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Auszeichnungen vom Art Directors Club (ADC) für Studierende

Mai | Bauhaus-Universität Weimar
Eingabedatum: 19.05.2021

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Drei Auszeichnungen vom Art Directors Club (ADC) für Studierende und eine Mitarbeiterin der Visuellen Kommunikation

Einen dreifachen Erfolg konnten Studierende und eine Mitarbeiterin des Studiengangs Visuelle Kommunikation beim diesjährigen ADC Junior Wettbewerb verzeichnen: Mit Gold ausgezeichnet wurden Hanna Hofmann und Anna Lina Weiss für ihr integriertes Konzept »Censorfont« sowie Masihne Rasuli mit Silber für ihr Plakat »Home«. Lena Dille erhält eine Anerkennung für ihre 3D-Plakatserie »Trophäen der Skrupellosigkeit«. Der ADC-Contest ist einer der renommiertesten Wettbewerbe für visuelle Gestaltung und gilt als der wichtigste Kreativwettbewerb in Deutschland.
www.uni-weimar.de

GOLD für »Censorfont« von Hanna Hofmann und Anna Lina Weiß
(Studiengang B.A. Visuelle Kommunikation)

Die Organisation Reporter ohne Grenzen kämpft weltweit für die Durchsetzung der Pressefreiheit. Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, entwickelten Hanna Hofmann und Anna Lina Weiß die Schrift »Censorfont«. Dieses spezielle Typeface wurde so programmiert, dass seine Lettern im Laufe der Benutzung immer unleserlicher werden und sich die Schrift somit selbst zensiert. Seine Wirkung entfaltet dieses typografische Konzept am Internationalen Tag der Pressefreiheit, an dem große Zeitungen Pop-Up-Fenster mit der Aufforderung zur Meinungsbildung schalten. Tippen Nutzerinnen und Nutzer jedoch ihre Nachrichten ein, erfahren sie am eigenen Leib die einschneidende Wirkung der Zensur – die »Censorfont« sorgt dafür, dass der Text unleserlich wird, je mehr man schreibt. Unterstützt durch bewegte und klassische Plakate im öffentlichen Raum entsteht somit eine starke Gesamt-Kampagne, die die wichtige Mission von Reporter ohne Grenzen unterstützt. Die Arbeit entstand im Projektmodul »Täuschung und Ent-Täuschung« an der Professur Bild-Text-Konzeption unter Leitung von Prof. Burkhart von Scheven und Masihne Rasuli.

SILBER für Plakat-Arbeit »HOME« von Masihne Rasuli
(Studiengang M.A. Visuelle Kommunikation; Künstlerische Mitarbeiterin Professur Bild-Text-Konzeption)

»Stay Home« – so lautete die zentrale Verhaltensregel im ersten Lockdown der COVID19-Pandemie im März 2020. Plötzlich musste man sich auf diesen Raum beschränken – sei er klein oder groß, geteilt oder privat. Für manche wurde das Zuhause zum Gefängnis, andere entdeckten auf begrenzter Fläche ganz neue Lebensmöglichkeiten. Diese Ambivalenz drückt Masihne Rasuli mit ihrem Plakat aus. Das Wort »HOME« versucht, aus dem Rahmen des Plakates auszubrechen und vergrößert dabei optisch den vorhandenen Platz. Kreuz und quer sucht es sich Wege, formt ein Labyrinth – der Ausbruch jedoch ist unmöglich. Am Ende bildet das Plakat beinahe eine satirische Antwort auf die kitschigen Deko-Schriftzüge gleichen Titels. HOME, das Zuhause, wie wir es heute sehen. Das Plakat war eine Einreichung zur Pandemic Poster Challenge, die der Studiengang Visuelle Kommunikation zu Beginn der Corona-Pandemie ausrief. Es wurde zudem in die Publikation »Designers Against Coronavirus« ( www.designersagainstcoronavirus.com) aufgenommen.

ANERKENNUNG für »Die Trophäen der Skrupellosigkeit« von Lena Dille
(Studiengang B.A. Visuelle Kommunikation)

Illegale Trophäenjagd durch den Menschen trägt in erheblichem Maße dazu bei, dass sich die Populationen von Großwild wie dem Elefanten oder Nashorn rasant verringern. Lena Dille rückt dieses Thema mit einer starken Plakat-Kampagne in den Fokus: Aus Papier modellierte Köpfe bedrohter Tierarten treten plastisch aus Plakaten hervor und machen das grausame Treiben der Trophäenjäger greifbar: Die Skulptur funktioniert als Infografik, die einerseits die Gesamtpopulation der Tierart abbildet, aber durch rote Einfärbungen gleichzeitig die jeweilige Abschussquote aufzeigt. Den Betrachtern erschließt sich daraus schnell die Dramatik der Situation und die Notwendigkeit zum Handeln, z. B. durch die Unterstützung der Organisation Peta, die sich weltweit für Gesetze gegen Trophäenjagd einsetzt. Die Arbeit entstand im Fachmodul »Die Lesbarkeit der Welt« in der Professur Bild-Text-Konzeption unter Leitung von Masihne Rasuli und Prof. Burkhart von Scheven.

Der ADC-Wettbewerb ist einer der renommiertesten Wettbewerbe für visuelle Gestaltung und gilt als der wichtigste Kreativwettbewerb in Deutschland. Die Prämierung durch den ADC stellt eine der bedeutendsten Auszeichnungen in der Werbebranche dar. Der Nachwuchs-Contest richtet sich an Studierende kreativer Fachrichtungen an Universitäten und Hochschulen.

Die ADC Talent Award Show 2021 ist auf YouTube einsehbar:


(Vorstellung der mit einem goldenen Nagel prämierten Arbeit »Censorfont« ab Minute 33:30)

Bauhaus-Universität Weimar
www.uni-weimar.de


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