Projekte

VIDEONALE.14

Festival für zeitgenössische Videokunst
15.2.-7.4.2013 | Kunstmuseum Bonn Eingabedatum: 15.02.2013

bilder

Die Videonale wurde 1984 gegründet und ist eines der ältesten Videokunstfestivals der Welt.

Noch einmal übertroffen wurde der Rekord der Einreichungen der vorhergehenden Videonale: Insgesamt hatte die Jury in diesem Jahr über 2.100 Arbeiten aus 70 Ländern zu sichten.

„Für die Untersuchung von privater Geschichte als auch kollektiven Erinnerungen werden die Grenzen zwischen Realität und Fiktion überschritten, um sich so dem Gegenstand der Erzählung von verschiedenen Seiten anzunähern. So entstehen spannende Mischformen, die den Betrachter mit neuen offenen Formen der Erzählung in ihren Bann ziehen“, sagt Tasja Langenbach, Künstlerische Leitung der VIDEONALE.14.

In einer sehr persönlichen Collage aus Bild- und Tondokumenten zeichnet etwa Vika Kirchenbauer, die in ihren Arbeiten oftmals Fragen nach Identität, Geschlecht, Feminismus und politischem Aktivismus nachgeht, in „like rats leaving a sinking ship“ ihre eigene Identitätssuche als Transgender nach. Die brüchigen Ränder der Identität untersucht auch Martin Skauen in „Slideshow Johnny“; mit dunkler Poesie und surrealen Performances treibt er die Möglichkeiten der künstlerischen Selbstdarstellung an ihre Grenzen. Hito Steyerl hingegen verknüpft in „In free fall“ den Lebenszyklus eines Flugzeugs mit persönlichen Erzählungen und fiktionalen Elementen zu einer Kritik an der Dynamik des kapitalistischen Systems.

Aber auch die inzwischen fast 30-jährige Geschichte der Videonale spiegelt sich in der diesjährigen Auswahl: Mit Frances Scholz, Christian Jankowski, Meena Nanji und Melanie Manchot finden sich neben zahlreichen interessanten Nachwuchspositionen auch bekannte Namen wieder.

„Es sind sehr unterschiedliche Arbeiten dabei: ganz ruhige, die sich langsam in der Zeit erzählen - sowohl dokumentarisch als auch mit starken narrativen Elementen. Aber es gibt auch viele kurze Clips, die den Schwerpunkt auf den Sound legen und die sich durch einen Rhythmus charakterisieren, durch eine schnelle Collage aus unterschiedlichen Bildmaterialien“, sagt Heike Ander, Kuratorin an der Kunsthochschule für Medien Köln und Mitglied der Jury.

Die Jury bestand aus Heike Ander (Kuratorin Kunsthochschule für Medien Köln), Katerina Valdivia Bruch (Freie Kuratorin und Kunstkritikerin, Berlin), Keren Cytter (Künstlerin, Berlin), Philipp Fürnkäs (Kurator und Autor, Düsseldorf), Jennifer Gassmann (Projektleitung/Festivalprogramm VIDEONALE.14, Bonn), Tasja Langenbach (Künstlerische Leitung VIDEONALE.14, Bonn), Rolf Quaghebeur (Direktor Argos centre for art & media Brüssel), Sabine Maria Schmidt (Kuratorin und Autorin, Düsseldorf), Olaf Stüber (Herausgeber, Kurator Videoart at Midnight, Berlin).

Die Ausstellungsarchitektur zur VIDEONALE.14 wird gestaltet von Julia Büchel, Hochschule für Gestaltung Basel, Masterstudio Design (betreut durch Prof. Andreas Wenger).

Künstlerinnen und Künstler VIDEONALE.14:
Sergio Belinchon, Helen Beningson, Lars Bergström, Mariola Brillowska, Jasper van der Brink, Elkin Calderón, Monica Cook, Eli Cortiñas, Tanja Deman, Bettina Disler, Charles Fairbanks, Toby Huddlestone, Yuk-Yiu IP, Christian Jankowski, Mikhail Karikis & Uriel Orlow, Laleh Khorramian, Vika Kirchenbauer, Aglaia Konrad, Michael Kosakowski, Daniel Kötter, Clemens Krauss, Robert-Jan Lacombe, Daniel Laufer, Chang-Jun Lee, Mauricio Limon, Melanie Manchot, Daniel Marti, Agnes Meyer-Brandis, Meena Nanji, Florin Tudor & Mona Vatamuna, Evamaria Schaller, Frances Scholz, Lina Selander, Martin Skauen, Gabriele Stellbaum, Hito Steyerl, Jon Thomson & Alison Craighead, Arthur Tuoto, Bridget Walker, Gernot Wieland, Tobias Yves Zintel.

Zur Eröffnung der VIDEONALE.14 am 14. Februar 2013 wird eine herausragende künstlerische Arbeit mit dem mit 5.000 Euro dotierten Videonalepreis der KfW ausgezeichnet. ...

Kooperationspartner:
August Macke Haus, Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Das Esszimmer, Deutsch Brasilianische Gesellschaft, Eine Art Club, Fabrik 45, Gesellschaft für Kunst und Gestaltung Bonn, Ivo Wessel Berlin, KHM Köln, Kunstmuseum Bonn, Kunstverein Bonn, Künstlerforum Bonn, Moving Locations e.V., Mühlenkampf, SK Stiftung Kultur, Videoart at Midnight.
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Termine der VIDEONALE.14

Pressekonferenz: Mittwoch, 13. Februar 2013, 11.30 Uhr

Eröffnung und Verleihung des Videonalepreises der KfW: Donnerstag, 14. Februar 2013, 20 Uhr

Festivalprogramm: Freitag, 15. Februar - Sonntag, 17. Februar 2013

Finissage: Samstag, 6. April und Sonntag, 7. April 2013

Bekanntgabe des KfW-Publikumspreises der VIDEONALE.14: Sonntag, 7. April 2013

In diesem Jahr präsentiert sich die Videonale nicht allein in den Räumlichkeiten des Kunstmuseum Bonn, sondern bezieht auch weitere Bonner Locations in ihr Festivalprogramm ein.

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1984 von einer Gruppe von Bonner Studenten gegründet, hat sich die Videonale in ihrer nun fast 30-jährigen Geschichte zu einem der wichtigsten und renommiertesten Festivals für Videokunst in Deutschland und Europa entwickelt. Seit 2004 hat der Videonale e.V. seinen festen Sitz im Kunstmuseum Bonn, wo seitdem auch die Ausstellung und das Festival der Videonale stattfinden.


VIDEONALE.14 – Festival für zeitgenössische Videokunst
Videonale e.V. im Kunstmuseum Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 2, 53113 Bonn
videonale.org
televisor.de

pm


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Christian Jankowski im Kunstmuseum Bonn (27.11.04-2.1.05)


"Christian Jankowski beschäftigt sich seit seinem Studium an der Hamburger Kunstakademie mit visuellen Unterhaltungsmedien. Er ist 1999 mit seinem spektakulärem Beitrag >Telemistica< zur Biennale in Venedig bekannt geworden, bei dem der Künstler mit sehr rudimentären Sprachkenntnissen im italienischen Fernsehen anruft, um nach seinem Erfolg bei dieser prestigeträchtigen Großausstellung zu fragen.
Mittelpunkt der Ausstellung im Kunstmuseum Bonn ist eine vollständig ausgestattete Karaokebar mit dem Titel >The day we met< (2003). Die Besucher können aus Tausenden gespeicherter Musikstücke ihre Lieblingssongs auswählen und auf einer kleinen Bühne live singen, zur entsprechenden Originalmusik mit begleitenden Videoclips, in denen Jankowski zusammen mit professionellen koreanischen Schauspielerinnen die Hauptrolle spielt.
Außerdem zu sehen ist die Arbeit >No one better than you< (2004), ein Musikvideo für die spanische Kultband Fangoria, das Performance-Video >Ebbe in der Freiheit< (1992), in dem Jankowski zusammen mit Silvana Toneva, Bianca Schönig und Rüdiger Salzmann in Konkurrenz zu einer ABBA-Revivalband auf die Bühne tritt, und die Installation >Lets get physical / digital< (1993), ein Internetchat, der von per EMail gecasteten Personen nachgespielt wurde." (Quelle: Kunstmuseum Bonn)

Eine Veranstaltung der Videonale e.V. in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn.

Infos zur Videonale: videonale.org

Öffnungszeiten: Di - So 10-18 Uhr | Mi 10-21 Uhr

Ausstellungsdauer: 27.11.2004-2.1.2005

Videonale e.V. im Kunstmuseum Bonn | Friedrich-Ebert-Allee 2 | 53113 Bonn | Tel. +49 (0)228 77 62 86

Kunst und Kino - Videokunst heute, K21 Düsseldorf (27.08.05 11.30 - 17.30 Uhr)


Samstag, 27.08.2005 von 11.30 bis 17.30 Uhr

11.30 bis 12.30 Uhr: Führung
Bildmedien und Medienbilder - Werke von Thomas Ruff, Tony Oursler u.a. (Isabelle Malz)

11.30 bis 12.30 Uhr: Führung für Kinder ab 7 Jahren
Videokunst - Bilder in Bewegung (Julia Vollmer)

12.30 bis 13.30 Uhr: Führung
Zeit und Raum - Werke der Videokunst von Nam June Paik, Rodney Graham u.a. (Isabelle Malz)

12.30 bis 14.30 Uhr: Offene Werkstatt für Kinder ab 7
Bilder am laufenden Band (Julia Vollmer)

13.30 bis 14.00 Uhr: KunstTipp am Mittag
Eija-Liisa Ahtila, Talo / Haus (Isabelle Malz)

14.30 bis 15.30 Uhr: Führung
Das erzählerische Moment - Videoarbeiten von Eija-Liisa Ahtila, Steve McQueen u.a. (Isabelle Malz)

15.30 bis 16.30 Uhr: Vortrag
Zwischen Kino und Museum. Videokunst heute
Georg Elben (Kunsthistoriker, Leiter der Videonale Bonn)

16.30 bis 17.30 Uhr: Podiumsdiskussion
Kunst und Kino - ein Gespräch über Eija-Liisa Ahtila und Steve McQueen
Ilka Becker (Kunstwissenschaftlerin, Universität Köln), Georg Elben (Kunsthistoriker, Leiter der Videonale Bonn), Daniel Kothenschulte (Filmkritiker Frankfurter Rundschau) und Doris Krystof (K21)

Der Studientag wird ermöglicht mit freundlicher Unterstützung der WestLB.

Die Teilnahmegebühr ist im Eintrittspreis enthalten:
6,50 EUR, erm. 4,50 EUR. Keine Anmeldung erforderlich.
Informationen unter 0211.8381-642, k21.bildung@kunstsammlung.de, Regula Erpenbach.

Weitere Informationen sind im Pressebüro erhältlich:
K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im Ständehaus
Sven Bergmann · Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ständehausstraße 1 · 40217 Düsseldorf
Tel.(0211) 8381-630 · Fax(0211) 8381-601
Email: bergmann@kunstsammlung.de · kunstsammlung.de



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