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Marguerite Humeau - ECSTASIES

16.2.2019 - 28.4.2019 | Kunstverein in Hamburg
Eingabedatum: 12.02.2019

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Marguerite Humeau, Venus of Kostenki, A 35-year-old female human has ingested a marmoset's brain, exhibition view, New Museum, New York, 2018, Courtesy Collection of Mitzi and Warren Eisenberg, Foto: Julia Andreonebilder

Mit ECSTASIES, einer eindrücklichen Installation aus Skulptur, Sound und Zeichnung, zeigt der Kunstverein in Hamburg die bisher größte institutionelle Einzelausstellung der Bildhauerin und Installationskünstlerin Marguerite Humeau in Deutschland. Humeaus Werk hat die Ursprünge der Menschheit und die Kommunikation zwischen unterschiedlichen Welten zum Gegenstand, die sie sich in intensiver Recherche und in Zusammenarbeit mit Historikern, Anthropologen, Paläontologen, Zoologen, Linguisten und Ingenieuren erschließt. Durch ihre interdisziplinäre wie auch spekulative Forschung erweitert sie ihr eigenes künstlerisches Denken und entwirft eine neue Form der historischen Recherche, die unser technologisches Zeitalter widerzuspiegeln vermag.

Marguerite Humeau entwirft mit ihrer Installation eine spekulative Szene aus einer Zeit von vor 150.000 Jahren, in der eine Gruppe Frauen erstmals auf psychoaktive Substanzen trifft. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit verlässt das Gehirn durch die Einnahme psychoaktiver Tierhirnteile seine normale Konfiguration und dringt ins Unbekannte vor. Die spektakulären Folgen dieses Ereignisses könnten zu einer neuronalen Umgestaltung geführt haben, die nicht wahrnehmbar ist, weil sie auf mikroskopischer Ebene stattfindet. Diese Neukonfiguration des menschlichen Gehirns ließ eine andersartige soziale Struktur entstehen, die sich von anderen Primaten vollständig unterschied. Man hat lange versucht, diese Annahme zu beweisen oder auch nachzuvollziehen, da spekuliert wird, dass diese bis dahin nicht bekannten gedanklichen Reisen am Ursprung von Sprache, Kunst und Religion gestanden haben könnten.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem New Museum, New York, und dem Museion, Bozen, wo sie im September 2019 eröffnet wird. Die Ausstellung entsteht mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, des Bureau des arts plastiques des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur und der Rudolf Augstein Stiftung.


Kunstverein in Hamburg

www.kunstverein.de

Presse




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