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Visionen der Moderne heute

Bauhausarchitektur im Bild zeitgenössischer künstlerischer Fotografie mit historischen Bezügen

13.04. - 30.06.2019 | Museum für Photographie Braunschweig
Eingabedatum: 14.04.2019

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Christof Klute, aus der Serie: White City A1, Tel Aviv, 2012, Pigmentprint © Christof Klutebilder

Zum 100. Gründungsjubiläum des Bauhauses widmet sich die Ausstellung „Visionen der Moderne heute“ im Museum für Photographie Braunschweig ab dem 13. April dem Themenfeld der Bauhausarchitekturen innerhalb der zeitgenössischen künstlerischen Fotografie. In den Werken der internationalen KünstlerInnen werden historische Bezüge, sowohl zu den Bauten im Kontext der Bauhausarchitektur als auch zur Fotografie der Zeit hergestellt.
Die Bedeutung, die das Bauhaus (1919-1933) als visionäre architektonische, gestalterische, soziokulturelle und kulturhistorische Bewegung der Moderne des frühen 20. Jahrhunderts bis heute hat, wird nicht nur in der vielfältigen Auseinandersetzung mit der Architektur oder im Bereich des Möbel- und Produktdesigns und dem hier unveränderten Interesse an der Formensprache der Klassiker der Bauhaus-Entwürfe ablesbar. Auch im Bereich der zeitgenössischen künstlerischen Fotografie erscheint die Wahrnehmung und metaphorische Übersetzung der Bauhausarchitekturen und ihrer Vorläufer als ein konzeptuell vielschichtiges Thema. Schon am Bauhaus kam der Fotografie als adäquatem Ausdrucksmittel zur Übersetzung der Wahrnehmung des Neuen Bauens und der ‚Visionen der Moderne’ neben ihren Aufgaben der Dokumentation als eigenständiges künstlerisches Medium eine besondere Bedeutung zu.
In der Ausstellung werden unterschiedliche Bildkonzepte vorgestellt, mit denen sich Künstlerinnen und Künstler im Bereich der Fotografie den vielschichtigen Aspekten der Architektur des Modernismus aus individuellen Perspektiven zuwenden. Parallel zu den zeitgenössischen Bildbeispielen werden Vintage-Fotografien von Lucia Moholy, anonymen FotografInnen oder zu den Bauten in Tel Aviv zu sehen sein. Ins Blickfeld der fotografischen Arbeiten, die auf unterschiedlichen Bildsprachen beruhen und im Nebeneinander auch ikonografische Vergleiche zulassen, rücken Architekturen aus der Bauhaus Zeit ebenso wie Vorläufer-Bauten wie etwa das Fagus-Werk von Walter Gropius in Alfeld oder modernistische Bauten wie Bruno Tauts Siedlung Onkel Tom’s Hütte in Berlin. Darüber hinaus beziehen sich manche Arbeiten auch auf spätere Bauten der Architekten der Moderne – z. B. auf die Weiße Stadt in Tel Aviv oder die berühmte Kirche in Ronchamp von LeCorbusier.
Kuratiert von Barbara Hofmann-Johnson, Leiterin Museum für Photographie Braunschweig

Georg Brückmann | Frauke Dannert | Günther Förg | Owen Gump | Margret Hoppe | Itzhak Kalter | Irmel Kamp | Christof Klute | Kocheisen + Hullmann | Lucia Moholy | Heidi Specker | Anett Stuth | Hiroshi Sugimoto | Anonyme Fotografien zur Bauhaus Architektur

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