»Ich versuche, ein universelles Symbol für jedes Individuum ... zu finden.« Julian Opie
Julian Opie (*1958 in London) zählt mit seiner unverkennbaren, an Comics geschulten Bildsprache seit über zwei Jahrzehnten zu den bedeutendsten Protagonisten der britischen Gegenwartskunst. Von Beginn an arbeitet er überaus erfinderisch an der Erweiterung der künstlerischen Ausdrucksmittel: Früh überschreitet er die Gattungsgrenzen zwischen Malerei und Skulptur, indem er etwa bei seinen Stahlobjekten die verwendeten Alltagsgegenstände bemalt. Durch Experimente mit der digitalen Bildtechnik gewinnt der Künstler Unabhängigkeit vom klassischen Bildträger und findet – auf Postkarten, Stickern oder Plattencovern – einen direkten Zugang zum angewandten Bereich. Seit einigen Jahren entstehen auch bewegte Bilder, die häufig mittels LCD- und LED-Technik generiert werden.
Der Band versammelt eine repräsentative Auswahl an Porträts, Halbfiguren, eine neue Serie, die Motive aus barocken Bildnissen aufgreift, sowie erstmalig Zeichnungen zu diesem Thema.
Ausstellung: MAK Wien 11.6.–21.9.2008
Julian Opie
Recent Works
Hrsg. Peter Noever, Text von Timothy Clark, Sandy Nairne, Peter Noever
Deutsch/Englisch
2008. 160 Seiten, 134 farbige Abb.
19,00 x 25,00 cm
gebunden
Lieferbar
ISBN 978-3-7757-2266-7
€ 34,00 CHF 59,00
Julian Opie - Portraits Wie weit kann man die Gesichtszüge eines Menschen vereinfachen, ohne dessen Individualität preiszugeben?
Zum ersten Mal versammelt die Publikation die viel beachteten Porträts des britischen Künstlers Julian Opie von 1997 bis 2002, in denen er die Grenzen der Stilisierung auslotet. Grundlage für die Porträts sind Fotovorlagen, die der Künstler zunächst einscannt und dann mithilfe eines Computerprogramms umarbeitet. Das Subjekt wird dabei auf charakteristische Eigenarten der Physiognomie reduziert, Details werden vergröbert. Mit . . .
Julian Opie im K21 Düsseldorf (26.07.03 - 25.04.04) "Bijou Gets Undressed" - so der Titel der Opie Ausstellung - bildet den Anfang einer Ausstellungsserie, die eng mit der Architektur der Kunstsammlung im Ständehaus verknüpft ist:
Pressemitteilung / Auszug: "Mit der Arbeit "Bijou Gets Undressed" des englischen Künstlers Julian Opie (Jg. 1958) beginnt eine Folge von künstlerischen Projekten unter der Kuppel von K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.
Die Stahl-Glas-Konstruktion des Daches überspannt eine Fläche von ca. 50x50 Metern. Julian Opi . . .
ART COLOGNE 2003 - Abschlussbericht ART COLOGNE 2003 mit starken Umsätzen vor allem bei junger Kunst
63.000 Besucher, darunter renommierte Sammler aus Europa und Übersee
Aufschwung, Kaufbereitschaft, Zuversicht, Vertrauen waren die meist
vernommenen Begriffe auf der diesjährigen ART COLOGNE, die am Sonntag, 2.
November 2003, mit 250 Galerien aus 22 Ländern, nach fünftägiger Dauer zu
Ende ging. "Es gab ein äußerst interessiertes internationales Publikum mit
wieder deutlich mehr Freude an der Kunst und am Kunstkauf", bestätigte der
Dortmunder Galer . . .
Funny Cuts - Staatsgalerie Stuttgart (4.12.04 - 17.04.05) "Cartoons und Comics in der zeitgenössischen Kunst" sind das Thema der Ausstellung "Funny Cuts". Anhand von rund 40 künstlerischen Positionen von Andy Warhol über Mike Kelley bis zu Tim Eitel wird untersucht, wie sich der Einfluss von Comics in der bildenden Kunst entwickelt hat und darstellt.
"Die Ausstellung untersucht erstmals in Deutschland umfassend den Einfluss von Comics und Cartoons auf die bildende Kunst seit den 1960er Jahren. Die Staatsgalerie Stuttgart zeigt etwa 80 Arbeiten unterschiedlicher . . .
M Stadt - Europäische Stadtlandschaften, Kunsthaus Graz (01.10.05 - 08.01.06) Wie auch das Programm des steirischen herbst 2005, ist die Herbstausstellung des Kunsthaus Graz dem Thema "Stadt" gewidmet. Unter dem Titel "M Stadt. Europäische Stadtlandschaften" eröffnen sich den Besucherinnen und Besuchern unterschiedliche Zugänge und Wahrnehmungsmöglichkeiten zum diesem komplexen Thema.
Stadt als Auslaufmodell
Die europäische Stadt ist auf dem besten Weg, ein Auslaufmodell zu werden. Die Veränderungsprozesse, die zuerst in den Weltmetropolen sichtbar wurden, sind nun auch in . . .
Julian Opie Recent Works »Ich versuche, ein universelles Symbol für jedes Individuum ... zu finden.« Julian Opie
Julian Opie (*1958 in London) zählt mit seiner unverkennbaren, an Comics geschulten Bildsprache seit über zwei Jahrzehnten zu den bedeutendsten Protagonisten der britischen Gegenwartskunst. Von Beginn an arbeitet er überaus erfinderisch an der Erweiterung der künstlerischen Ausdrucksmittel: Früh überschreitet er die Gattungsgrenzen zwischen Malerei und Skulptur, indem er etwa bei seinen Stahlobjekten die verwendeten Alltagsgegenstände bemalt. . . .
Botticelli - Bildnis, Mythos, Andacht Die anmutige Schönheit seiner Frauengestalten, die humanistische Prägung und höfische Festlichkeit seiner Malerei machen die Werke des Sandro Botticelli (um 1445–1510) zum Inbegriff der Florentiner Kunst im Goldenen Zeitalter der Medici-Herrschaft unter Lorenzo il Magnifico.
Kataloge aus dem Hatje Cantz Verlag
Kunst Global Kann die Globalisierung die Kunst nachhaltig verändern? Künstler, Sammler, Museumsdirektoren, Manager und Galeristen stehen in 39 Interviews Rede und Antwort.
Kataloge aus dem Hatje Cantz Verlag
Ostzeit Fotos, die authentisch und ungeschönt von einem Land erzählen, das nicht mehr existiert, aber in diesen Bildern konserviert wurde.
Kataloge aus dem Hatje Cantz Verlag
Modell Bauhaus Das Bauhaus, 1919 in Weimar gegründet, seit 1925 in Dessau ansässig und 1933 in Berlin geschlossen, ist bis heute der wirkungsvollste und erfolgreichste Exportartikel deutscher Kultur des 20. Jahrhunderts. Der Ruf dieser übergreifenden Schule für Kunst, Architektur, Design und Bühne ist mehr als 70 Jahre nach ihrer Schließung weltweit von ungebrochener Aktualität.
Kataloge aus dem Hatje Cantz Verlag
Kunst zum Hören: Giacometti Offizieller Audioguide auf CD zur großen Giacometti-Ausstellung in der Fondation Beyeler, Riehen/Basel, dazu die wichtigsten Meisterwerke in einem kompakten Bildband abgebildet.
Alberto Giacometti (1901–1966) entstammt einer berühmten Künstlerfamilie: Sein Vater Giovanni Giacometti (1868–1933), einer der führenden Schweizer Nachimpressionisten, war sein vielleicht einziger wirklicher Lehrer. Der Bruder Diego (1902–1985), engster Mitarbeiter und Modell Albertos, wurde nach dessen Tod für seine Möbel und Skulpturen bekannt.