Yves Netzhammer

Selbstgespräche nähern sich wie scheue Rehe

4.3.2016- 23.4.2017 | LWL-Museum für Kunst und Kultur ( Lichthof ), Münster
Eingabedatum: 01.03.2016

Werkabbildung

Yves Netzhammer, Selbstgespräche nähern sich wie scheue Rehe, 2016 (Filmstill)bilder

Der Schweizer Künstler Yves Netzhammer (*1970) entwickelt eigens für den Lichthof im Kunstmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eine raumgreifende Installation. Mittels Videoprojektionen und Objekten schafft er ein Gefüge, das den Innenhof und seine umlaufenden Gänge in einer Erfahrungsebene zusammenführt.

Sowohl inhaltlich als auch medial verbindet der Künstler Mehrfachprojektionen mit zeichnerischen und bildhauerischen Elementen.

Netzhammers bühnenartige Einbauten können einem Parcours gleich von den Besuchern betreten werden. Dort tauchen sie in eine physisch reale doch zugleich fiktionale Welt ein. Immer wieder entspinnt der Künstler Erzählstränge und befragt das Verhältnis von Körper zum Raum.

LWL-Museum für Kunst und Kultur
Domplatz 10
48143 Münster

lwl-museum-kunst-kultur.de

Presse






Daten zu Yves Netzhammer:

- Liverpool Biennal 2010
- Liverpool Biennale 2012

Weiteres zum Thema: Yves Netzhammer



Vom Pferd erzählen. Das Pferd in der zeitgenössischen Kunst - Kunsthalle Göppingen (25.6.-20.8.06)


Das Bild vom Pferd gehört zu den ältesten Motiven der Kunst- und Kulturgeschichte. Die Ausstellung Vom Pferd erzählen zeigt, wie stark dieses Motiv in die Gegenwartskunst wirkt. Vor allem in Fotografie und Video aber auch in Skulptur, Malerei und Installation suchen Künstlerinnen und Künstler den ’Mythos Pferd’ zu fassen. Das Pferd erscheint als Projektionsfigur für Sehnsüchte und Träume, es ist ein Bild von Schönheit, Kraft, Dynamik, von Klasse, Rasse und Macht.

Künstlerinnen und Künstler:
Sonja Alhäuser / Heike Aumüller /Marina Abramovic / John Baldessari / Stephan Balkenhol / Joseph Beuys / Johannes Brus / Berlinde de Bruyckere / Daniele Buetti / Tom Burr / Loris Cecchini / Enzo Cucchi / Charlotte Dumas/ Tamara Grcic / Swetlana Heger / Ottmar Hörl / Jörg Immendorff / Jannis Kounellis / Esko Männikkö / Dirk Meinzer / Olaf Metzel / Yves Netzhammer / Astrid Nippoldt / Ralf Peters / Sigmar Polke / Richard Prince / Thomas Putze / Lois Renner / Anila Rubiko / Anri Sala / Tomas Schmit / Andreas Slominski / Diana Thater / Abisag Tüllmann / Henk Visch / Alexandra Vogt / Mark Wallinger / Jenny Watson / Georg Winter / Christof Zwiener

Publikation:
Im Verlauf der Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog im Hatje Cantz Verlag.

Abbildungen: Swetlana Heger, Playtime (SH & Hermès, photographed by Alexander Gnaedinger), 2002, Colour lambda print

Öffnungszeiten
Di - Fr 13 - 19, Sa, So und an Feiertagen 11 - 19 Uhr,
Mo geschlossen

Kunsthalle Göppingen
Marstallstraße 55, D-73033 Göppingen
Tel. 49 (0) 71 61/65 07 77

goeppingen.de

Yves Netzhammer. Das Reservat der Nachteile - Kunstmuseum Bern


Der Schweizer Künstler Yves Netzhammer (geb. 1970) hat ein vielfältiges interdisziplinär orientiertes Werk entwickelt, das zeichnerische, skulpturale und computeranimierte Elemente in sich vereint. Das Kunstmuseum Bern zeigt sowohl ältere Arbeiten des Künstlers als auch neue, eigens für die Ausstellung entstandene Werke.

In seinen Bildern versucht Yves Netzhammer Gegenteile und Widersprüchlichkeiten unserer Kultur zu erfassen und gegeneinander auszuspielen. In der kühlen, perfektionistischen Ästhetik der Computergrafik erzeugt Netzhammer eine Spannung zwischen fremder digitaler Künstlichkeit und intim beleuchteter Modellwelt. Distanz, Befremdung und Unangenehmes verschmilzt mit Angenehmem und Vertrautem. Auf ähnliche Weise erforscht Netzhammer in seinen Bildern die Grenzen von Eigen- und Fremdwahrnehmung. Welches Verhältnis haben wir zu fremden Kulturen? Und inwiefern entgleitet uns unser eigenes Selbst im Angesicht medialer und digitaler Welten? Fragen wie diese stehen im Mittelpunkt der Arbeiten, die für die Ausstellung zusammengetragen wurden. "Das Reservat der Nachteile" will die Schattenseiten und Ängste unserer Kultur in den Vordergrund rücken.

Abbildung: Yves Netzhammer, Die Möbel der Proportionen, Video- und Objektinstallation, Ton, 28.03min., 2008, Courtesy Yves Netzhammer und Galerie AnitaBeckers Frankfurt am Main.

Ausstellungsdauer: 5.11.10-27.2.11

Öffnungszeiten:
Di 10-21 Uhr
Mi-So 10-17 Uhr

Kunstmuseum Bern
Hodlerstrasse 12
3000 Bern

kunstmuseumbern.ch


Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:




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    Die Jury des Max Ernst-Stipendiums sprach den Kunstpreis 2017 im 47. Jahr seines Bestehens der in Braunschweig lebenden und arbeitenden Serena Alma Ferrario zu. weiter


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    Ingrid Wieners künstlerisches Schaffen reicht von Gobelins über Fotografien, Aquarellen, Zeichnungen, Texten bis hin zu Koch- und Gesangsperformances, Schallplatten und Filmen (u.a. mit VALIE EXPORT und Oswald Wiener). (Anzeige) weiter


    Sculpture 21st: Danica Dakic

    Was ist Skulptur? Die Künstlerin Danica Dakic(*1962) fragt mit ihrem neuesten Projekt MISSING SCULPTURE nach einer (verlorenen) Skulptur der Zukunft. weiter

    Herbert Nauderer - Parasite Island_mausmannsland

    Der Mausmann – eine Art Alter Ego des Künstlers Herbert Nauderer – führt den Betrachter nicht nur durch dessen multimediale Ausstellung, sondern auch durch eine unheimliche, teils verstörende Parallelwelt menschlichen Seelenlebens weiter


    Ute Friederike Jürß

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    Sarah Lehnerer SOFT . STRANDS . CHICKS

    Die Ausstellung im Kunstverein Göttingen folgt einem literarischen Prinzip, Sarah Lehnerer ist dabei Autorin und Leserin in einer Person und legt die eigene Subjektivität als Spur, als Strang ... weiter


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