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Lisa Seebach & Julia Charlotte Richter. Aren’t you the one who can remember the future?

4.5. – 4.8. 2024 | Kunsthalle Bremen
Eingabedatum: 03.05.2024

Lisa Seebach & Julia Charlotte Richter. Aren’t you the one who can remember the future?

Lisa Seebach und Julia Charlotte Richter Foto: Neven Allgeierbilder


In welche Welt wächst man als junger Mensch hinein? Wie haben die vorherigen Generationen diese Welt geprägt und hinterlassen? Wie kann man sich existierende Systeme und Strukturen zu eigen machen und sie nutzen? Danach fragen die Künstlerinnen Lisa Seebach und Julia Charlotte Richter in ihrer multimedialen Rauminstallation „Aren’t you the one who can remember the future?“, die vom 4. Mai bis 4. August 2024 in der Kunsthalle Bremen gezeigt wird.

In ihrer ersten gemeinsamen Arbeit lenken die beiden Künstlerinnen Lisa Seebach (*1981, Köln) und Julia Charlotte Richter (*1982, Gießen) den Blick auf die Lebensphase des Teenager-Seins. Diese Phase ist geprägt vom Übergang zwischen Kindheit und Erwachsensein: Teenager haben eine kindliche Vergangenheit und blicken zugleich in eine noch ungewisse Zukunft. So besteht auch die multimediale Rauminstallation von Seebach & Richter aus zwei Teilen: In verschiedenen Videosequenzen bewegen sich Teenager durch die Skulpturenlandschaft und folgen scheinbar festgelegten, jedoch unerklärlichen Handlungsmustern. Sie verschieben, rollen, verhängen, tragen und verbinden Objekte oder reichen sie einander weiter.

Die Videomonitore sind in die Rauminstallation integriert. Diese umfasst plateauartige, glänzend-stählerne Elemente, montierte Wandgestänge sowie fragile Gerüstkonstruktionen und futuristisch anmutende Maschinen. Wir befinden uns in einer rätselhaften Gedankenlandschaft, die an ein wissenschaftliches Hochspannungslabor sowie an Ausschnitte eines dystopischen Spielplatzes erinnert. Die raumgreifende Installation erscheint wie eine, in skulpturale Materialien übersetzte, vergrößerte Zeichnung. Die an Spielplatzgeräte erinnernden Elemente in der Installation greifen kindliche Erinnerungssplitter auf, die technisch-laborartig wirkenden Gerätschaften verweisen auf einen zukünftigen Zustand. Kindliches Ausprobieren steht einem wissenschaftlichen Erforschen gegenüber – die Jugendlichen bewegen sich zwischen diesen Welten, jedoch bleibt eine genaue Einordnung offen.

Die Arbeit basiert auf einer partizipatorischen Herangehensweise: An den Videoaufnahmen wirkten unter anderem Mitglieder des Jugendkuratoriums der Kunsthalle Bremen New Perceptions, Schüler*innen der Gesamtschule Bremen Mitte sowie Sänger*innen des Bremer Bürger*innenchors mit.

Kunsthalle Bremen
Am Wall 207
28195 Bremen
www.kunsthalle-bremen.de

Presse





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