KHM auf der VIDEONALE.16 / beim VIDEONALE.Parcours 17

Februar-Nachrichten der KHM

16. Februar bis 2. April 2017 | Kunsthochschule für Medien Köln (KHM)
(Eingabedatum: 31.01.2017)

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KHM auf der VIDEONALE.16 / beim VIDEONALE.Parcours 17
Eröffnung; 16. Februar, 20 Uhr, bis 2. April 2017


www.videonale.org/videonale16

Auf der VIDEONALE.16 in Bonn beteiligt sich die Kunsthochschule für Medien Köln am VIDEONALE.Parcours 17, mit dem Screening / der Diskussion "Concrete Park“.
Zudem sind zahlreiche KHM-AbsolventInnen an der Ausstellung und an Performances beteiligt.

VIDEONALE.Parcours 17 (18.02.-12.03.): Seit der Einführung dieses Sonderprojekts werden parallel zur Videonale-Ausstellung ausgewählte studentische Projekte an verschiedenen Orten in der Bonner Nordstadt präsentiert, um nachkommende KünstlerInnen zu fördern und dem Publikum das breite Spektrum aktuellen künstlerischen Schaffens an den Hochschulen aufzuzeigen. Über drei Wochen sind an fünf unterschiedlichen Orten 16 verschiedene Arbeiten von KünstlerInnen der folgenden drei Kunsthochschulen zu sehen: Hochschule für bildende Künste Hamburg, Seminar "urban stage" von Mischa Kuball der Kunsthochschule für Medien Köln und Hochschule für Gestaltung Offenbach.
Und eigens für die Eröffnung des VIDEONALE.Parcours konzipiert, findet die Performance Parcours der Kölner Künstlerin Stefanie Klingemann (KHM-Absolventin) statt. Sie begibt sich in die Rolle der Museumsaufsicht, führt sie zu den verschiedenen Stationen und erkundet dabei die Wegstrecke sowie die künstlerischen Arbeiten performativ.

Screening und Diskussion: CONCRETE PARK
Samstag, 18. Februar, 17-18.30 Uhr, Auditorium Kunstmuseum Bonn

Mit Andrea Niederbuchner (Kuratorin, Berlin) Miriam Gossing & Lina Sieckmann (Künstlerinnen, KHM-Absolventinnen) Martin Sondercamp (Choreograph, Berlin/Köln) Tobias Yves Zintel (Künstler, Berlin/Köln und künstlerisch-wisschwaftlicher Mitarbeiter KHM).
Das Panel kreist um die Frage nach der "Dokumentation als künstlerischer Praxis". Wann ist die Dokumentation einer Performance ein bloßes Dokument und unter welchen Bedingungen entsteht ein autonomes Kunstwerk? Concrete Park ist ein Kollaborationsprojekt zwischen bildenden KünstlerInnen, PerformerInnen und FilmemacherInnen der KHM und dem Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) Berlin. Concrete Park ist das filmische und physische Resultat dieser Zusammenarbeit.

Die VIDEONALE-AUSSTELLUNG zeigt Arbeiten von
Ale Bachlechner, Miriam Gossing & Lina Sieckmann, Alwin Lay, Benjamin Ramírez Pérez, Stephan Ramírez Pérez, Felix Zilles-Perels und Julia Scher, Professorin für Multimedia/Performance an der KHM.

KHM-Studierende beim VIDEONALE.Parcours 17
Shabnam Azar
I’m a Subversive Perso
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(2015, 05:02 min, Format 16:9, color, sound, single channel video)
S.Y.L.A.NTENHEIM, Kunstversorgungsquartier Bonn, Maxstraße 55, 53111 Bonn

Wessen Augen betrachten die Bilder, die eine Überwachungskamera sieht? Die Künstlerin Shabnam Azar analysiert und reinszeniert in ihrer Videoarbeit anhand von Google Street View-Aufnahmen die klaustrophobische Ästhetik allgegenwärtiger Überwachung. Sie selbst erfuhr die Verwandlung ihrer Existenz von einer Journalistin und Dichterin in eine subversive Person, die ihr Heimatland Iran aufgrund oppositionellen Engagements nach der Wiederwahl von Ahmadinedschad 2009 verlassen musste.

Sara Hoffmann
Dash #02

(2015, infinite loop, Format 16:9, color, sound, single channel video)
Künstlerforum, Hochstadenring 22-24 53119 Bonn

Das kurze, im Loop laufende Video Dash #02 stammt aus einer mehrteiligen Serie mit Nahaufnahmen von Hundezungen. Der Ton dieses stakkatoartigen Hechelns wird über Lautsprecher in den Raum übertragen, so dass die Rezipient*innen ganz und gar dem Rhythmus eines fremden Lebewesens ausgesetzt werden. Das scheinbar Vertraute wirkt durch solch eine Erfahrung nicht mehr ganz so vertraut.

Tina Rietzschel
Rio Mio

(2016, 11:30 min, Format 16:9, video installation with photographs, bench, book, three channel video)
Dialograum, Kreuzung an Sankt Helena, Bornheimer Straße 130, 53119 Bonn

Der Rio Maddalena steckt voller Mythen, welche den Verlauf der Geschichte Kolumbiens widerspiegeln. In der Arbeit von Tina Rietzschel erscheint der Fluss als der Chronist eines Landes, das stets zwischen Aneignung und Selbstbewahrung changiert. Ähnlich wie die Religion ist hier auch die Natur synkretistisch, die Fremdes mit Eigenem vereint, was etwa die Flusspferde versinnbildlichen, die einst von Pablo Escobar für seine Villa aus Afrika importiert wurden, später ausbrachen und sich am Fluss ansiedelten.

Walter Solon
Detachment Mission

(2016, 23:38 min, Format 16:9, color, sound, single channel video)
Treppenhaus, Kreuzung an Sankt Helena, Bornheimer Straße 130, 53119 Bonn

Das Video Detachment Mission thematisiert Trennungs- und Distanzierungsprozesse in unterschiedlichen Formen. Die Interaktion des Tänzers Valentin Tszin mit seiner urbanen Umgebung ist ein zentraler Aspekt, ein weiterer ist die Medialisierung dieser Performances durch ein zeitbasiertes Medium. Persönliche und entpersönlichte Stimmen, teils Zitate aus der italienischen Version von Andrei Tarkowskis Stalker, verleihen dem Film zudem ein Narrativ, welches von Anfängen und Enden von Liebesbeziehungen handelt.

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Werkabbildung
Elisa Balmaceda: "Mirage", Intervention, 2015

KHM-Förderpreis für Künstlerinnen an Elisa Balmaceda
Preisverleihung und Ausstellungseröffnung. Laudatio: Prof. Julia Scher
Freitag, 17. Februar, 17 Uhr, bis 16. März, Di, Mi & Do 15-18 Uhr, Matjö – Raum für Kunst, Kulturwerk des BBK Köln, Mathiasstr. 15, 50676 Köln


www.matjoe.de/kunstfoerderer

KHM-Förderpreis für Künstlerinnen des Jahres 2016 geht an die KHM-Absolventin Elisa Balmaceda (*1985 in Santiago, Chile, 2012 bis 2016 Diplomstudium „Mediale Künste“ an der KHM).
Balmaceda untersucht in ihren Arbeiten (Installation, Video und Fotografie) zeitgemäße physikalische Konstruktionen von Licht und Energie und deren Verbindungen und Auswirkungen auf die Natur und unserer Vorstellungen.

Studentinnen, die kurz vor ihrem Diplom stehen, und frisch gebackene Absolventinnen der KHM können sich jedes Jahr für den KHM-Förderpreis für Künstlerinnen bewerben. Er wird von der Gleichstellung der KHM organisiert und finanziert und von einer Fach-Jury (Prof. Julia Scher, Dr. Lilian Haberer, Solveig Klaßen, Götz Sambale (BBK)) vergeben. Er ist mit 3.500 Euro Fördergeld dotiert und einer Preisverleihung und Ausstellung in Matjö – Raum für Kunst verbunden.

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SAVE THE DATE: Erzählen in den Medien
Freitag, 10. März, ab 17.30 Uhr / Samstag, 11. März 2017, ab 10 Uhr ganztägig
Deutschlandfunk Kammermusiksaal und Foyer, Raderberggürtel 40, 50968 Köln, Eintritt frei


www.deutschlandfunk.de/koelner-kongress

Der Kölner Kongress des Deutschlandfunks findet am 10. und 11. März 2017 im Funkhaus Köln statt. Die Kunsthochschule für Medien Köln beteiligt sich als Kooperationspartner mit Vorträgen und der Präsentation von künstlerischen Arbeiten ihrer Studierenden.Die zweitägige Veranstaltung im Funkhaus Köln präsentiert zwei Live-Radioperformances im Kammermusiksaal und ein internationales Symposium mit 25 Vorträgen, Gesprächen und Präsentationen zu aktuellen und zukunftsweisenden Erzählformen in den Medien.

Die Schriftstellerin Kathrin Röggla und die Autoren Georg Seeßlen, Jörg Albrecht und Martin Zeyn stellen in Vorträgen die Entwicklung des Erzählens dar: zwischen Print und Display, zwischen privaten Geschichten und Politik. Die künstlerisch-wissenschaftlichen Mitarbeiter Andreas Altenhoff, Jens Schillmöller und Prof. Ingo Haeb von der KHM legen Erzähltheorien und zukunftsweisende Formen unterschiedlicher Medien dar. Studierende der KHM zeigen neueste Arbeiten aus ihren Erzähl-Werkstätten, internationale Radio- und PodcastmacherInnen zeigen Arten des Erzählens in den Medien und die Ernst Busch Hochschule für Schauspielkunst in Berlin berichtet über die jüngsten Regiearbeiten im Bereich Hörspiel - eine Kooperation des Deutschlandfunks. Deutschlandradio Kultur und DRadioWissen präsentieren erzählendes Radio im Kontext der Dokumentation.

Kunsthochschule für Medien Köln (KHM)
Academy of Media Arts Cologne
Peter-Welter-Platz 2
50676 Köln
Fon +49 221 20189 135
Fax +49 221 20189 49135

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