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Doppelpremiere: Eventloft eröffnet mit FACING REPETITION Ausstellung


Eingabedatum: 29.11.2018

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Am 30. November öffnet die a&o Kunsthalle erstmals feierlich ihre Tore. Vormittags wird zum Pressegespräch geladen. Abends folgt dann die feierliche Vernissage. Zelebriert wird damit zweierlei: zum einen die Eröffnung der a&o Kunsthalle und zum zweiten die erste Ausstellung in den Räumlichkeiten nahe des Leipziger Hauptbahnhofs, die Ausstellung FACING REPETITION.
In der Einladung der Hostelgruppe a&o, die Initiator der a&o Kunsthalle ist und damit der Unterstützung junger Künstler unter dem Label art&o ein imposantes, neues Format einhaucht, heißt es über den neuen Ort der Kunst und die erste Ausstellung: „Die Berliner Künstler Patrice Lux und Aurelie Merlot haben die ehemalige Remise des Bahnpostamtes in den vergangenen Monaten renoviert und umgestaltet und die leerstehende, 500 Quadratmeter große Halle in einen flexiblen Ausstellungs- und Eventloft verwandelt. Verantwortlich für das Gesamt-Konzept ist ein dreiköpfiges Team um a&o-Projektleiterin Tanja Heuchele mit Patrice Lux (Neu West Berlin), Yara Saleh (Studentin an der HGB) und Anne Recht (Studentin der Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig). Kuratoren der ersten Ausstellung FACING REPETITION sind Yara Saleh und Manuel Schneidewind.“

Das steckt hinter dem art&o-Ansatz

Natürlich sollte der Ansatz, junge Künstler als Hostelkette a&o zu fördern, möglichst nahe an der Firmenbezeichnung sein, doch art&o ist mehr. Die Organisatoren beschreiben die Intention von art&o so: „art&o ist unser Herzensprojekt, mit dem wir Künstlern, Musikern und Gästen Raum geben möchten, gemeinsam Kunst zu schaffen und zu genießen. Musiker spielen Gigs, bildende Künstler gestalten unsere Räume um, stellen ihre Werke aus oder geben Workshops. Auch lokale Talente und Performer können ihre Ideen bei uns umsetzen und einem neugierigen Publikum präsentieren. Und das sind nur einige Möglichkeiten. art&o ist eine Hommage an die Kunst – die Kunst von heute.“

Damit umarmt der Ansatz buchstäblich alle Künstlerriegen. art&o
- möchte Musikern eine Bühne geben, um sich zu präsentieren und ihre musikalischen Werke dort zu spielen, wo sie das Publikum auch live erleben kann. Dafür nutzen sie über 30 Hostel-Locations europaweit.
- möchte Künstlern Raum für ihr kreatives Wirken geben. Als Künstler zu verstehen sind dabei sowohl Maler als auch Zeichner, Fotografen und Skulpturbauer. Die Hostels bieten in diesem Zusammenhang nicht nur Ausstellungsfläche, sondern auch Arbeits- und Schlafräume. Die Räumlichkeiten dienen dabei dem eigenen Schaffen und der Weitergabe von Wissen gleichermaßen, denn: Auch das Abhalten von Workshops ist an den Locations denkbar.

Reichlich modern mutet auch die Einladung an etwaige Reiseblogger an, die im Hostel residieren sollen, um über das Hostelkonzept zu berichten.

Kunst kann viele Gesichter haben. In den a&o Hostels ist reichlich Platz für Künstler ganz unterschiedlicher Coleur.

Exkurs: Der Stellenwert eines Raumes für die Kunst

Kunst und Kultur gelten in den Augen vieler als Luxusgüter. Wer eine Ausstellung besuchen kann, sich ein Theaterstück ansieht oder ein Museum besucht, gilt als gebildet. Doch die Zahl der Interessenten ist rar. Als „besonders interessiert“ an Kunst betiteln sich nicht einmal sieben Prozent der deutschen Bevölkerung, als „mäßig interessiert“ beschreiben sich über 20 Prozent. Kaum oder gar kein Interesse bezeugt die deutliche Mehrheit mit über 40 Prozent. Doch warum gibt diese Statistik wohl diese Werte aus?
Die Kunst braucht wahre Fans. Das heißt, sie braucht Anhänger und Umsetzer gleichermaßen, die sich auf das Experiment einlassen, etwas nicht logisch begreifen zu können, sondern mit ganz unterschiedlichen Sinnen erfassen und erleben zu wollen. Für diejenigen, die künstlerisch tätig sind, bedeutet das: Sie brauchen Mut. Mut, um ihre Kunst zu leben. Mut, um ihre Kunst erlebbar zu machen. Für die Fans, die Rezipienten, heißt das: Sie müssen sich auf die Sichtweise und das Werk eines Dritten einlassen wollen und dürfen.
Deutschlandweit präsentiert sich die Kunstszene hartnäckig, wenn es darum geht, Kunstgalerien zu erhalten oder neu zu eröffnen. Voller Optimismus wagen junge Künstler das Experiment, ihre Werke in der Öffentlichkeit zu repräsentieren. Freudig empfangen werden Förderer der jungen Kunst, wie etwa die Hostelkette a&o, die nicht nur in Leipzig einen Raum offeriert, um Kunst zu präsentieren, sondern in allen Hostels europaweit Räumlichkeiten und Zugänge zur Kunst schafft.

So viel „brotlose Kunst“ steckt in der Kunst

Um der Redewendung der „brotlosen Kunst“ einmal nachzugehen, haben sich die Redakteure der Karrierebibel einmal den Künstlern zugewendet und diese Zahlen recherchieren können:
„Die bei der Künstlersozialkasse versicherten darstellenden Künstler verdienten 2014 durchschnittlich 14.971 Euro brutto im Jahr, die Musiker 12.931 Euro. Allerdings sind die Zahlen nur bedingt zu gebrauchen, das sie auf einer Selbstschätzung der Versicherten beruhen. Und sie beziehen sich nur auf selbstständige Künstler, nicht auf angestellte. Laut Bundesagentur für Arbeit lag das Medianeinkommen von in Vollzeit und sozialversicherungspflichtig beschäftigten Künstlern 2010 bei 34.776 Euro brutto.“

Grund genug der Kunst den Rücken zu kehren? Für wahre Fans sind die durchwachsenen Verdienstaussichten sicherlich kein Grund, einen 9-to-5-Job anzunehmen, dennoch braucht es jede Menge Mut und Förderer, die der Kunst Raum geben. Auch diverse Kunstvereine sind in diesem Zusammenhang aktive Förderer der Kunstszene.
Abbildung 1: pixabay.com © Free-Photos (CC0 Public Domain)

Doreen Gärtner



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