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Joscha Steffens | Hannah Schemel

Mannheimer Kunstpreis der Heinrich-Vetter-Stiftung

18. 07. - 30. 08. 2020 | Port25 – Raum für Gegenwartskunst
Eingabedatum: 21.07.2020

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Der bereits zum achten Mal ausgelobte Mannheimer Kunstpreis der Heinrich-Vetter-Stiftung und der Stadt Mannheim wird in diesem Jahr für die Bereiche Fotografie und Video vergeben. Joscha Steffens wird der Hauptpreis (dotiert mit 10.000 €) und Hannah Schemel der Förderpreis (dotiert mit 5.000 €) zugesprochen. Im Rahmen einer Ausstellung präsentiert Port25 – Raum für Gegenwartskunst ihre Arbeiten.

Hiermit laden wir Sie herzlich zum Presserundgang durch die Ausstellung mit den Preisträger*innen Joscha Steffens und Hannah Schemel, dem Bürgermeister Herr Grötsch und Herrn Prof. Dr. Frankenberg von der Heinrich-Vetter-Stiftung am 16. Juli 2020 um 12 Uhr in Port25 ein und freuen uns über Rückmeldung, ob wir mit Ihnen rechnen dürfen. Eine gleichlautende Einladung wird auch über die Stadt Mannheim versendet.

Information zu den Preisträger*innen

Joscha Steffens (*1981) setzt sich mit der Ästhetisierung von gespielter und inszenierter Gewalt auseinander. Seine Fotografien und Videoarbeiten stehen zwischen Dokumentation und Fiktion. Steffens thematisiert Phänomene der Gegenwart vom nahezu realen Kriegsspiel bis zu virtuellen Computerkämpfen und taucht dafür zeitweilig in diese Parallelwelten ein. Dabei bleibt er Beobachter und wird zugleich Teil des sozialen Gefüges dieser subkulturellen Gruppen.

TEEN SPIRIT ISLAND ist eine Portraitserie von Profispielern der League of Legends. In der Rolle eines Sportjournalisten folgte er den Gamern, die in der Szene wie Popstars verehrt werden, zu E-Sport-Events weltweit. Er zeigt sie in Momenten höchster Konzentration, in denen ihre Gesichter zu leeren Masken erstarrt sind.

Für das Projekt UCHRONIA begleitete Steffens eine Gruppe okkulter SS-Anhänger in Estland, die mit pseudo-historischen Reenactments den Nationalsozialismus verherrlichen, bis hin zum Nachbau der Zeitmaschine „Die Glocke“. In der Installation steht das Filmmaterial neben der „Glocke“ und SS-Feldpostbriefen von Steffens Großonkel.


Für Hannah Schemel (*1994) ist das Einlassen auf das Motiv, die stunden oder tagelange Beobachtung wesentlich, bevor eine Aufnahme mit der analogen Großbildkamera entsteht. Ihre Vorgehensweise ist stark durch ihre intensive Auseinandersetzung mit der japanischen Kultur geprägt. Auf handgeschöpften Papieren entstehen in einer Platin Palladium Mischtechnik malerische, zarte Fotografien voller Poesie.

Port25 - Raum für Gegenwartskunst
Hafenstraße 25-27
Mannheim 68159
Germany

www.port25-mannheim.de




Presse



Joscha Steffens:


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