Mit diesem Buch wird das Lebenswerk Vicco v. Bülows gewürdigt, der wie kein Zweiter den intelligenten, feinsinnigen und minimalistischen Humor in Deutschlands Wohnzimmern hat heimisch werden lassen. Neben seinem zeichnerischen und malerischen Schaffen – darunter neue, bisher unveröffentlichte Miniaturen mit parodistischen Verweisen auf berühmte Meisterwerke der bildenden Kunst – führen vor allem seine Arbeiten für Fernsehen und Film durch den »Kosmos Loriot«, in dem er überaus scharf- und nachsichtig die Tücken, Absurditäten und Verklemmtheiten des menschlichen Zusammenlebens nachzeichnet.
Prominente Zeitgenossen und Weggefährten ehren und beschreiben in ihren Textbeiträgen den »homo universalis«, der mit seinem Genie und Esprit nahezu ein halbes Jahrhundert den kulturellen Alltag in Deutschland geprägt und sich damit wie kein anderer ins kollektive Gedächtnis der Deutschen gespielt hat. Eine beigefügte, aktuell zusammengestellte CD versammelt ausgewählte Highlights – Sketche und Texte – zu dem Medium, mit dem Vicco v. Bülow so populär wurde, dem Fernsehen, sowie neu aufgenommene Interpretationen der Gedichte Kinderlied und Wunderbar.
CD Spielzeit 53:43
Ausstellungen Loriot. Die Hommage: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin 6.11.2008–29.3.2009 · Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg 24.4.–23.8.2009 · Haus der Geschichte, Bonn 18.9.–2009–28.2.2010
Loriot. Ach was!
Hrsg. Peter Paul Kubitz, Gerlinde Waz, Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin, Text von Jürgen Breest, Robin Detje, Dieter Ertel, Herwig Guratzsch, Rudolf Kowalski, Peter Paul Kubitz, Stefan Lukschy, Heinz Meier, Peter Merseburger, Timothy Moores, Friedrich Nowottny, Peter Raue, Manfred Sack, Dietmar Schönherr, Klaus Staeck, Christoph Stölzl, Gerlinde Waz u.a., Gespräch zwischen Vicco von Bülow und Alexander Kluge (»Loriot trifft Gorbatschow«)
Deutsch
2009. 176 Seiten, 232 Abb., davon 133 farbig
23,20 x 27,50 cm
gebunden, mit Audio-CD
lieferbar
€ 29,80 CHF 49,00
ISBN 978-3-7757-2367-1
Loriot. Ach was! Mit diesem Buch wird das Lebenswerk Vicco v. Bülows gewürdigt, der wie kein Zweiter den intelligenten, feinsinnigen und minimalistischen Humor in Deutschlands Wohnzimmern hat heimisch werden lassen. Neben seinem zeichnerischen und malerischen Schaffen – darunter neue, bisher unveröffentlichte Miniaturen mit parodistischen Verweisen auf berühmte Meisterwerke der bildenden Kunst – führen vor allem seine Arbeiten für Fernsehen und Film durch den »Kosmos Loriot«, in dem er überaus scharf- und nachsichtig die Tücken, Absurditäten und Verklemmtheiten . . .
Botticelli - Bildnis, Mythos, Andacht Die anmutige Schönheit seiner Frauengestalten, die humanistische Prägung und höfische Festlichkeit seiner Malerei machen die Werke des Sandro Botticelli (um 1445–1510) zum Inbegriff der Florentiner Kunst im Goldenen Zeitalter der Medici-Herrschaft unter Lorenzo il Magnifico.
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Alberto Giacometti (1901–1966) entstammt einer berühmten Künstlerfamilie: Sein Vater Giovanni Giacometti (1868–1933), einer der führenden Schweizer Nachimpressionisten, war sein vielleicht einziger wirklicher Lehrer. Der Bruder Diego (1902–1985), engster Mitarbeiter und Modell Albertos, wurde nach dessen Tod für seine Möbel und Skulpturen bekannt.