Elisaveta Braslavskaja. Birnentropfen
05.03. - 24.05.2026 | Kunsthalle Mannheim
Eingabedatum: 01.03.2026

Im Zuge des MVV Kunstabend am Mittwoch, 4. März, eröffnet um 19 Uhr die Einzelausstellung „Birnentropfen“ der Künstlerin Elisaveta Braslavskaja im STUDIO der Kunsthalle Mannheim.
Mit ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung realisiert Elisaveta Braslavskaja im STUDIO ein Projekt, welches das vielschichtige Konzept des Diwans weiterführt: Universell als niedriges Liegesofa, in der Tradition der Lyrik gleichzeitig als Gedichtsammlung verstanden, präsentiert die Künstlerin den Diwan als Erinnerungsobjekt und literarischen Raum.
Das Liegesofa im Zentrum der STUDIO-Ausstellung zeigt farbige gestickte Motive aus persischer Miniaturmalerei sowie aus Zeichnungen und Geschichten, die Braslavskaja von Verwandten überliefert bekam. Ein Beispiel dafür ist das namensgebende Motiv der „Birnentropfen“: Die organischen Schmuckformen, die an Tropfen erinnern, stehen für verdichtete Momente, die nicht vergessen werden wollen. Die figurativen Applikationen beziehen sich wiederum auf die Werke an den Wänden des STUDIO, welche den Entstehungsprozess des Diwans offenlegen.
Braslavskajas Werk beleuchtet das Potenzial des Ornaments nicht nur als handwerklichen Ausdruck, sondern auch als eigenständige Wahrnehmungsform. Gleichzeitig dient der Diwan als Sitz und Leseplatz, als einladender Ort der Begegnung und des Ausstauschs für Besucherinnen und Besucher.
Die Ausstellung im STUDIO erweitert und synthetisiert zentrale Elemente von Braslavskajas Bildsprache. In ihren Arbeiten treten Graphit und Farbe in einen Dialog mit dem Faden und lassen auf Papier oder Leinwand Silhouetten, Gegenstände und Figuren aus persönlichen wie kollektiven Erinnerungen entstehen.
Mit ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung realisiert Elisaveta Braslavskaja im STUDIO ein Projekt, welches das vielschichtige Konzept des Diwans weiterführt: Universell als niedriges Liegesofa, in der Tradition der Lyrik gleichzeitig als Gedichtsammlung verstanden, präsentiert die Künstlerin den Diwan als Erinnerungsobjekt und literarischen Raum.
Das Liegesofa im Zentrum der STUDIO-Ausstellung zeigt farbige gestickte Motive aus persischer Miniaturmalerei sowie aus Zeichnungen und Geschichten, die Braslavskaja von Verwandten überliefert bekam. Ein Beispiel dafür ist das namensgebende Motiv der „Birnentropfen“: Die organischen Schmuckformen, die an Tropfen erinnern, stehen für verdichtete Momente, die nicht vergessen werden wollen. Die figurativen Applikationen beziehen sich wiederum auf die Werke an den Wänden des STUDIO, welche den Entstehungsprozess des Diwans offenlegen.
Braslavskajas Werk beleuchtet das Potenzial des Ornaments nicht nur als handwerklichen Ausdruck, sondern auch als eigenständige Wahrnehmungsform. Gleichzeitig dient der Diwan als Sitz und Leseplatz, als einladender Ort der Begegnung und des Ausstauschs für Besucherinnen und Besucher.
Die Ausstellung im STUDIO erweitert und synthetisiert zentrale Elemente von Braslavskajas Bildsprache. In ihren Arbeiten treten Graphit und Farbe in einen Dialog mit dem Faden und lassen auf Papier oder Leinwand Silhouetten, Gegenstände und Figuren aus persönlichen wie kollektiven Erinnerungen entstehen.
05.03. - 24.05.2026
Kunsthalle Mannheim
Friedrichsplatz 4, 68165 Mannheim
Presse
Kontext
Einordnung:Elisaveta Braslavskaja verknüpft in ihrer Arbeit materielle Kultur mit literarischen Traditionslinien, indem sie den „Diwan“ als hybrides Objekt zwischen Möbelstück und Gedichtsammlung inszeniert. Durch die Verbindung von persischer Miniaturmalerei mit textilen Techniken wie der Stickerei bricht sie die Grenze zwischen angewandter Kunst und freier Bildfindung auf. Das Ornament wird hierbei von seiner rein dekorativen Funktion gelöst und als eigenständiges Archiv persönlicher sowie kollektiver Erinnerungen rehabilitiert. In der Synthese von Graphit, Farbe und Faden nutzt Braslavskaja eine intermediale Formsprache, die das Private ins Universelle übersetzt und den Ausstellungsraum im Sinne einer relationalen Ästhetik als Ort des sozialen Austauschs aktiviert. Damit verortet sie sich in einem zeitgenössischen Diskurs, der Handwerk als kognitiven Prozess und Narrationsraum begreift.








