"Zwischen Nanowelt und globaler Kultur" heißt es weiter im Untertitel der als Wanderausstellung geplanten Schau (15.12.02 - 9.3.03), die in Zusammenarbeit zwischen dem Sprengel Museum und der Volkswagenstiftung realisiert wurde. Thema der Ausstellung sind die Bereiche "Wissenschaft und Globalisierung", "Konstruktionen des Fremden und des Eigenen", "Physik, Chemie und Biologie mit Einzelmolekülen" sowie "Dynamik und Adaptivität neuronaler Systeme". Teilnehmende Künstler: Dellbrügge & de Moll, Christoph Keller, Atelier van Lieshout, M+M, Christa Sommerer & Laurent Mignonneau, Ingo Günther, Ken Lum, Peter Kogler und Max Bill.
Presseerklärung / Auszug: "Science + Fiktion ist eine Ausstellung, die die Konstruktion von Wirklichkeit in Wissenschaft und Kunst zum Thema macht. Was ist wirklich? Was ist objektiv? Was ist wahr? Wissenschaftler liefern Bilder, die in hohem Maße künstlich sind, die wir nur allzu oft für bare Münze nehmen und als Abbild der Wirlichkeit verstehen. Die Ausstellung stellt hierzu Fragen: sowohl an die Wissenschaftler, als auch an Künstlerinnen und Künstler, die Wissenschaft für ihre Deutung der Lebenswelt kritisch beleuchten.
Wissenschaft und Kunst gehen eine neue Verbindung ein. Für jedes der
wissenschaftlichen Themenfelder wurde ein zentrales künstlerisches Statement erarbeitet, das seine Voraussetzungen, Methoden und Ergebnisse problematisiert. Wissenschaft wird durch diese Perspektivbrechung neu befragt und präsentiert. Die Gratwanderung zwischen
Wissenschaftsvermittlung, Kunst und der Reflexion unterschiedlicher Wissensformen in der Kultur ist die Herausforderung, die die Ausstellung Science + Fiction sucht."
Sprengel Museum Hannover / Kurt-Schwitters-Platz / 30169 Hannover
Tel.: (0511) 168 - 4 38 75; sprengel-museum.de
Öffnungszeiten: Dienstag 10 - 20 Uhr, Mittwoch bis Sonntag 10 - 18 Uhr
Montag geschlossen
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