NUR SKULPTUR!

Eine Skulpturensammlung auf dem Prüfstand

nur noch bis 17. November 2013 | Kunsthalle Mannheim
Eingabedatum: 01.11.2013

bilder

Verblüffend komplex und gespickt mit großartigen Einzelstücken, liefert die Mannheimer Skulpturensammlung ein bemerkenswertes Gesamtbild der Bildhauerkunst von der Moderne bis ins 21. Jahrhundert. In ihrer bislang größten Skulpturenschau nutzt die Kunsthalle diese Ressource und reflektiert und interpretiert die Bestände aus zeitgenössischer Sicht.

Mit dem Ausstellungsprojekt Nur Skulptur! wird der in den 1980er Jahren als Erweiterungsbau konzipierte Gebäudeteil vor dessen Rückbau ein letztes Mal vollständig in Beschlag genommen. Ein Abschied in Würde – das heißt auch, dass Museum auf einer Fläche von 2.000 qm noch einmal mit jener Kunstgattung zu bespielen, für die es ursprünglich konzipiert wurde. Rund 400 Exponate der Mannheimer Skulpturensammlung, darunter Schlüsselwerke der Kunstgeschichte, in Vergessenheit Geratenes und Werke aus dem Depot, werden in 20 Räumen experimentierfreudig präsentiert. Ein Team aus Wissenschaftlern, Künstlern und Gestaltern inszeniert den Skulpturenbestand in teils ungewöhnlichen Perspektiven und lässt die Kunsthalle Mannheim zum Experimentierfeld für das Thema Skulptur im Museum werden.

NUR SKULPTUR!, Blick in die Ausstellung, © Kunsthalle Mannheim, Fotos: Cem Yücetas, 2013

Kreativer Kopf ist der Düsseldorfer Bildhauer Bogomir Ecker, der in Zusammenarbeit mit der Skulpturenkustodin Stefanie Patruno für Konzept und künstlerische Umsetzung verantwortlich zeichnet. Mit John Bock, Thomas Hirschhorn, Thomas Rentmeister, Roman Signer und Kiki Smith konnten fünf Künstler gewonnen werden, sich mit eigenen Beiträgen ins Geschehen einzumischen. Das ist der zeitgemäße Ansatz, mit dem das Projekt Grenzen auslotet und Widersprüche zulässt und selbst den bildhauerischen Eingriff in die Architektur bereitwillig akzeptiert.

Thomas Hirschhorn, „The fire was here“, Raumcollage 2011/ 2013, ©Kunsthalle Mannheim, Fotos: Cem Yücetas, 2013

Nur Skulptur! ist mehr als eine Ausstellung. Mit dem Ziel, Künstlerpraxis und Kunstwissenschaft miteinander zu vernetzen, werden zwischen März und November 2013 Fragen der Präsentation, Wahrnehmung und Vermittlung von Werken der Bildhauerkunst erörtert. Neben einem umfangreichen Begleitprogramm mit Vorträgen und Künstlergesprächen, realisiert die Kunsthalle Mannheim in Kooperation mit der Universität Regensburg das wissenschaftliche Symposium Skulptur pur, das am 21. und 22. September stattfindet.

NUR SKULPTUR!, Blick in die Ausstellung, © Kunsthalle Mannheim, Fotos: Cem Yücetas, 2013

„NUR SKULPTUR!“
16. März – 17. November 2013


Bogomir Ecker

Ulrike Lorenz und Stefanie Patruno

In Zusammenarbeit mit:
John Bock
Thomas Hirschhorn
Thomas Rentmeister
Roman Signer
Kiki Smith

Eröffnung, Freitag 15. März 2013

ab 16.00 Uhr
Vorbesichtigung (Eintritt frei!)
Möglichkeit zu einem ersten Rundgang bei Tageslicht
Künstlerfest mit Essen & Getränken in Zelten am Friedrichsplatz

ab 20.00 Uhr
Begrüßung und Einführung

Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister Stadt Mannheim
Dr. Ulrike Lorenz, Direktorin Kunsthalle Mannheim
Stefanie Patruno, Kuratorin Kunsthalle Mannheim
Bogomir Ecker, Künstler

ab 21.00 Uhr
Voll die Beule, Performance von John Bock

gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes

Kunsthalle Mannheim
Friedrichsplatz4
68165 Mannheim
Tel.: +49 (0) 621 – 293 6430
Fax.:+49 (0) 621 – 293 6412
kunsthalle@mannheim.de
kunsthalle-mannheim.de

Öffnungszeiten:
Di, Do-So & Feiertage 11.00 – 18.00 Uhr
Mi 11.00 – 20.00 Uhr (18.00 – 20.00 Uhr freier Eintritt)
Mo geschlossen

Ihre Ansprechpartnerin:

Andrea Schmidt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kunsthalle Mannheim, Friedrichsplatz 4, 68165 Mannheim
Tel.: (0621) 293 6433; Fax: (0621) 293 476433
andrea.schmidt@mannheim.de

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Tinguely gehört zu den Begründern des Nouveau Réalisme. Seine dynamischen Skulpturen versinnbildlichen das Kunstwerk als "freie Maschine" – sinnbehaftet, aber ohne praktische Funktion –.

Städtische Kunsthalle Mannheim / Moltkestr.9 / 68 165 Mannheim / Tel.: 0621-293 64 33

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Ein Preis, der in erster Linie für sehr junge Künstler/innen interessant sein dürfte (allerdings dürfen die Bewerber nicht jünger als 25 und nicht älter als 40 Jahre sein): der 1. Preisträger erhält eine Einzelausstellung + umfangreichen Katalog, die nachfolgenden Preisträger werden in einer Gruppenausstellung+Katalog gezeigt. Ziel des Preises ist es junge Künstler/innen sowie aktuelle Kunst im Bereich dreidimensionale Gestaltung zu fördern.

Infos zu Teilnahmebedingungen, Berwerbung und Anmeldung:
Städtische Kunsthalle Mannheim "H.W.&J. Hector Kunstpreis" / Moltkestr. 9 / 68165 Mannheim / Tel.: 0621-293 64 35
sowie www.mannheim. de/museen-archiv/kunsthalle/hector




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