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Der Globus ist unser Pony. Der Kosmos unser richtiges Pferd.

Ausstellung der Klasse Zeitbasierte Künste von Prof. Michaela Schweiger

14. 11. bis 15. 12. 2013 | Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
(Eingabedatum: 07.11.2013)

bilder

Ausstellung der Klasse Zeitbasierte Künste von Prof. Michaela Schweiger an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle vom 14. 11. bis 15. 12. 2013 in der Burg Galerie im Volkspark Halle

Die Ausstellung „Der Globus ist unser Pony. Der Kosmos unser richtiges Pferd“ gibt Einblicke in die vielfältigen Produktionen der Fachklasse Zeitbasierte Künste. 27 Studierende zeigen gemeinsam mit ihrer Professorin, Michaela Schweiger, neueste Produktionen und die Highlights ihrer Arbeiten in einer besonderen Ausstellungsarchitektur. Video und Videoinstallationen, Performances, Fotografien, Installationen und Zeichnungen werden im Rahmen der gemeinsam erarbeiteten Ausstellung zu sehen sein. Manifestes trifft auf Flüchtiges, Poetisches auf Politisches, Spielerisches auf Konzeptionelles. Die Ausstellung „Der Globus ist unser Pony. Der Kosmos unser richtiges Pferd“ ist in Bewegung, verändert sich und wird verändert, zeigt immer wieder ein neues Gesicht.

Michaela Schweiger, Blicke V, Fotografie, 2012

Der Ausstellungstitel ist dem gleichnamigen Sammelband von Max Goldt und Stephan Katz entliehen, in dem die Figuren „stets versuchen, die schreckliche Welt des Alltags zu verstehen oder diese sogar anderen philosophierend zu erläutern“. (Daniel Wüllner, Comicgate, 2007)

Das Bestreben „sich ein Bild von etwas zu machen“, die eigenen Betrachtungen, Beobachtungen und Gedanken in visuell erfahrbare Welten zu transformieren, in Bilder, Töne, Zeichensysteme zu übersetzen, begleitet die Klasse beim Kunst machen und Kunst studieren. Neugier darauf, zu verstehen, warum sie etwas tun, und Begeisterung dafür, heraus zu finden, wie sie es tun – ernsthaft zu spielen –, ist Anlass und Leitfaden der Studiums. Kunst studieren bedeutet, Entdeckungen machen, Standpunkte suchen, Haltungen einnehmen (und auch wieder zu verwerfen), künstlerische Formen erproben und die eigene Sprache finden. Kunst studieren bedeutet, mit erfahrenen Künstlerpersönlichkeiten in Dialog treten, mit ihnen arbeiten und auch produktiv mit ihnen streiten.

Marion Meyer, fangis / fangen / tick, Video, 2013 (Videostill)

Die Ausstellung wird am Mittwoch, 13. November 2013, um 18 Uhr mit folgendem Programm eröffnet:

Begrüßung
Prof. Axel Müller-Schöll, Rektor
Prof. Bruno Raetsch, Dekan des Fachbereiches Kunst
Michaela Schweiger, Professorin der Klasse Zeitbasierte Künste

Einführung
Annelie Pohlen, Kuratorin und Publizistin, Bonn

Performances
von und mit Marion Meyer, Susa Pankrath, Eva Storms, Paul Striegel und Kayoko Tomita

CaroSell, Pippi No. 3, Video, 2013 (Videostill)

Begleitprogramm

Mittwoch, 27. November 2013, 19.00 Uhr
Verwirr mich nicht mit Fakten
Sirko Knüpfer, Künstlerischer Mitarbeiter im Fachgebiet Zeitbasierte Künste, spricht über seine Arbeit in den Künstlerkollektiven HENRY VIII´s WIVES und KOMBINAT.

Samstag, 30. November 2013, 18 – 24 Uhr
zum 9. Langen Abend der Galerien in Halle
Kosmischer Ausritt
Temporäre Werke und gezielte Blicke auf die Ausstellung

Mittwoch, 4. Dezember 2013, 19.00 Uhr
You´re not a star but you are I‘m not your fan but I am
Ray Peter Maletzki, Künstlerischer Mitarbeiter im Fachgebiet Zeitbasierte Künste, spricht über seine Arbeiten.

Mittwoch, 11. Dezember 2013, 19.00 Uhr
∆T Eine Gesprächsrunde über den Begriff Zeit

Finissage
Sonntag, 15. Dezember 2013, 19.00 Uhr
Es ist Zeit! Letzte Kür und dann Musik

Mehr Informationen zur Ausstellung und den begleitenden Veranstaltungen finden Sie unter burg-halle.de/kosmos.

14. 11. - 15. 12. 2013
Der Globus ist unser Pony. Der Kosmos unser richtiges Pferd.

Franka Beck, Daniela Grömke, Jeannine Große, Alexej Hermann, Mark Hornbogen, Sirko Knüpfer, Tim Kurth, Minkyung Lee, Jana Isabella Luck, Marion Meyer, Ray Peter Maletzki, Max Méndez, Arne Mross, Tim Nowitzki, Georg Nikolai, Anne Oertel, Susa Pankrath, Konstantin Pape, Karl Konrad Pompe, Frauke Rahr, Stephan Retzlaff, Florian Schurz, Michaela Schweiger, CaroSell, Claus Stoermer, Eva Storms, Paul Striegel, Kayoko Tomita, Susann Weißhaar, Franca Wölfel


Burg Galerie im Volkspark
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Schleifweg 8 a
06114 Halle (Saale)
burg-halle.de/galerie
Dienstag-Freitag 14 - 19 Uhr, Samstag/Sonntag 11-16 Uhr
Feiertage 11-16 Uhr

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Verpasste Gelegenheit-Symptome der Überforderung, Brandenburgischer KV Potsdam (13.11.-18.12.05)


In der Gruppenausstellung "Modell: Verpasste Gelegenheit - Symptome der Überforderung" im Brandenburgischen Kunstverein Potsdam e.V. untersuchen 13 KünstlerInnen oder Künstlergruppen das Spannungsfeld zwischen Kunst und ökonomisch-politischer Realität. Dabei entstehen ebenso spannende wie subjektive Perspektiven auf das Thema der "verpassten Gelegenheit", das von finanziellen Katastrophen bis zu den unscheinbaren Momenten privaten Scheiterns reicht. "Verpasste Gelegenheiten" meint also nicht nur die Gigantomanie, zu der sich Unternehmer, Politiker und Anleger verführen lassen, wenn sie im Vakuum geschwundener Utopien nach Visionen suchen. Auch im ganz privaten Bereich entdecken die Künstlerinnen und Künstler Fluchten ins Imaginäre und andere vorprogrammierte Unmöglichkeiten, die als Symptome einer gesellschaftlichen Sehnsucht nach der großen, der rettenden Chance gelten können.
Das von Sabine Winkler (Berlin/Salzburg) kuratierte Ausstellungsprojekt, das von einem Podiumsgespräch begleitet werden wird, illustriert also nicht die wirtschaftlichen Umstände des Aufbau Ost und seiner besonderen brandenburgischen Ausprägung. Künstler und Kuratorin beschäftigen sich vielmehr mit der Psychologie der Möglichkeitsformen. Wo jede Gelegenheit genutzt werden soll, werden schillernde Visionen zur Währung ganz individueller Hoffnungen. Die Ausstellung erzählt von diesen Projektionen und Wünschen der Einzelnen ebenso engagiert wie von den allerorten verkündeten großen Reformen und Veränderungen. Position für Position entwickelt sie das Modell der "verpassten Gelegenheit" als einer überforderten Hoffnung. Damit macht sie aber auch auf das ursprüngliche Versprechen aufmerksam, das einmal der Ausgangspunkt der enttäuschten Visionen war. (Presse / Brandenburgischer Kunstverein)

Mit Silvia Beck (D), Shahram Entekhabi (D/Iran), Susanne Hanus (D), Katharina Hohmann/Stefan Dornbusch (D), Kai Kaljo (EST), Anne König/Axel Doßmann/Jan Wenzel (D), Ruth Mader (A), Michaela Schweiger (D), Judith Siegmund (D), Gregg Smith (SA), Hito Steyerl (D), Sarah Tripp (GB), Frank Westermeyer und Sylvie Boisseau (D/F)

Kuratiert von Sabine Winkler

Abbildung: Copyright: Key-Visual (Christoph Edenhauser), 15 x 10 cm, quer

Brandenburgischer Kunstverein | Luisenforum | Brandenburger Str.5 | 14467 Potsdam

brandenburgischerkunstverein.de

VIDEONALE 13 – Festival für zeitgenössische Videokunst


Großäugige, menschgewordene Mangafiguren in poppig-bunter Kleidung beim Lesen, Tischtennisspielen, Essen – trotz ständiger Pannen lächeln sich die Schauspieler von einer künstlichen Comic-Pose zur nächsten. Das Video der Taiwanesin Chi-Yu Liao thematisiert Beziehungsversagen und eingefrorene Kommunikation auf humorvolle Art. Es ist eine der 46 Positionen, die im Rahmen der Videonale 13 vom 15. April bis zum 29. Mai 2011 im Kunstmuseum Bonn zu sehen sind. Die Videonale wurde 1984 gegründet und ist eines der ältesten Videokunstfestivals der Welt.

Noch einmal getoppt wurde der Rekord der Einreichungen der vorhergehenden Videonale: Insgesamt hatte die Jury der 13. Ausgabe 1.761 Arbeiten aus 76 Ländern zu sichten. Erstmals galten dabei erweiterte Zulassungsbedingungen: Auch Mehrkanalarbeiten waren zum Wettbewerb zugelassen.

Die ausgewählten Positionen spiegeln vor allem zwei große Strömungen wider: Das Eintauchen in eine eher persönliche Ebene und der Blick auf gesellschaftliche und soziale Strukturen.

Künstler wie Katarzyna Kozyra, Chi-Yu Liao oder Ran Huang stellen das Private in den Mittelpunkt: Persönliche Sichtweisen, Erfahrungen und zwischenmenschliche Beziehungen werden durch eine bewusst formschöne Bildsprache und Ästhetik unterstrichen. Angesichts unendlicher Optionen und überkomplexer Bedrohungen wenden sich Künstler zurück, nach innen in die Überschaubarkeit.

Auf der anderen Seite stehen Arbeiten von Nurit Sharett, Otholith Group, Nicholas Provost oder Ascan Breuer, die den Großkosmos betrachten und den politischen, urbanen und sozialen Raum oder bewaffnete Konflikte thematisieren.

„Wir sehen an den Einreichungen, dass wir international eine wichtige Plattform für junge Medienkunst sind. Obwohl die Videonale in diesem Jahr mehr bekannte Namen im Programm hat als in früheren Ausgaben, wird weiter der Fokus auf die Entdeckung und Förderung junger Künstler bei uns im Vordergrund stehen“, sagt Georg Elben, Kurator der Videonale.

Die Jury bestand aus Kathrin Becker (Berlin), Georg Elben (Köln), Charlotte Ginsborg (London), Marc Glöde (Berlin), Dieter Kiessling (Düsseldorf), Tasja Langenbach (Köln), Karol Piekarski (Kattowitz) und Jun-Jieh Wang (Taipeh).

Die Künstler der Videonale 13:

Phuttiphong Aroonpheng, Shimon Attie, Anna Baumgart, Janet Biggs, Ascan Breuer, Mireia C. Saladrigues, Daya Cahen, Keren Cytter, Shezad Dawood, John Di Stefano, Peter Freund, Christoph Girardet, Nate Harrison, Ronny Heiremans & Katleen Vermeir, Anna Hepp, Ute Hörner & Mathias Antlfinger, Ran Huang, Teresa Hubbard & Alexander Birchler, Jane Jin Kaisen & Guston Sondin-Kung, Adela Jusic, Tessa Knapp, Katarzyna Kozyra, Kaja Leijon, Eric Levine, Chi-Yu Liao, Henrik Lund Jørgensen, Tonje Alice Madsen, Melanie Manchot, Almagul Menlibayeva, Angelica Mesiti, Helena Öhman McCardle, Otolith Group, Nicolas Provost, Anahita Razmi, Johanna Reich, Reynold Reynolds, Gonzalo H. Rodriguez, Casilda Sanchez, Meggie Schneider, Michaela Schweiger, Nurit Sharett, Georg Tiller, Maria Tobola, Adam Vackar, Rachel Perry Welty.

Zur Eröffnung der Videonale 13 am 15. April 2011 wird eine herausragende künstlerische Arbeit mit dem mit 5.000 Euro dotierten Preis der Videonale ausgezeichnet.


Eröffnung und Verleihung des Videonalepreis: Donnerstag, 14. April 2011, 20 Uhr
Festivalprogramm: Freitag, 15. April und Samstag 16. April 2011
Finissage und Bekanntgabe des Publikumspreises: Sonntag, 29. Mai 2011

videonale.org

Der Videonale e.V. – 1984 in Bonn gegründet – ist Veranstalter eines der ältesten Videofestivals der Welt. Die 25-jährige Geschichte der Videonale begann im Bonner Kunstverein. Seitdem ist das Festival stetig gewachsen und hat sich in diesem Bereich zu einer maßgeblichen Institution für aktuelle Videokunst entwickelt. Seit 2004 nutzt die Videonale die Räumlichkeiten des Kunstmuseum Bonn und bildet eine sinnvolle Ergänzung zu den so genannten Videopionieren aus der Schenkung Ingrid Oppenheim, die als Kunstsammlerin und Mäzenin in den späten 1970er Jahren den ideellen Grundstein der heutigen Videonale gelegt hat. Die Videonale hat „... stets den Vorteil gehabt, als Quasi-Filmfestival für das Kunstvideo dessen aktuellen filmischen Entwicklungsstand gut abbilden zu können. Das macht ihre ästhetische Gradmesserfunktion aus.“ (K.WEST)

Im Frühjahr 2011 veranstaltet die Videonale Bonn zum 13. Mal das mit einem internationalen Wettbewerb verbundene Festival. In der vierwöchigen Laufzeit werden internationale Positionen zeitgenössischer Videokunst in einer eigens dafür entworfenen Ausstellungsarchitektur präsentiert. Die Architektur thematisiert, wie Videokunst in einem klassischen musealen Kontext gezeigt werden kann, der ausschließlich für Malerei und Skulptur konzipiert wurde. Das Ausstellungsdesign versucht die offenen Räume zu bewahren und damit die – von den Besuchern häufig abgelehnte – Blackbox-Atmosphäre zu umgehen.

Abbildung: Copyright / Chi-Yu Liao_Ms Nice Looking

Videonale e.V. im Kunstmuseum Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 2
53113 Bonn
Tel. 0049 228 77 62 86
videonale.org


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