K: KafKa in KomiKs

24. Januar bis 3. April 2016 | Museum für Druckkunst Leipzig
Eingabedatum: 13.01.2016

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Franz Kafka und seine literarischen Werke als Graphic Novel: Mit der Ausstellung „K: KafKa in KomiKs“ präsentiert das Museum für Druckkunst Leipzig vom 24. Januar bis 3. April 2016 Literaturklassiker des in Prag geborenen Autors in einem zeitgenössischen Gewand.

Anknüpfungspunkt und Grundlage der Ausstellung bilden drei Graphic Novels zu Franz Kafka. Alle Bücher des amerikanischen Schriftstellers David Zane Mairowitz sind in der Zusammenarbeit mit Illustratoren entstanden. Bereits 1992 erschien „Introducing Kafka“ mit Zeichnungen des amerikanischen Illustrators Robert Crumb. Die Graphic Novel vereint Wissenswertes zur Biografie Kafkas von dessen Kindheit bis hin zum Kafka-Kult. 2008 veröffentlichte er in Zusammenarbeit mit der französischen Zeichnerin Chantal Montellier die Adaption des Romans „Der Process“. Eine weitere Graphic Novel erschien 2014; hier zeichnete der tschechische Musiker und Zeichner Jaromír 99 die Illustrationen für „Das Schloss“.

Die Ausstellung „K: KafKa in KomiKs“ führt die drei sehr unterschiedlichen Kafka-Zeichner zusammen. Die Mehrdeutigkeit und Plastizität von Kafkas Werk sowie das Verschmelzen von Realität und Visionen werden in den holzschnittartigen Schwarz-Weiß-Zeichnungen bildlich begreifbar. Es entsteht ein facettenreiches Bild von Franz Kafka und seinem Werk, das die Ausstellung raumgreifend erfahrbar macht.

„K: KafKa in KomiKs“ wurde von David Zane Mairowitz kuratiert und vom Literaturhaus Stuttgart in Kooperation mit dem Literaturarchiv Marbach entwickelt. Für die Ausstellungsgestaltung erhielt die Stuttgarter Grafikagentur Gold & Wirtschaftswunder den European Design Award in Gold.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 22. Januar 2016, spricht Erwin Krottenthaler (Literaturhaus Stuttgart) über „Comics“.

Begleitprogramm
Öffentliche Führungen: Sonntag, 12 Uhr am 31. Januar, 28. Februar, 3. April Freitag, 5. Februar, 19 Uhr: „The Millionaires Club presents: Comic-Künstler lesen aus ihren aktuellen Arbeiten“

Dienstag, 23. Februar, 15 Uhr: Führung 60+ in der Ausstellung


Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38
04229 Leipzig-Plagwitz
druckkunst-museum.de

Presse







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Martin Kippenberger - K21, Düsseldorf (10.06.- 10.09.06)


Die Ausstellung gibt einen Überblick über das Gesamtwerk des 1997 verstorbenen Künstlers und zeigt in ausgewählten Beispielen Martin Kippenbergers Gemälde und konzeptuelle Malereiprojekte ("Lieber Maler, male mir ...", 1981, "Heavy Burschi", 1991, "Die weißen Bilder", 1992) ebenso wie Skulpturenensembles, Multiples, Zeichnungen, Plakate, Bücher und bislang unveröffentlichte Materialien.

In den unterschiedlichen Werkgruppen Kippenbergers und vor dem Hintergrund seiner gezielt eingesetzten Rolle als "Selbstdarsteller" entfaltet sich ein Panorama von Ansätzen, die immer wieder nach der Funktion der Kunst und des Künstlers in unserer Gesellschaft fragen.

Im Zentrum der Retrospektive steht ein berühmtes, aber selten gezeigtes Hauptwerk der neueren Kunstgeschichte: Die raumgreifende Installation "The Happy End of Franz Kafka's ‚Amerika'" aus dem Jahr 1994. Das auf grünem Spielfeld arrangierte Panoptikum von zahlreichen Tisch-Stuhl-Kombinationen entwickelt ein szenisches Setting für die Durchführung von Einstellungsgesprächen. Ausgangspunkt ist die im Kafka-Roman beschriebene Anwerbung von Artisten und Arbeitskräften für einem Zirkus. Ironisch, parodistisch, subversiv und gleichzeitig mit hohem ethischen und künstlerischen Anspruch entfaltet Kippenberger hier in der für ihn typischen Synthese aus visueller Opulenz und klarer Reflexion das Bedeutungsspektrum von individuell, sozial und künstlerisch wirksamen Ein- und Ausschlussverfahren. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit Tate Modern, London.

Abbildung: Martin Kippenberger, o.T. (aus der Serie: Lieber Maler male mir), 1981, Acryl auf Leinwand, Slg. Adam und Lenore Sender, Copyright: Galerie für zeitgenössische Kunst Leipzig/ Hans-Dieter Kluge, Copyright: Estate Martin Kippenberger, Galerie Gisela Capitain, Köln 2006

K21 Kunstsammlung
Ständehausstraße 1
40217 Düsseldorf
+49 (0)211 8381 - 600

WOLS. "Sehen heißt, die Augen schließen" - Galerie der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig


Der Fotograf, Maler und Grafiker Alfred Otto Wolfgang Schulze, genannt WOLS (1913 – 1951) zählt zu den wichtigsten Wegbereitern der abstrakten Kunstrichtungen Informel und Tachismus. Eine Ausstellung in der HGB Leipzig versammelt wichtige Werke des deutschen Künstlers.

Unter dem Titel "Sehen heißt, die Augen schließen" werden sowohl frühe Fotografien und Aquarelle als auch Gemälde der 40er Jahre zu sehen sein.
Der in Berlin geborene Künstler lebte in den 30er Jahren überwiegend in Paris, wo er unter anderem mit dem Kreis surrealistischer Künstler und dem Philosoph Jean-Paul Sartre in Verbindung trat. Zu dieser Zeit entstanden zahlreiche Fotografien, so etwa Dokumentationen des Pavillon de l’élégance auf der Pariser Weltausstellung (1937). Neben diesen Fotografien zeigt die Ausstellung auch Aquarelle aus dem Zeitraum 1937 bis 1946.

Nach 1945 verlagerte sich WOLS` künstlerischer Schwerpunkt auf Ölbilder, mit denen er schlagartig international bekannt wurde. In Leipzig werden etliche Werke aus den Jahren 46/47 ausgestellt.
Zudem präsentiert die Werkschau illustrierte Bücher mit Texten von Jean-Paul Sartre, Antonin Artaud, Franz Kafka und Jean Paulhan sowie Teile seines grafischen Werkes. Auch ein 1972 von Ingo Wachler produzierter Fernsehfilm über WOLS wird in der Ausstellung zu sehen sein.

Ausstellungsdauer: 12.4.-15.5.10

Abbildung: WOLS, Mademoiselle Nicole Bouban (1936-1939)
Abzug: Georg Heusch

Öffnungszeiten:
Di-Fr 12-18 Uhr
Sa 10-15 Uhr

Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Academy of Visual Arts
Wächterstr. 11
04107 Leipzig

hgb-leipzig.de


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