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LABOR – digital art

Andrés Villa Torres – Mara Röllin - Paula Tyliszczak

15.08. - 27. 09. 2020 | Vebikus Kunsthalle Schaffhausen
Eingabedatum: 12.08.2020

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Labor Roellin Installation, Courtesy Vebikus Kunsthalle Schaffhausenbilder

Schon die Einführung der Kamera bedeutete eine dramatische Veränderung des künstlerischen Schaffens. Heute mischt „digital art“ die Kunstszene auf. Die Digitalisierung eröffnet völlig neue Formen der Kreation: von Netzkunst über Gamedesign bis hin zu Augmented Reality. Einige davon stellen wir in der Vebikus Kunsthalle Schaffhausen näher vor.

Mit dieser Ausstellung starten wir eine neue Serie. Wir werden in regelmässigen Abständen und auf unterschiedliche Weise „Digital Art“ thematisieren. Wir wollen beobachten, ob sich digitale Technologien als ernstzunehmende Alternative zu traditionellen Mitteln des künstlerischen Schaffens behaupten können.

Andrés Villa Torres
Andrés Villa Torres (geboren 13.8.1985 in Mexico City) ist ein mexikanischer Künstler und Designer, der seit 2010 international in den Bereichen Neue Medien, Computer und algorithmische Kunst arbeitet. Als Solopraktiker und mit dem Kunstkollektiv „Labor 5020“ untersucht er Themen aus Politik, Gesellschaft, Philosophie, Medien und Technologie durch künstlerische Praxis und Forschung. Er arbeitet hauptsächlich mit Algorithmen, Rechenprozessen, Daten, Netzwerken, dem öffentlichen Raum, Ton, Licht, Live-Coding, Simulationen und dem WEB. Derzeit arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der ZHdK für die Forschungsgruppe Interaction Design und promoviert über soziale Maschinen an der Graduate School of the Arts and Humanities der Universität Bern.

Für die Ausstellung LABOR – digital art präsentiert Andrés Villa Torres eine Reihe von Arbeiten und Studien zur “role of social machines as contemporary averaging forces and the role of the individuals as the nurturing bodies from these oppressive interfaces”. Seine Arbeit deutet auf eine kritische Haltung gegenüber vernetzten Massenmedien und die Verflechtung des Sozialen mit dem Technologischen hin. Durch verschiedene Prozesse, die von Web-Scraping über spekulatives Schreiben, audiovisuelle Installation bis hin zu maschinellem Lernen reichen, präsentiert er eine Reihe von Werken in verschiedenen Formaten.

Mara Röllin
Mara Röllin (geboren 1998 in Schaffhausen)
«Der menschliche Körper, die Formen und Kräfte, die in uns spielen, unsichtbar, faszinieren mich. Gedanken, Träume, Bedürfnisse und Wünsche, die inneren Welten von Fremden und Freunden, von mir selbst. Wir alle sind Fleisch und Blut, wir alle sind Menschen - aber was bedeutet Mensch sein? Was sind wir, als einzelne Individuen und als Gemeinschaft, was verbindet uns?

Durch Animationen und Installationen spreche ich Fragen rund um das Dasein auf eine persönliche Weise an. Dabei geht es mir nicht um die konkrete Beantwortung dieser Fragen, sonder mehr um die Auseinandersetzung damit und die Reflexion auf das eigene Sein.»
Mara Röllin lebt seit kurzem in der Stadt Zürich, wo sie letztes Jahr den Gestalterischen Vorkurs an der Zürcher Hochschule der Künste besuchte. Im Herbst 2020 startet sie dort mit dem Bachelor-Studium Fine Arts.


Paula Tyliszczak
Paula Tyliszczak (geboren in Warschau/PL, aufgewachsen in Frankreich) arbeitet in den Bereichen Video und Bildende Kunst. Sie studierte Medienkunst an der ZHdK und hat einen Master in Contemporary Arts Practice / HKB sowie einen BA in Internationalen Beziehungen / Europastudien der Universität Warschau. Getrieben von ihrem Interesse am Körper als soziales Konstrukt, entwickelt sie Arbeiten an den Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft sowie von Subjektivität und Objektivität.

Für die Ausstellung LABOR – digital art präsentiert Paula Tyliszczak das Video „I feel blue, they sense rose“, das den Prozess des Sehens in Frage stellt, indem es den medizinischen Blick dekonstruiert. Wie nehmen wir Frauenkörper in der Wissenschaft wahr? Wie kann die Inbesitznahme des weiblichen Körpers durch die Medizin und ihre Geschichte dokumentiert werden? Die Künstlerin konfrontierte sich mit Wissen, indem sie mit historischen Artefakten aus der Medizinischen Sammlung der Universität Zürich arbeitete. Diese Zusammenarbeit ermöglichte ihr, diese Geschichte auf einer subjektiven und interaktiven Ebene zu untersuchen.

Vebikus Kunsthalle Schaffhausen
www.vebikus-kunsthalle-schaffhausen.ch

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