Turn Heat Power & Light

Kunsthochschule Kassel zu Gast in Halle

11.4.-5.5.2013 | Burg Galerie im Volkspark, Halle
(Eingabedatum: 07.04.2013)

bilder

Lena Lang, Klassenfoto der Klasse Radermacher, 2013

Unter dem Titel „Turn Heat Power & Light” zeigt die Burg Galerie im Volkspark vom 11. April bis 5. Mai 2013 eine Ausstellung mit Arbeiten von Studierenden der Klasse von Norbert Radermacher an der Kunsthochschule Kassel.

Das Ausstellungsmachen ist ein kollektiver und kooperativer Prozess zeitgenössischer Weltaneignung. Das zeigt sich natürlich auch, wenn 24 Studierende und Lehrende aus der Bildhauerklasse von Prof. Norbert Radermacher gemeinsam ihre Werke präsentieren. Subtiler allerdings als die Fertigkeit des Machens wirkt die Kunst des Zulassens (Laissez-faire). Sie ermöglicht, dass der angestoßene kreative Impuls in der Schwebe bleibt und in einen Prozess des Reifens münden kann. Kunst des Zulassens bedeutet nicht Rückzug oder Passivität, sondern die Bereitschaft, einen Zwischenraum offen zu halten, um andere Dimensionen mit ins Spiel zu bringen. Ein so verstandenes Ausstellungsmachen lässt Dinge geschehen und vertraut auf das Potenzial von Entwicklungen, die, weil nicht geplant, zu ungeahnten, freien Entfaltungen führen.

Ein Ergebnis ist das „Klassenfoto“ von Lena Lang. Es zeigt fast alle Teilnehmenden der Ausstellung, allerdings auf künstlerisch fiktive Art. Hier vermittelt sich eine Stimmung für Gruppen, zu Typen und Haltungen. Kunstarbeit heißt in der Klasse Radermacher ein Stück Welteroberung zu versuchen, ein Gefäß für Gegenwärtigkeit zu konstruieren.

Die Ausstellung „Turn Heat Power & Light“ versammelt 24 Positionen, Haltungen und Gesten, die zueinander in Beziehung treten. Es sind Standpunkte, die Gemeinsamkeiten aufzeigen, die Gegensätze schärfen, die sich in die Quere kommen, die zu Kooperationen führen oder nur im Alleingang gelingen können. Die Einzelnen bilden Gruppen auf Zeit. Zwei Dutzend Persönlichkeiten unterschiedlicher Herkunft und Nationalität entwickeln eine je eigene Bildsprache, stellen Behauptungen in den Raum, werfen Fragen auf. Die Sprache kann laut und deutlich, leise und subtil, plakativ oder rätselhaft sein. Anfänglich mag sie nicht nur auf andere fremd wirken, sondern sogar auf den, der sie spricht. Wie bei anderen Sprachen, hat auch in der Bildsprache der Zwischenraum seinen ganz eigenen Ton. Oft sind es gerade die Lücken (das, was nicht gesagt werden kann), die den Zugang ermöglichen und etwas von dem erahnen lassen, was sich hinter dem Vorhang verbirgt. Bildsprache darf nicht stumm bleiben, sondern sollte klingen, um hörbar und erfahrbar zu werden. Alle Sprachen und alle Stimmen ertönen in der Burg Galerie im Volkspark als künstlerischer Gesamtklang. Hier finden sie ihren Resonanzraum für die sinnliche Aufmerksamkeit des Publikums.

Die Ausstellung wird am Mittwoch, dem 10. April, um 18 Uhr eröffnet. Zur Begrüßung sprechen Prof. Axel Müller-Schöll, Rektor der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, und Prof. Christian Philipp Müller, Rektor der Kunsthochschule Kassel. Eine Einführung in die Ausstellung gibt Prof. Norbert Radermacher.

11. 4. – 5. 5. 2013
TURN HEAT POWER & LIGHT
Arbeiten aus der Klasse von Prof. Norbert Radermacher an der Kunsthochschule Kassel
Mit künstlerischen Beiträgen von Karla Aslan, Saskia Berschinski, Nieves de la Fuente, Freya Chakour, Jens Ertelt, Mariana Heredia, Steffi Jüngling, Silke kleine Kalvelage, Lina Krüger, Lena Lang, Ida Lorbach, Angelika Martens, Annika Mayer, Maryna Miliushchanka, Astrid Müller, Kerstin Neunes, Norbert Radermacher, Katharina Reich, Marina Rengel Lucena, Malte Risse, Lisa Schorm, Tina Strippel, Renè Wagner und Ulrike Wilde

Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 10. April 2013, um 18 Uhr

Burg Galerie im Volkspark
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Schleifweg 8 a
06114 Halle (Saale)
Öffnungszeiten:
Mo – Fr 14 – 19 Uhr / Sa + So + an Feiertagen 11 – 16 Uhr
Eintritt frei

burggalerie@burg-halle.de
Information: 0345 7751 526
www.burg-halle.de/galerie

Zur Museumsnacht am Samstag, den 4. Mai, ist die Klasse von Prof. Norbert Radermacher mit der Aktion „Kalle schenkt aus“ anwesend. Zusätzlich finden vier Führungen statt: 18 Uhr, 20 Uhr, 22 Uhr, 24 Uhr. Die Burg Galerie ist bis 1 Uhr geöffnet.

Führungen durch die Ausstellung finden jeden Samstag und Sonntag, jeweils um 14 Uhr statt.


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Villa Romana-Preis


Künstler wie Horst Antes, Amelie von Wulffen, Georg Baselitz, Markus Lüpertz, um nur einige zu nennen, haben alle den ältesten deutschen Kunstpreis - den Villa Romana-Preis - erhalten. Jetzt feiert die Villa Romana in Florenz ihren 100sten Geburtstag.

"Eines der ältesten deutschen Kulturinstitute im Ausland, die Villa Romana in Florenz, feiert in diesem Jahr seinen 100jährigen Geburtstag. Mit über 40 Ausstellungen, Tagungen, Publikationen, Konzerten und Vorträgen wird der Villa Romana von Preisträgern, Gastkünstlern, Kunsthistorikern, Kuratoren, Autoren, Freunden und Förderern gratuliert.

Die Villa Romana geht auf eine Stiftung aus dem Jahr 1905 zurück und dient der Förderung von bildenden Künstlern. Jedes Jahr wählt eine Jury, die ausschließlich aus bildenden Künstlern zusammengesetzt ist, vier Maler und Bildhauer aus. Diesen Preisträgern wird in der Villa Romana ein Atelier und eine Wohnung für einen Aufenthalt von zehn Monaten zur Verfügung gestellt und ein monatliches Geldstipendium gewährt. Zusätzlich werden jährlich 8-10 Gastkünstler aus aller Welt eingeladen, für die Dauer von zwei bis drei Monaten in der Villa Romana zu leben und zu arbeiten. Dazu kommt der Aufenthalt von 50-100 Gästen aus dem internationalen Kunst- und Kulturbereich sowie zahlreiche Besuchergruppen von Akademien und Schulen. Um den Kulturaustausch zwischen Italien und Deutschland noch weiter zu fördern, werden im Salone der Villa Romana jedes Jahr fünf Ausstellungen gezeigt, in denen es speziell um den Dialog zwischen deutschen und italienischen Künstlern geht. Darüber hinaus werden zahlreiche Tagungen veranstaltet sowie Künstlerbücher und Jahreskataloge mit den Arbeiten der Stipendiaten veröffentlicht.

Die Villa Romana befindet sich auf einem 15 000 qm großen Grundstück, das auch einen kleinen Park mit toskanischer Gartengestaltung und einen Olivenhain umfaßt. Der deutsche Künstler Max Klinger (1857-1920) hatte die Villa Romana 1905 erworben und als ein Atelierhaus eingerichtet. Es handelt sich somit um ein Künstlerhaus, das von Künstlern für Künstler geschaffen wurde und auch heute noch in dieser Form existiert. Seit 1906 ist die Villa Romana einem selbständigen, gemeinnützigen Verein, dem "Villa Romana e. V.", angegliedert. Von Joachim Burmeister und seiner Frau Veronika wird die Villa Romana seit 1973 künstlerisch geleitet und verwaltet.

Zu den Künstlern und Preisträgern der Villa Romana gehören unter anderem: Horst Antes (1962), Ernst Barlach, Georg Baselitz (1965), Max Beckmann, Michael Buthe (1976), Katharina Grosse (1992), Georg Kolbe, Käthe Kollwitz, Maik und Dirk Löbbert (1996), Markus Lüpertz (1970), Gerhard Marcks, Max Neumann (1986), Anna Oppermann (1977), Max Pechstein, Hans Purrmann, Norbert Radermacher (1990), Karin Sander (1994), Walter Stöhrer (1978), Norbert Tadeusz (1983), Thomas Virnich (1987), Dorothee von Windheim (1975), Ben Willikens (1970), Amelie von Wulffen (2000)." Presse / Villa Romana)

Kontakt:
Villa Romana
Via Senese 68
I-50124 Florenz

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