Haare und der intime Kontakt mit Haaren begleiten den Menschen von der Geburt bis in den Tod, sie sind immer auch Teil unserer ganz persönlichen sinnlichen Welt. Herlinde Koelbl gelingt in ihrem jüngsten Werk Haare eine assoziative Studie über dieses essenzielle Identitätsmerkmal. In dem wunderbaren, subjektiven Fotoessay hebt sie die Äußerlichkeit dieses Körperausdrucks auf: Haare werden zu Schutzschildern und Schamgrenzen, sie sind Verlockung, Verführung und Bedrohung oder sie werden zu toter Materie in Seifenlauge. Mit ihrer präzisen Beobachtungsgabe für gesellschaftliche Prozesse – wie schon in den Bestsellern Spuren der Macht, Das deutsche Wohnzimmer und Jüdische Porträts – schickt uns Herlinde Koelbl auch mit diesem neuen Projekt, an dem sie über sechs Jahre lang auf vier Kontinenten gearbeitet hat, auf eine provokative Innenschau menschlicher Befindlichkeiten. (Englische Ausgabe ISBN 978-3-7757-2029-8)
Ausstellungen: Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg 31.8.–18.11.2007 · Museum Villa Stuck, München 13.3.–15.6.2008
Herlinde Koelbl
Haare
Vorwort von Herlinde Koelbl, Text von Gabriele Betancourt Nuñez, Bernhard Schlink, Silke Andrea Schuemmer
Deutsch
2007. 176 Seiten, 159 Abb., davon 84 farbig, 75 in Duplex
24,80 x 30,50 cm
gebunden mit Schutzumschlag
Lieferbar
EUR 39,80 / CHF 69,-
ISBN 978-3-7757-2028-1
David Goldblatt - Camera Austria, Graz (26.11. - 26.02.06) David Goldblatt (geb. 1931 Randfontein (RSA), lebt in Johannesburg ) hat in seiner Arbeit die sozialen und politischen Strukturen sowie die gesellschaftlichen Spannungen Südafrikas vom Beginn der Apartheid bis in die Gegenwart als Fotograf und Autor dokumentiert und analysiert. Dabei entstand ein beeindruckendes fotografisches Zeugnis der südafrikanischen Kultur, gleichzeitig ein überzeugender Korpus an Arbeiten, die David Goldblatt zu einem der bedeutendsten dokumentarischen Fotografen der Gegenwart machen.
Haare und der intime Kontakt mit Haaren begleiten den Menschen von der Geburt bis in den Tod, sie sind immer auch Teil unserer ganz persönlichen sinnlichen Welt. Herlinde Koelbl gelingt in ihrem jüngsten Werk Haare eine assoziative Studie über dieses essenzielle Identitätsmerkmal. In dem wunderbaren, subjektiven Fotoessay hebt sie die Äußerlichkeit dieses Körperausdrucks auf: Haare werden zu Schutzschildern und Schamgrenzen, sie sind Verlockung, Verführung und Bedrohung oder sie werden zu toter Materie in Seifenlauge. Mit ihrer . . .
Jan Christensen. Written on the wall - Lenbachhaus, München Mit dem norwegischen Künstler Jan Christensen (geb. 1977, lebt in Berlin) eröffnet das Lenbachhaus München seine Reihe "Written on the wall", in der Arbeiten auf der Wand im Vordergrund stehen sollen.
Christensen beschäftigt sich in seinen Werken vorrangig mit dem Wesen der Kunst selbst. In seinen Wandarbeiten "Titles for Which I don’t Know What to Make" trug er Titel für mögliche Kunstwerke zusammen, die noch nicht realisiert wurden. In der Überlagerung der verschiedenen Schriftarten und -größen der potentiel . . .
Veronika Veit. Mezzanine - Kunstverein KunstHaus Potsdam e.V. Mit ihren großformatigen, multimedialen Skulpturen richtet Veronika Veit ihren Blick auf den Menschen. Unter dem Titel "Mezzanine" zeigt das KunstHaus neue Werke der Münchner Bildhauerin (geb. 1968).
Im Mittelpunkt vieler Installationen und Skulpturen von Veronika Veit steht die Darstellung des Menschen. Die Künstlerin entwirft detailgetreue Körper-Abbilder, die allerdings auf die Größe von ca. einem Meter "geschrumpft" werden. Die naturgetreue Abbildhaftigkeit wird somit abgelöst von einem distanzierten, verf . . .
Alexandra Bircken. Blondie - Kölnischer Kunstverein Die Kölner Künstlerin Alexandra Bircken (geb. 1967) verarbeitet in ihren Skulpturen Materialien wie Seile, Kleidungsstücke, Beton, Holz, Gebrauchsgegenstände, Haare oder Wolle. In einer Einzelausstellung zeigt der Kölnische Kunstverein nun einige ihrer Skulpturen und Wandarbeiten.
Alexandra Bircken, die zunächst als Modedesignerin arbeitete, begann 2004 mit ihren künstlerischen Werken. Einzelne Schmuck- oder Kleidungsstücke entwickelten sich zu absurden, eigenständigen Gebilden, die nicht länger an einen Gebrauchszusammenhang geb . . .
Botticelli - Bildnis, Mythos, Andacht Die anmutige Schönheit seiner Frauengestalten, die humanistische Prägung und höfische Festlichkeit seiner Malerei machen die Werke des Sandro Botticelli (um 1445–1510) zum Inbegriff der Florentiner Kunst im Goldenen Zeitalter der Medici-Herrschaft unter Lorenzo il Magnifico.
Kataloge aus dem Hatje Cantz Verlag
Kunst Global Kann die Globalisierung die Kunst nachhaltig verändern? Künstler, Sammler, Museumsdirektoren, Manager und Galeristen stehen in 39 Interviews Rede und Antwort.
Kataloge aus dem Hatje Cantz Verlag
Ostzeit Fotos, die authentisch und ungeschönt von einem Land erzählen, das nicht mehr existiert, aber in diesen Bildern konserviert wurde.
Kataloge aus dem Hatje Cantz Verlag
Modell Bauhaus Das Bauhaus, 1919 in Weimar gegründet, seit 1925 in Dessau ansässig und 1933 in Berlin geschlossen, ist bis heute der wirkungsvollste und erfolgreichste Exportartikel deutscher Kultur des 20. Jahrhunderts. Der Ruf dieser übergreifenden Schule für Kunst, Architektur, Design und Bühne ist mehr als 70 Jahre nach ihrer Schließung weltweit von ungebrochener Aktualität.
Kataloge aus dem Hatje Cantz Verlag
Kunst zum Hören: Giacometti Offizieller Audioguide auf CD zur großen Giacometti-Ausstellung in der Fondation Beyeler, Riehen/Basel, dazu die wichtigsten Meisterwerke in einem kompakten Bildband abgebildet.
Alberto Giacometti (1901–1966) entstammt einer berühmten Künstlerfamilie: Sein Vater Giovanni Giacometti (1868–1933), einer der führenden Schweizer Nachimpressionisten, war sein vielleicht einziger wirklicher Lehrer. Der Bruder Diego (1902–1985), engster Mitarbeiter und Modell Albertos, wurde nach dessen Tod für seine Möbel und Skulpturen bekannt.