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Anike Joyce Sadiq. Visited by a Tiger

Förderpreis der Kunststiftung Rainer Wild

26.06. – 20.09.20 | Kunsthalle Mannheim
Eingabedatum: 26.06.2020

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Anike Joyce Sadiq, Visited by a Tiger Filmstillbilder

Die Faust als Modell für das menschliche Gehirn ist der Ausgangspunkt der Video- und Soundinstallation „Visited by a Tiger“ (2019) von Anike Joyce Sadiq und dient als Symbol für Kampf, Widerstand und Solidarität. Die Arbeit wird im Rahmen einer Sonderausstellung im Studio der Kunsthalle Mannheim präsentiert. Die Künstlerin ist Preisträgerin des diesjährigen Förderpreises der Kunststiftung Rainer Wild. Die Auszeichnung wird 2020 erstmals in der Kunsthalle Mannheim vergeben.

Die Videoinstallation entstand im Austausch mit der Psychologin Dr. Lula Morton Drewes und dem Soundkünstler Lamin Fofana. Gezeigt wird sie mit begleitender Künstlerpublikation und einer limitierten Schallplatte. Während im ersten Teil des Videos eine neurobiologische Erläuterung zum Thema Stress und Emotionen zu hören ist, folgt im zweiten Teil ein psychologischer Bezug zu Traumata durch Ausgrenzung und Rassismuserfahrung. Hierbei macht Anike Joyce Sadiq auf die bei tatsächlichen und imaginären Bedrohungen erlebten, emotionalen Konflikte und Aggressionen aufmerksam, die im Gehirn Affekte auslösen. Der Titel „Visited by a Tiger“ bezieht sich deshalb auf instinktive menschliche Reaktionen im Notfall, wie etwa Flucht oder Verteidigung, und wird metaphorisch auf heute überwiegend soziale, physische und emotionale Bedrohungen übertragen.

Anike Joyce Sadiq (*1985 in Heidelberg, lebt in Berlin) studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Sie war Stipendiatin der Villa Romana in Florenz, der Kunststiftung Baden-Württemberg und ist 2021 Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude. In ihren Werken rückt sie die Besucher*innen ins Zentrum und lässt im Zusammenspiel von Video, Sound, Literatur, Poesie, Archivmaterial und Skulptur die Grenzen zwischen Werk und Betrachter, zwischen Innen- und Außenraum, zwischen Realität und Illusion, verschwimmen.

Kunsthalle Mannheim
Friedrichsplatz 4
68165 Mannheim

www.kuma.art

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