai 2013 erstmals in einer großen Ausstellung eine umfangreiche Auswahl seines reichen Bestandes an Gegenwartskunst aus Sachsen. Mit mehr als 100 Werken der Malerei, Fotografie, Grafik, Skulptur, Installation und des Films spiegelt die Ausstellung in der Kunsthalle im Lipsiusbau die außergewöhnliche Vielfalt sowie die Fülle an Objekten der Sammlung wider.

Über 60 Künstlerinnen und Künstler, darunter Tilo Baumgärtel, Christiane Baumgartner, Eberhard Havekost, Jörg Herold, Matthias Hoch, Sven Johne, Rosa Loy, Carsten Nicolai, Frank Nitsche, Neo Rauch, Ricarda Roggan, Sophia Schama, Thomas Scheibitz und David Schnell repräsentieren mit ihren Arbeiten die wesentlichen Entwicklungslinien des jungen Kunstschaffens in Sachsen. Im Mittelpunkt stehen vor allem die neue Malerei, die von den Studenten der Akademien in Dresden und Leipzig ausging, sowie das deutschlandweit zu beobachtende Revival der druckgrafischen Techniken und der Handzeichnung als auch die Herausbildung einer neuen Fotografenschule in Leipzig.

Die Kunstwerke – ab Mitte der 1990er Jahre bis heute entstanden – stehen stellvertretend für die zwanzigjährige Ankaufstätigkeit des Freistaates Sachsen für den Kunstfonds, welcher über eine der bedeutendsten Sammlungen zeitgenössischer Kunst aus Sachsen verfügt. Der Bestand, der seit 1992 über die Förderankäufe des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen erworben wurden, umfasst heute mehr als 800 Werke. Jedes Jahr werden Arbeiten von Künstlern erworben, die meist am Anfang ihrer Laufbahn stehen und mit originären Positionen, neuen Themen oder durch bemerkenswerte bildnerische Techniken auffallen. Der Kunstfonds leistet durch seine Tätigkeit des Erschließens, Erforschens und Präsentierens einen wesentlichen Beitrag zur Unterstützung junger Künstler in Sachsen.

Parallel zur „jetzt hier“ sucht der Kunstfonds mithilfe von „Satelliten“ Querverbindungen zu Ausstellungen und Sammlungen an anderen Orten: So werden bis 26. April 2013 im Kunstverein „Freunde Aktueller Kunst“ in Zwickau unter dem Titel „Schaufenster: Zwickau meets Dresden“ ebenfalls Werke aus dem Kunstfonds gezeigt. Auch die Besucher der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erwarten bereichernde, womöglich irritierende Seherfahrungen: Ausgewählte Werke, die formal-ästhetisch oder thematisch mit den Sammlungen in Verbindung stehen, führen die Betrachter in anderen Ausstellungsräumen – z. B. im Albertinum oder im Museum für Sächsische Volkskunst – aus der Vergangenheit in die Gegenwart. Sie zeigen neben der Vielfalt des Sammlungsbestandes des Kunstfonds auch dessen gattungs- und medienübergreifende Dialog- und Anschlussfähigkeit an die traditionellen Häuser.

Öffnungszeiten: 10 bis 18 Uhr, montags geschlossen

Kunsthalle im Lipsiusbau
Brühlsche Terasse
01067 Dresden
www.skd.museum


pm




Add to Flipboard Magazine.



Medien zum Thema: Martin Borowski



Weiteres zum Thema: Martin Borowski



I can only see things when I move. - Staatliche Kunstsammlungen Dresden (29.9.07-20.1.08)


In der Ausstellung werden "Positionen zeitgenössischer Kunst auf Papier" gezeigt - insgesamt 432 Blätter, Einzelarbeiten und Serien, Photographien, Zeichnungen und Druckgraphiken von 22 international renommierten Künstlern: u.a. Candida Höfer, Per Kirkeby, Thomas Demand, Thomas Scheibitz, ... Der Entstehungszeitraum der Arbeiten reicht von den 1970er Jahren bis heute, es handelt sich Neuerwerbungen des Kupferstich-Kabinetts Dresden seit dem Jahr 2000.
Wie der Ausstellungstitel bereits andeutet, ist das Verhältnis von Bewegung und Wahrnehmung, von Raum und Zeit ein zentrales Thema. Die Auseindersetzung mit dem Thema bildet nicht nur einen wichtigen Moment in den Arbeiten selbst, sondern soll sich auch in Aufbau, Struktur und Architektur innerhalb der Ausstellung widerspiegeln.

Künstler/innen:
Mel Bochner, Anja Bohnhof und Karen Weinert, Martin Borowski, Jan Brokof, Thomas Demand, Olafur Eliasson, Fischli/Weiss, Eberhard Göschel, Eberhard Havekost, Candida Höfer, Olaf Holzapfel, André Kirchner, Per Kirkeby, Hermann Nitsch, Christoph Rodde, Ricarda Roggan, Alexander Roob, Fred Sandback, Thomas Scheibitz, Jürgen Schön, Terry Winters, Anton Würth, Keisuke Yamamoto

Abbildung:

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Kupferstich-Kabinett, Residenzschloss,
Eingang Sophienstraße, 2. Obergeschoss
Taschenberg 2
01067 Dresden

Tel. ++49-351-491 46 22
skd-dresden.de


Ausstellungen die zum 19. bzw. 20.05.2013 enden







Annelies Strba

Annelies Štrba mit Lukas Hoffmann, Markus Kummer, Anna-Sabina Zürrer 23.3.-19.5.2013 | Kunsthaus Zug



Andreas Schmitten

Andreas Schmitten 29.11.2012 – 19.5.2013 | Kunstmuseum Bonn


Ulrike Ottinger

ulrike ottinger | weltbilder 22.2.- 20.5.2013 | kestnergesellschaft, Hannover



Martin Borowski

jetzt hier. Gegenwartskunst. 1.3.-20.5.2013 | Kunsthalle im Lipsiusbau Dresden



Zurück nach Morgen

Zurück nach Morgen 16.2. – 20.5.2013 | Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig



Georg Baselitz

Georg Baselitz. Werke von 1968 bis 2012 18.01.2013 - 20.05.2013 | Essl Museum




Martin Pfeifle

Ein Drittel Weiß 23.2. bis 20.5.2013 | KIT - Kunst im Tunnel, Düsseldorf









Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:


    Anzeige



    Anzeige
    Joachim Hiller


    Anzeige
    Burg Halle




    Lucian Freud und das Tier


    Lucian Freud gilt als einer der wichtigsten Porträtmaler des 20. Jahrhunderts. Mit seinen großformatigen, überwältigenden Aktgemälden erwarb er sich den Titel „Maler des Fleisches“. 1997 erhielt Freud den Rubenspreis der Stadt Siegen. (Anzeige) weiter


    Louise Bourgeois


    „Raum existiert gar nicht, er ist nur eine Metapher für die Strukturen unseres Daseins." Louise Bourgeois weiter


    REISE NACH INDIEN


    Die Ausstellung stellt europäische und asiatische Sichtweisen auf den Subkontinent gegenüber weiter

    VIDEONALE.15 – Festival für zeitgenössische Videokunst

    zum 15. Mal präsentiert die Bonner VIDEONALE im Kunstmuseum Bonn aktuelle Videoarbeiten aus ihrem internationalen Wettbewerb. weiter


    VIENNA FOR ART’S SAKE!


    Ausgangspunkt für dieses Projekt ist , der österreichische Beitrag zu Luciano Benettons Kunstprojekt Imago Mundi. weiter


    Konrad Klapheck. Das graphische Werk


    Konrad Klapheck – das ist der mit den Schreibmaschinen. So dürfte der Düsseldorfer Künstler bei den meisten im Bildgedächtnis verankert sein. weiter

    Ulrich Polster: Stalker / Material

    Stalker/Material ist eine Siebenkanalprojektion des Videokünstlers Ulrich Polster, die in der Ausstellung zum ersten Mal präsentiert wird. weiter

    Neues Kleinod für Berlin. „Der Raum in der Kunst. Die Sammlung Französische Straße“

    Eine junge Sammlung zeitgenössischer Malerei, Fotografie und Zeichnungen rund um das Thema Raum und Architektur ist Gegenstand des soeben bei avedition erschienenen Bandes „Der Raum in der Kunst – Die Sammlung Französische Straße“. (Anzeige) weiter


    Neil Beloufa - Being rational


    Der französische Künstler Neil Beloufa präsentiert im Lehmbruck Museum im Rahmen des Projekts 25/25/25 der Kunststiftung NRW seine Videoinstallation “Being rational”. weiter

    CAMILLE HENROT „The Pale Fox“

    Die international vielbeachtete Ausstellung „The Pale Fox“ der französischen Künstlerin Camille Henrot kommt erstmals nach Deutschland weiter


    Gerald Domenig


    Der in Frankfurt lebende Künstler Gerald Domenig (*1953) hat seit den 1970er-Jahren ein umfangreiches Archiv von Zeichnungen und Fotografien aufgebaut. weiter

    Searching for devices

    Zahlreiche uns umgebende Netzwerke, komplexe Strukturen und Mikrosysteme sind durch die Korrelation unterschiedlicher dynamischer Systeme miteinander verbunden. weiter


    Arnulf Rainer


    Arnulf Rainer ist weltweit einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart. weiter

    Invisible Violence

    Die Ausstellung „Invisible Violence“ befasst sich mit sogenannter unsichtbarer Gewalt, wie sie global im alltäglichen und häuslichen Kontext, im Arbeitsbereich und im Lebensalltag erkennbar ist. weiter

    Pierre Huyghe erhält den diesjährigen Kurt-Schwitters-Preis

    Die Niedersächsische Sparkassenstiftung verleiht ihren Kurt-Schwitters-Preis an den in Santiago de Chile und Paris lebenden Künstler Pierre Huyghe. Der Preis wird 2015 zum zehnten Mal vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert. weiter