Wolfgang Tillmans. Fragile

Überblicksausstellung

02.03. – 07.07.2013 | K21, Düsseldorf
Eingabedatum: 06.03.2013

bilder

Seit dem Ende der 1980er Jahre hat Wolfgang Tillmanns (geb. 1968) als einer der wichtigsten Künstler seiner Generation das Medium Fotografie um entscheidende Aspekte weiterentwickelt und als Kunstform neu definiert. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zeigt mit Wolfgang Tillmans – Fragile eine längst überfällige Überblicksausstellung, die bisher nie zu sehende frühe zeichnerische und andere Arbeiten aus den späten 1980er Jahren einschließt. Bilder und Fotosequenzen seiner Freunde und von jungen Leuten aus der Pop- und Clubkultur machten ihn einer größeren Öffentlichkeit bekannt. Als erster nicht aus Großbritannien stammende Künstler und Fotograf erhielt der in Berlin und London lebende Tillmans im Jahr 2000 den renommierten britischen Turner Preis.

Zuletzt entstanden auf seinen Reisen um die Welt seine erstmals digital aufgenommenen Neue Welt-Bilder. Dabei verbindet Wolfgang Tillmans mit seinen Arbeiten neben einem (material)ästhetischen immer auch ein grundsätzliches Interesse an gesellschaftspolitischen Themen.

Mit seinen Arbeiten hat er nicht nur eine neue Bildsprache der Fotografie entwickelt, sondern auch eine eigene Präsentationsform geschaffen, die seine Ausstellungen zu ortspezifischen Installationen werden lassen.

Wolfgang Tillmans wird mit der Ausstellung in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen einen Überblick über sein zwanzigjähriges Schaffen bieten und mit einer präzise entwickelten Gesamtkomposition auf den spezifischen Ausstellungsort des ehemaligen Ständehauses reagieren.

Speziell für die Ausstellung hat Wolfgang Tillmans ein Künstlerbuch gestaltet, das jeder Besucher der Ausstellung mit dem Eintrittspreis erhält. Darüber hinaus wird, ganz im Sinne seiner gelebten und im Werk begründeten Offenheit, der von ihm gestaltete Katalog mit einem ausführlichen Text des Kunsthistorikers und Kulturwissenschaftlers Tom Holert und mit Installationsaufnahmen der Ausstellung kostenlos über die Webseite der Kunstsammlung abrufbar sein. Zur Ausstellung wird eine Edition von Wolfgang Tillmans erscheinen.
...

K21 STÄNDEHAUS
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Ständehausstraße 1
40217 Düsseldorf
http://www.kunstsammlung.de/

(Ein Video mit Wolfgang Tillmans anläßlich seiner Berliner Ausstellung Wolfgang Tillmans "Lighter" im Hamburger Bahnof - Berlin 2010 finden Sie hier)



pm




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Daten zu Wolfgang Tillmans:

- ars viva Preistraeger
- Art Basel 2013
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- Berlin Biennale 1998
- Berlin Biennale, 2014
- Biennale Venedig 2009
- BOOSTER - Kunst Sound Maschine, 2014
- Buchholz - Gallery
- Das achte Feld, Köln
- Flick Collection
- Frieze London 2013
- Galerie Chantal Crousel
- JULIA STOSCHEK FOUNDATION E.V., Sammlung
- Malerei in Fotografie. Strategien der Aneignung
- Manifesta 10, 2014
- Maureen Paley - Gallery
- Mis-Understanding Photography, 2014, GA
- MoMA Collection
- Preistraeger 2000, Turner Prize
- Sammlung 20. 21. Jh. Kunstmuseum Basel
- Sammlung DZ Bank, Frankfurt
- Sammlung F.C. Flick
- Sammlung MMK, Frankfurt
- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD
- Solomon R. Guggenheim Collection

Medien zum Thema: Wolfgang Tillmans



Weiteres zum Thema: Wolfgang Tillmans



Museum Ludwig Köln (11 / 01)



Alte Strukturen lösen sich auf

Nachdem im Januar diesen Jahres das Wallraf-Richartz Museum aus den gemeinsamen Räumlichkeiten am Dom zu Köln auszog, baute nun auch das Ludwig Museum um. Obwohl das architektonisch auffällige Museum Ludwig schon seit seiner Eröffnung 1986 als ernst zu nehmendes Museum für Gegenwartskunst galt, war es doch in letzter Zeit ruhig geworden um das Museum, dass seine Bekanntheit in erster Linie der Pop-Art Sammlung Ludwig verdankte.
Jetzt setzt die neue Leitung unter Kaspar König auf neue Kuratoren (Ulrich Wilmes, vormals Kurator im Lehnbachhaus, München und Thomas Weski, Fotoabteilung Sprengelmuseum, Hannover) und ergänzt die bisherigen Schwerpunkte deutscher Expressionismus, Pop-Art und die Picasso-Sammlung mit bisher nicht vertretenen Positionen zum Museum unserer Wünsche (u.a. Marcel Broodthears,Ed Ruscha, William Eggleston und Candida Höfer).
Zur Neueröffnung am 1. November 2001 werden in den zwei neuen Projektsälen - benannt nach AC für Gleichstrom und DC zur Wechselstrom -die Werke der Künstler/innen Isa Genzken und Wolfgang Tillmans, sowie Thomas Bayrle und Bodys Isek Kingelez in Kombination gesetzt.

Adresse:
Bischofsgartenstr. 1
50667 Köln
Tel.: 0221-221-22370
Fax: 0221-221-24114
E-Mail: ml@ml.museenkoeln.de

Museum Ludwig , Köln

Ausstellung:
Projekträume AC/DC: Isa Genzken/Wolfgang Tillmans und Thomas Bayrle/Isek Kingelez

Öffnungszeiten:
Di. 10 - 20 Uhr
Mi. -Fr. 10 -18 Uhr
Sa. -So. 11 -18 Uhr
Montags geschlossen

Silke Lemmes für art-in.de

Deichtorhallen Hamburg (10 / 01)



Wo bis 1983 Blumen gehandelt wurden, entstand ein Ausstellungszentrum für Kunst der Gegenwart. Die fast sakral anmutende Architektur wirkt mit den hohen Hallenfenstern und filigranen Glas- und Eisenkonstruktionen beinahe wie eine "Kathedrale der Kunst". In den unter Denkmalschutz stehenden Hallen verwirklichte der Direktor des Museums Zdenek Felix sein Konzept, die Sparten Kunst, Fotographie, Architektur und Design zu verbinden. Die architektonischen Umgestaltungen übernahm Prof. Joseph Paul Kleihues. Um den Ausstellungs-machern ein Optimum an gestalterischer Freiheit zu geben, wurde auf feste Innenwände verzichtet. Die Ausstellungsarchitektur ist jetzt von 500 m mobilen Wänden bestimmt. Zudem wird ein Programm von hohem internationalen Niveau geboten. Anspruchsvolle kunst- und kulturgeschichtlichen Ausstellungen sind die Zielsetzung der Deichtorhallen Hamburg, die so versuchen an die deutschen Zentren für zeitgenössische Kunst - Berlin und Köln - Anschluss zu finden.
Dies ist ihnen momentan mit der Ausstellung "Wolfgang Tillmans - Aufsicht" gelungen. Es werden acht Rauminstallationen gezeigt, wobei in einem Saal seine Ausstellung zur Verleihung des Turner Preises rekonstruiert wird, mit dem er im letzen Jahr ausgezeichnet worden ist. Tillmans Ideal der Fotographie ist, das was er mit seinen Augen gesehen hat, so genau wie möglich abzubilden, so dass die formale Inszenierung für das Motiv des Künstlers bedeutsam ist. Seine Methode, Fotos und Inkjetprints zu gruppieren, ist inzwischen für sein sein Werk charakteristisch geworden.

Adresse:
Deichtorstr. 1+2
20095 Hamburg

Internet:

http://www.deichtorhallen.de

Silke Lemmes für art-in.de
  • Museum Ludwig Köln (11 / 01)

  • Wolfgang Tillmans - Aufsicht

  • Schlussbericht Art Cologne 2002

  • M_ARS - Kunst und Krieg

  • Kunstmuseum Basel: Looking In - Looking Out (26.04 - 29. 06.03)

  • Sammlung F. C. Gundlach in den Deichtorhallen Hamburg (29.10.03 - 25.01.04)

  • Video - 25 Jahre Videoästhetik im NRW-Forum, Düsseldorf (24.1. - 18.4.04)

  • "SOS-Kunststück 2004" - Für die Kunst und für die Kinder (8.11.- 26.11.04)

  • SOS-Kunststück - begeistert Kunstkenner und Schnäppchenjäger

  • Motor Blues - Museum der Bildenden Künste Leipzig (19.06.–21.08.05 )

  • Superstars - Das Prinzip Prominenz. Von Warhol bis Madonna, Kunsthalle Wien (04.11.05 - 22.02.06)

  • click doubleclick – das dokumentarische Moment - Haus der Kunst, München (8.2.-23.4.06)

  • "Portrait und Menschenbild" - Art Cologne

  • raymond pettibon - wolfgang tillmans, kestnergesellschaft, Hannover (16.2.-6.5.07)

  • Reality Bites

  • What does the jellyfish want? - Museum Ludwig, Köln (31.3.-15.7.07)

  • Wolfgang Tillmans "Faltungen" - Camera Austria, Graz (6.7.-9.9.07)

  • Visite. Von Gerhard Richter bis Rebecca Horn - KAH Bonn (11.4.-17.8.08)

  • Wolfgang Tillmans Lighter

  • REAL - Fotografien aus der Sammlung der DZ-Bank, Städel Museum, Frankfurt (18.6.-21.9.08)

  • Extended - ZKM, Karlsruhe (21.5.-18.10.09)

  • Das Porträt. Fotografie als Bühne - Kunsthalle Wien (3.7.-18.10.09)

  • Wolfgang Tillmans erhält den Kulturpreis 2009 der DGPh

  • No Desaster

  • The Art of Pop Video

  • DGPh verleiht den Kulturpreis 2011

  • Street Life and Home Stories. Fotografien aus der Sammlung Goetz

  • Visual Leaders 2011. Das Beste aus Zeitschriften und Internet

  • MMK 1991-2011. 20 Jahre Gegenwart

  • Erweiterungsbau des Frankfurter Städel Museums

  • Melancholia

  • Malerei in Fotografie. Strategien der Aneignung

  • Weltsichten

  • Durchsucht, fixiert, geordnet

  • Wolfgang Tillmans. Fragile

  • Das achte Feld - Geschlechter, Leben und Begehren in der Bildenden Kunst seit 1960 (19.08.-12.11.06)

  • Am 7.7. enden folgende Ausstellungen

  • When now is minimal

  • every time you think of me, I die, a little

  • BOOSTER - Kunst Sound Maschine

  • Unser aktuelles top 69 Ranking im Februar 2014 - ungefiltert

  • Manifesta 10 | State Hermitage Museum, St. Petersburg

  • Die top 106 im Mai 2014

  • I´M ISA GENZKEN

  • (Mis)Understanding Photography

  • Künstlerliste Ende Oktober 2014

  • Künstlerdatenbank

  • top




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      Burg Halle




      The Future of Memory


      Digitale Kommunikation und virtuelle Vernetzung prägen unsere Gegenwart. Soziale Interaktionen sind gebunden an elektronische Geräte wie Smartphones oder Tablets. Die Omnipräsenz digitaler Medien ... weiter


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      Jonathan Binet (*1984 in Saint-Priest/F, lebt und arbeitet in Paris) dekonstruiert in seinen Werken Elemente der Malerei und der Architektur. weiter

      Radio, TV, Online – Zweite Spring School Thüringen

      »Trimediale Medienkompetenzen« lautet das Thema der zweiten Spring School Thüringen, die vom 9. bis 20. März 2015 im KinderMedienZentrum Erfurt stattfindet. Für Studierende und Alumni aller Thüringer Universitäten und Fachhochschulen ... weiter


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      Erstmalig vereint die Kunsthalle Jesuitenkirche in einer Ausstellung Hauptwerke der beiden Leipziger Künstler Werner Tübke (1929 – 2004) und Michael Triegel (* 1968). weiter