Grimanesa Amoros - Ocupante

14.02. - 10.04.2016 | Ludwig Museum, Koblenz
Eingabedatum: 10.02.2016

bilder

Die peruanisch-amerikanische Licht- und Videokünstlerin Grimanesa Amorós zeigt vom 14.02. bis zum 10.04.2016 im Ludwig Museum farbenprächtige und großformatige Lichtinstallationen, die das Museum vollkommen in einen Lichtraum verwandeln werden. Das Konzept wurde in Zusammenarbeit mit dem Museum entwickelt und an die historisch-architektonische Besonderheit des Standortes am Deutschen Eck angepasst.

Grimanesa Amorós (geb. 1962 in Lima/ Peru) lebt und arbeitet in New York. In ihren Arbeiten befasst sie sich interdisziplinär in den Bereichen Geschichte, Ethnologie und Wissenschaftskritik, die ihre Spuren in ihrer Kunst hinterlassen haben. Amorós untersucht die Topographie, die Geschichten und die Lebensweisen der in ihren Installationen thematisierten Stätte. Dabei befolgt die Künstlerin eine intuitive Herangehensweise an verschiedene Techniken und Medien, die sie in ihren Recherchen und Arbeiten integriert. Ihre Arbeiten sind Skulpturen und Installationen zugleich; sie bedienen sich aller verfügbaren Mittel, um den ortsspezifischen „Grundton“ des Standorts, der Architektur und nicht zuletzt der dort lebenden Menschen einzufangen und sichtbar zu machen.

Viele ihrer zum Teil sehr groß angelegten Lichtinstallationen nehmen indirekt Bezug zum historischen und kulturellen Erbe Perus, das sie als Grundtenor ihrer Arbeit inspiriert. In all diesen Installationen, die sie u.a. in Mexiko, Tel Aviv, New York oder Beijing realisiert hat, sind Licht, Energie, Bewegung und das Erfahren des Raumes essentielle Motive.

Im Ludwig Museum wird sie überdies eine ihrer neuesten Videoarbeiten „Ocupante“ (2015) vorstellen, deren etwas provokativ anmutender Name zugleich auch Ausstellungstitel ist. Die Arbeit bringt die künstlerische Suche nach Schönheit und Poesie mit großartigen und mitunter melancholischen Bildern zum Ausdruck. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit hält Grimanesa Amorós Vorträge und Künstlerklassen an Universitäten und Museen ab. Ihre Werke wurden bislang in den USA, Europa, Asien und Latein Amerika ausgestellt, jedoch ist ihre Präsentation im Ludwig Museum in Koblenz ihre erste Museumsausstellung in Deutschland.



Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Mit freundlichen Grüßen
Suzana Leu
Wissenschaftliche Mitarbeiterin


Ludwig Museum
Danziger Freiheit 1 (am "Deutschen Eck")
D - 56068 Koblenz
ludwigmuseum.org/

Presse









Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:




    Anzeige
    Burg Halle


    Anzeige





    Nevin Aladag - Screen I–III


    Der Graben wird von 3. Juni bis 30. Oktober wieder zum prominentesten Kunstplatz der Wiener Innenstadt. weiter


    I’LL BE YOUR MIRROR. Screen Tests von Andy Warhol


    Die Ausstellung I’ll Be Your Mirror zeigt eine Auswahl aus den 472 Screentests, die zwischen 1964 und 1966 entstanden sind weiter


    Charlotte Moth - Travelogue


    Das Kunstmuseum Liechtenstein richtet der in Paris lebenden Künstlerin Charlotte Moth ihre erste umfassende Museumsausstellung ein weiter


    Cy Twombly - IN THE STUDIO


    Mit einer Neupräsentation meldet sich Cy Twombly im Obergeschoss des Museums Brandhorst zurück. Und zwar mit einer retrospektiven Auswahl von Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und Fotografien aus den frühen 1950er-Jahren bis hin zu einem Bild aus Twomblys allerletzter Werkserie, die er 2011 kurz vor seinem Tod fertiggestellt hat. weiter


    Anicka Yi. Jungle Stripe


    Während Bioengineering, Neurowissenschaften und Science-Fiction verhohlene Komplizenschaften eingehen, verschwimmt die einst klar konstruierte Grenze von natürlich und künstlich. weiter

    STELLUNG NEHMEN

    2016 feiert die kestnergesellschaft ihr 100-jähriges Bestehen. Mit ihrem künstlerischen Programm hat die Institution Kunstgeschichte geschrieben, aber auch politisch und gesellschaftlich kann sie auf eine außergewöhnliche wie einmalige Geschichte zurückblicken. weiter


    Manfred Paul


    Er ist in den 1980er Jahren der Fotograf, der die Moderne der 1920er Jahre am deutlichsten reflektierte und dem durch seinen liebevollen und poetischen Blick auf die Welt immer wieder atmosphärisch-dichte Aufnahmen gelingen. weiter

    Eva Birkenstock wird neue Direktorin des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf

    Die neue Direktorin des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf, steht fest. weiter

    Nichts als die Wahrheit

    50 x Malerei. Ausstellung der Klasse Prof. Ute Pleuger 1999–2016. (Anzeige) weiter


    VERRAT DER DINGE


    Die ortsspezifische Ausstellung nimmt das Gesamtensemble des KunstKulturQuartiers auf ungewohnte Weise in den Blick. weiter


    Laas Abendroth: Kunst muss wieder weniger werden


    Kunst muss wiederweniger werden nennt der Mülheimer Künstler Laas Abendroth seine Intervention im Rahmen unserer Ausstellung Sammlung PLUS weiter


    GOOD SPACE - politische, ästhetische und urbane Räume


    Die Ausstellung rückt überraschende Raumnutzungen oder auch subversive künstlerische Strategien in den Fokus. Befragt werden die Gestalt und Bedeutung öffentlicher Räume weiter

    EIN LOCH IM MEER

    Der Titel verweist auf eine Intervention des britischen Konzeptkünstlers Barry Flanagan, der 1969 für Gerry Schums ‚Fernsehgalerie' (Sendung ‚Landart') ein Loch im Meer schuf weiter

    Georg Gatsas erhält den Manor Kunstpreis St.Gallen 2017

    Der St.Galler Künstler Georg Gatsas erhält den Manor Kunstpreis St.Gallen 2017. Der mit CHF 15.000 dotierte Preis wird alle zwei Jahre in St.Gallen verliehen. weiter


    Diango Hernández - Theoretical Beach


    Der kubanische Künstler Diango Hernández (*1970) zeigt im Museum Morsbroich erstmals in einer großen musealen Einzelausstellung sein Werk und bespielt die Räume des Schlosses in einer eigens entwickelten Präsentation weiter