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Daniel G. Andújar - Konfliktzonen

17.09.2015 - 15.11.2015 | Haus der elektronischen Künste Basel
Eingabedatum: 16.09.2015


Der spanische Künstler Daniel G. Andújar verschreibt sich in seinen Arbeiten politischen und sozialen Fragestellungen und reflektiert die Beziehung zwischen Realität und ihrer Repräsentation in digitalen Welten. Den Ausgangspunkt seiner Kunst bilden Sammlungen verschiedener vorgefundener Medien, die er für seine Videoarbeiten, Netzprojekte sowie Arrangements von Objekten, Prints und Fotografien verwendet.

Die Thematisierung von Machtstrukturen in dominierenden hierarchischen gesellschaftlichen Systemen sowie der Möglichkeiten von Technologien als staatliche Kontrollinstrumente bilden dabei eine Schlüsselrolle seines künstlerischen Schaffens. Ironisch und kritisch nutzt er mediale Repräsentationsstrategien und hinterfragt damit die Informations- und Kommunikationstechnologien auf ihre demokratischen und egalitären Versprechen hin. Hierbei zeigt er die Diskrepanz zwischen der ursprünglichen Utopie des Internets als einem demokratischen Ort und dessen tatsächlichen Möglichkeiten und Beschränkungen. Andujar geht dabei auch immer wieder auf subversive Aneignungstaktiken und zivilen Ungehorsam ein – Aspekte, die durch soziale Netzwerke und das Internet die Frage nach Freiheit neu stellen.

Mit „Konfliktzonen / Zones of Conflict“ präsentiert das HeK (Haus der elektronischen Künste Basel) die erste Einzelausstellung des Künstlers in der Schweiz. Versammelt werden hierbei Werke von 1998 bis 2015, die sich mit Konflikten, Protestbewegungen und geopolitischen Krisen auseinandersetzen. Die hier gezeigten Arbeiten laden ein, die alltäglichen Kommunikationsmedien und Technologien aus einer anderen Perspektive kritisch zu hinterfragen.

Daniel G. Andújar:

Daniel G. Andújar (* 1966 in Almoradi, Spanien) lebt und arbeitet in Barcelona,. Andujar begann seine künstlerischen Aktivitäten in den späten 1980er Jahren. Er arbeitete in dieser Zeit vor allem mit Video und begann früh, sich mit den Möglichkeiten des Internets auseinanderzusetzen. 1996 gründete er das fiktive Unternehmen „Technologies To The People“. In diesem Zusammenhang förderte er auch verschiedene kollektive Projekte im Internet, wie beispielsweise art-net-dortmund, e-barcelona.org, e-valencia.org, eseoul.org, e-sevilla.org, e-stuttgart.org, postcapital.org, e-madrid.org etc. Andujar unterrichtete in verschiedenen Ländern und leitete Workshops für Künstler und soziale Kollektive. Seine Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen weltweit gezeigt. Das spanische Nationalmuseum Reina Sofia in Madrid richtete ihm von Januar bis April 2015 eine umfassende Einzelausstellung aus.

Eröffnung: 16.09.2015, 19:00, mit Anwesenheit des Künstlers

HeK
Haus der elektronischen Künste Basel
House of Electronic Arts Basel
Freilager-Platz 9
4142 Münchenstein / Basel
http://www.hek.ch/

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