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Viron Erol Vert - „Ich mag keine Ausländer, aber bei dir ist es was anderes“

19.9. - 11.10.2020 | Kunstverein in Hamburg
Eingabedatum: 23.09.2020

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Soundperformance 18.9.2020, 18-19 Uhr Headless Horsemann

Der Soundkünstler Headless Horsemen hat erstmalig in Kollaboration mit Viron Erol Vert für das Ausstellungskonzept „Ich mag keine Ausländer, aber bei dir ist es was anderes“ eine siebenteilige experimentelle Audio- Collage und umfassende musikalische Verbindungen zu den gesamten Anteilen des eigenen Ich’s, zu dessen fremden und verdeckten Teilen erarbeitet. In metaphorischer Bezugnahme auf Freuds topisches Modell des psychischen Apparats – bestehend aus Ich, Es und Über-Ich und dem siebenstufigen Weg des menschlichen Seins des Sufisums, werden den Besucher*innen die Zusammenhänge und Gegensätzlichkeiten dieser Thematik musikalisch eröffnet und setzten die daraus entstandenen, unterschiedlichen Klangsprachen im Zeitraum der Ausstellung mit den Besucher*innen zueinander in einen Dialog. Dazu wird in einem als Eröffnungsmoment der Ausstellung gedachten Soundperformance, ein musikalisches Experiment zur Frage der menschlichen Selbstwerdung aus den verschiedenen kulturellen Kontexten betrachtet und miteinander verbunden.

Viron Erol Vert - „Ich mag keine Ausländer, aber bei dir ist es was anderes“
19.9. - 11.10.2020

Der Titel der Einzelausstellung „Ich mag keine Ausländer, aber bei dir ist es was anderes“ von Viron Erol Vert formt sich um einen Satz, mit dem der Künstler seit seiner Kindheit in den unterschiedlichen kulturellen Kontexten und Sprachen, aus denen er stammt, konfrontiert worden ist und der ihn bis zum heutigen Tag begleitet. Die verschiedenen und teils widersprüchlichen Momente, die der Satz in sich birgt, bilden den semantischen Rahmen, in dem Vert sich künstlerisch mit den verschiedenen Aspekten und Sichtweisen des Eigenen und des Fremden auseinandersetzen möchte. Aufgewachsen ist Vert zwischen dem Norden Deutschlands, Istanbul und Athen in einem multikulturellen familiären Umfeld. Seit seinem Studium in Berlin lebend, arbeitete er parallel seit über 20 Jahren in verschiedenen subkulturellen Kontexten und der Clubszene Berlins. Der im Titel zitierte Satz steht somit in enger Verbindung zu Verts eigener Biografie, die vom Zustand des Dazwischen-Seins geprägt ist. In diesem Dazwischen laufen verschiedene Kulturen, Sprachen, Sichtweisen und auch Lebensauffassungen zusammen und verbinden sich so zu einer hybriden Identität. Ausgehend von einer durchgängigen Gleichberechtigung und rhizomatischen Vereinigung der unterschiedlichen Kulturen, Sprachen und Menschen, stellt sich aus der Perspektive des In-der-Mitte-Seins noch einmal mehr die fundamentale Frage: Wo fängt das Ausländische, das Fremde an und wo hört es auf?

Die Ausstellung zeigt sich als audio-visuelle Assemblage, die die Besucher*innen mit den drei künstlerischen Ausdrucksformen Malerei, Objekt und Sound zusammenbringt und zu einer Einheit verbindet.

Kunstverein in Hamburg
www.kunstverein.de

Presse



Viron Erol Vert:


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