Erstmals in einem Band – die neuen, abstrakten Fotoarbeiten von »einem der renommiertesten deutschen Künstler weltweit«, wie DIE ZEIT urteilte.
Im facettenreichen fotografischen Werk von Turner-Preisträger Wolfgang Tillmans (*1968 in Remscheid) haben in den letzten Jahren abstrakte Arbeiten erheblich an Bedeutung gewonnen. Nach den sprühfleckigen Blushes-Bildern, den raumgreifenden Arbeiten der Freischwimmer-Reihe sowie den monochromen Silver-Prints behandeln auch seine neueren abstrakten Arbeiten – am konsequentesten hier die »geknickten« Lighter, die seit 2005 entstanden sind – das Foto nicht mehr als Abbildungsmedium, sondern als materielles Objekt. In Tillmans paper drops wird dieser reale Bildträger in wunderschönen, grafisch anmutenden Kompositionen dargestellt und damit ebenfalls »greifbar«.
Diese jüngsten Werke, die beständig zwischen Fotografie und Objekt oszillieren, sind in dem neuen Buch von Wolfgang Tillmans erstmals zusammengefasst. Neu an diesem Buch sind auch die vom Künstler selbst fotografierten Ansichten seiner Ausstellungen, die ein direktes Erfahren des tillmansschen Bilderkosmos möglich macht, wie er sich zuletzt auf seiner grossen Museums-Tournee durch die USA entfaltet hat.
Ausstellung: Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, Staatliche Museen zu Berlin 21.3.–24.8.2008
Wolfgang Tillmans
Lighter
Hrsg. Joachim Jäger, Text von Julie Ault, Daniel Birnbaum, Joachim Jäger
Deutsch/Englisch
2008. 400 Seiten, 146 farbige Abb.
26,00 x 30,60 cm
Leinen
Lieferbar
ISBN 978-3-7757-2187-5
€ 49,80 CHF 88,00
Nachdem im Januar diesen Jahres das Wallraf-Richartz Museum aus den gemeinsamen Räumlichkeiten am Dom zu Köln auszog, baute nun auch das Ludwig Museum um. Obwohl das architektonisch auffällige Museum Ludwig schon seit seiner Eröffnung 1986 als ernst zu nehmendes Museum für Gegenwartskunst galt, war es doch in letzter Zeit ruhig geworden um das Museum, dass seine Bekanntheit in erster Linie der Pop-Art Sammlung Ludwig verdankte.
Jetzt setzt die neue Leitung unter Kaspar König a . . .
Wo bis 1983 Blumen gehandelt wurden, entstand ein Ausstellungszentrum für Kunst der Gegenwart. Die fast sakral anmutende Architektur wirkt mit den hohen Hallenfenstern und filigranen Glas- und Eisenkonstruktionen beinahe wie eine "Kathedrale der Kunst". In den unter Denkmalschutz stehenden Hallen verwirklichte der Direktor des Museums Zdenek Felix sein Konzept, die Sparten Kunst, Fotographie, Architektur und Design zu verbinden. Die architektonischen Umgestaltungen übernahm Prof. Joseph Paul Kleihues. Um den Ausstellungs-mache . . .
Wolfgang Tillmans - Aufsicht Ob Wolfgang Tillmans mit seinem Titel »Aufsicht« nur das Draufschauen auf eine Sache/Landschaft meint - eine Sicht aus der Vogelperspektive oder den Blick von unten in Tag- oder Nachthimmel? Es lässt sich freilich auch denken, dass er mit seiner Kamera die Welt und ihre Phänomene in gewisser Weise unter Aufsicht stellt, unter ständige Beobachtung, und möglicherweise geschieht dieses »Schauen« manchmal sogar wie unter Zwang: etwa wenn er in der Londoner U-Bahn im größten Gedränge seinen Mitmenschen nicht nur körperlich, sondern mit dem Kameraau . . .
Die Optimisten wurden bestätigt, die Pessimisten sind überrascht, wie gut die Messe gelaufen ist, sagt der Kölner Galerist Rafael Jablonka. In gleicher Richtung äußern sich viele seiner Kollegen. Nicht nur bei den Umsätzen war die ART COLOGNE erfolgreich, die am Sonntag, 3. November 2002, nach fünftägiger Dauer zu Ende ging. Auch die Besucherzahl erreichte die Prognose und blieb mit 65.000 konstant hoch. An der 36. Internationalen Me . . .
M_ARS - Kunst und Krieg Nach zwei Weltkriegen im 20. Jahrhundert haben wir uns in Europa für Jahrzehnte der Illusion eines beständigen Friedens hingegeben. Doch entstehen Krisenherde immer wieder nicht nur weltweit, sondern auch mitten in Europa. Wir haben uns daher der Frage zu stellen, ob das freudsche Diktum noch gilt: »Alles, was die Kulturentwicklung fördert, arbeitet auch gegen den Krieg«. Könnte es nicht sein, dass in der Kulturentwicklung selbst Momente enthalten sind, die die Kriegsbereitschaft fördern? Ist es möglich, dass die Kunst nicht nur pazifistische, . . .
Kunstmuseum Basel: Looking In - Looking Out (26.04 - 29. 06.03) Mit Arbeiten zu verschiedenen "Positionen zeitgenössischer Fotografie" - so der Ausstellungsuntertitel von Looking In – Looking Out - zeigt das Kunstmuseum Basel seine jüngsten Ankäufe aus dem Bereich Fotografie. Anerkenneswerter Weise hat die Sammlung versucht nicht einzelne Arbeiten, sondern Werkgruppen, zu erwerben.
Pressemitteilung/Auszug: " ... Elf wichtige Positionen der Gegenwartskunst scheinen in exemplarischer Prägnanz nebeneinander auf, werden zugleich aber auch Teil eines dichten Beziehungsgeflechtes. Au . . .
Sammlung F. C. Gundlach in den Deichtorhallen Hamburg (29.10.03 - 25.01.04) Das Internationale Haus der Photographie und die Deichtorhallen Hamburg bilden in Zukunft eine Einheit. Ziel ist es, gleichbereichtigt als Ort der internationalen zeitgenössischen Kunst und als Forum für historische, gegenwärtigen und zukünftige Aspekte der Fotografie miteinander Ausstellungen, Symposien, etc. zu organisieren.
Die Basis des Internationalen Hauses der Photographie bildet die Sammlung von Prof. F.C.Gundlach, der dem Haus zunächst für 20 Jahre seine Sammlung (12.000 katalogisierte Arbeiten aus den Bereichen Dokumen . . .
Video - 25 Jahre Videoästhetik im NRW-Forum, Düsseldorf (24.1. - 18.4.04) Die Ausstellung zeigt nicht nur die wichtigsten Tendenzen aus dem Bereich Videokunst, sondern stellt dies darüber hinaus Werbeclips und Musikvideos gegenüber. Teilnehmende Künstler sind u.a. u.a. mit Marina Abramovic, Matthew Barney, Dara Birnbaum, Peter Callas, Roman Coppola, Anton Corbijn. Chris Cunningham, Jonathan Glazer, Damien Hirst, Spike Jonze, William Kentridge, David Lynch, Bjorn Mehlhus, Pipilotti Rist, Woody Vasulka, Bill Viola
Pressemitteilung / Auszug: "Eine fast unüberschaubare Menge von 100 Videomonitoren er . . .
Wer hat den Viehhändler gemalt? Sagen wir nicht.
In wessen Atelier sind die "Zwei Versionen des Eros" entstanden? Kein Wort.
Welche Arbeit stammt von Jörg Immendorff? Björn Dahlem? Armin Mueller-Stahl? Entscheiden Sie selbst!
Vom 8. bis zum 26. November starten die SOS-Kinderdörfer weltweit gemeinsam mit dem Online-Marktplatz eBay zum zweiten Mal die Aktion „S . . .
SOS-Kunststück - begeistert Kunstkenner und Schnäppchenjäger Auf der Jagd nach dem goldenen Schlüssel:
Die Zahl der Bieter wächst und die Spannung steigt: Immer mehr erstklassige Kunstwerke kommen unter den Hammer. "SOS-Kunststück" läuft auf Hochtouren. Rund 50.000 Besucher haben die Auktion schon in den ersten zehn Tagen im Internet gesehen. Noch bis 26. November stehen bei der einzigartigen Aktion der SOS-Kinderdörfer mehr als 100 Originale bekannter Künstler und Prominenter im Internet zur Versteigerung. Der Erlös der anonym versteigerten Kunstwerke geht diesmal an die SOS-Kinderdör . . .
Botticelli - Bildnis, Mythos, Andacht Die anmutige Schönheit seiner Frauengestalten, die humanistische Prägung und höfische Festlichkeit seiner Malerei machen die Werke des Sandro Botticelli (um 1445–1510) zum Inbegriff der Florentiner Kunst im Goldenen Zeitalter der Medici-Herrschaft unter Lorenzo il Magnifico.
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Kunst Global Kann die Globalisierung die Kunst nachhaltig verändern? Künstler, Sammler, Museumsdirektoren, Manager und Galeristen stehen in 39 Interviews Rede und Antwort.
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Ostzeit Fotos, die authentisch und ungeschönt von einem Land erzählen, das nicht mehr existiert, aber in diesen Bildern konserviert wurde.
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Modell Bauhaus Das Bauhaus, 1919 in Weimar gegründet, seit 1925 in Dessau ansässig und 1933 in Berlin geschlossen, ist bis heute der wirkungsvollste und erfolgreichste Exportartikel deutscher Kultur des 20. Jahrhunderts. Der Ruf dieser übergreifenden Schule für Kunst, Architektur, Design und Bühne ist mehr als 70 Jahre nach ihrer Schließung weltweit von ungebrochener Aktualität.
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Kunst zum Hören: Giacometti Offizieller Audioguide auf CD zur großen Giacometti-Ausstellung in der Fondation Beyeler, Riehen/Basel, dazu die wichtigsten Meisterwerke in einem kompakten Bildband abgebildet.
Alberto Giacometti (1901–1966) entstammt einer berühmten Künstlerfamilie: Sein Vater Giovanni Giacometti (1868–1933), einer der führenden Schweizer Nachimpressionisten, war sein vielleicht einziger wirklicher Lehrer. Der Bruder Diego (1902–1985), engster Mitarbeiter und Modell Albertos, wurde nach dessen Tod für seine Möbel und Skulpturen bekannt.