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Die Thraker. Das goldene Reich des Orpheus 23.07.2004 - 28.11.2004


Eingabedatum: 11.07.2004



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Mit etwa 1000 Objekten stellt diese Ausstellung die außerordentliche Qualität von Kunst und Kunsthandwerk der Thraker vor. Sie präsentiert die Gold- und Silberschätze dieser einzigartigen und zu Unrecht vergessenen Zivilisation in einem umfassenden kulturellen Zusammenhang, der von der frühen Jungsteinzeit (ab etwa 7000 v. Chr.) bis ins 2. Jahrhundert n. Chr. reicht. Die Thraker, eines der ältesten und größten indoeuropäischen Völker, besiedelten Südosteuropa und Teile von Kleinasien. Ihr Kernland ist das heutige Bulgarien. Ihre Kultur ist von Beginn an geprägt durch regen kulturellen Austausch - gelegen am Einfallstor Europas, wurde ihr Land zur Durchgangs- und Kontaktzone sämtlicher bedeutender Zivilisationen der Alten Welt.
Zu sehen sind die spektakulärsten Funde aus bulgarischen Museen, rituelle Gaben an die Götter und Grabbeigaben von Königen und Fürsten, darunter die außerordentlichen Goldschätze von Varna, Valcitran, Panagjuriste und Rogozen. Ein besonderer Höhepunkt sind die erst vor wenigen Jahren entdeckten Wandgemälde aus der Grabkammer von Aleksandrovo aus dem 4. Jh. v. Chr., die in dieser Ausstellung zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Die Kultur Thrakiens wird umfassend präsentiert, die Themen reichen von der orphischen Religion mit ihren engen Kontaken zur griechischen Mythologie bis zur virtuosen Metallbearbeitung der thrakischen Schmiede, von den reich ausgestatteten Fürstengräbern bis zu jüngsten Erkenntnissen der Siedlungsarchäologie. Einen besonderen Raum nimmt dabei das seit 20 Jahren andauernde, deutschbulgarische Forschungsprojekt zur Siedlungskammer des Dorfes Drama im Südosten Bulgariens ein, mit dem zahlreiche neue Einblicke in das Alltagsleben der Menschen in Thrakien gegeben werden. Die Präsentation des berühmten Goldes der Thraker wird in dieser Ausstellung in einen gesamtkulturellen Zusammenhang gestellt, dessen Faszination der des Goldes ebenbürtig ist. Die Konzeption der Ausstellung wurde von den wichtigsten bulgarischen Forschern unter der Leitung von Prof. Alexander Fol, dem Gründungsdirektor des Instituts für Thrakologie, Sofia erarbeitet. Die Forschungen von Drama wurden vom Direktor der Instituts für Vor- und Frühgeschichte der Universität Saarbrücken, Prof. Jan Lichardus begonnen und unter der Leitung seines Nachfolgers Prof. Rudolf Echt fortgeführt.
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreiches Katalogbuch mit Beiträgen von Alexander Fol, Valeria Fol, Vassil Nikolov, Georgi Kitov und weiteren bulgarischen Fachgelehrten. Der Umfang wird ca. 600 Seiten betragen und mehr als 700 Abbildungen sowie zahlreiche Karten, Diagramme und eine ausführliche Bibliographie enthalten. Die Buchhandelsausgabe erscheint im Verlag Philipp von Zabern.


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