Berufung von Haegue Yang zur Professorin für Freie Bildende Kunst an der Städelschule

Personalien:

April 2017
(Eingabedatum: 25.04.2017)

bilder

Copyright Studio Haegue Yang

... Haegue Yang, geboren 1971 in Seoul, lebt und arbeitet in Berlin und Seoul. In ihrer installationsbasierten künstlerischen Praxis verwendet Yang eine Vielzahl von Medien – unter anderem Bildhauerei, Graphik, Inszenierung und Text –, die äußerst konzeptuelle Konstellationen von vorgefertigten Objekten in abstrakten Kompositionen umfassen, die auf individuell-persönlichen Interpretationen verschiedener Diskurse beruhen. Durch Jalousien, Infrarot-Heizungen, Luftbefeuchtern, akustischen Elementen, Elektroventilatoren, Beleuchtungseinrichtungen und Duftstrahler ‚choreografieren’ die räumlichen Konstellationen der Künstlerin die Bewegung des Betrachters sowie dessen sinnliche Erfahrung. Yang inszeniert häufig multisensorische Umgebungen, die zusammen mit den alltäglichen Objekten als Meditationen zur Arbeit, zur emotionalen Verbindung und zur Verrückung fungieren, und in denen auf verschiedene Momente der Abstraktion in der Kunstgeschichte hingewiesen werden, die den unstabilen Zustand der gegenwärtigen Gesellschaft andeuten.

Haegue Yang interessiert sich für die Art und Weise, wie das Formelle und Konzeptuelle so wie Kontemplation und Reflexion von Konflikten unserer Zeit und Umständen einen unwiderstehlichen Paradox in der Gegenwartskunst bilden. Angesichts der sich ständig weiterentwickelnden Kommunikationstechnologie und deren enormen Potenzial kann ihre Arbeit als eine Form des "poetischen Aktivismus" betrachtet werden, da sie Fragen von Zivilisation und Identität, von feministischen Diskursen über Ideen von Migration, sozialer Klasse und Vertreibung aufgreift.

Zu Haegue Yangs letzten Ausstellungen gehören Quasi-Pagan Serial in der Hamburger Kunsthalle (Hamburg), die im Museu de Arte Contemporânea de Serralves (Porto) präsentierte großformatige Arbeit An Opaque Wind Park in Six Folds sowie Lingering Nous im Centre Pompidou (Paris). Weitere Einzelausstellungen fanden in namhaften Institutionen wie dem Aspen Art Museum (Aspen), dem Kunsthaus Bregenz (Bregenz) und im New Museum (New York) statt. Zudem erschienen Yangs Arbeiten in der letzten Montreal Biennale (2016), bei der dOCUMENTA(13) (2012) und der 53. Venedig Biennale (2009).

Aktuell präsentiert Kurimanzutto Yangs erste Einzelausstellung Ornament and Abstraction in Mexico City. Zudem wird die Künstlerin in diesem und im kommenden Jahr an Ausstellungen im Kunsthaus Graz, KINDL - Zentrum für zeitgenössische Kunst (Berlin), La Triennale de Milano und La Panacée (Montpellier) teilnehmen. Zukünftige Ausstellungen zu ihrem Werk werden voraussichtlich im Museum Ludwig (Köln) und The Geffen Contemporary (MOCA) (Los Angeles) stattfinden.

Yang tritt damit die Nachfolge von Prof. Michael Krebber an, der nach mehr als 14 Jahren Lehrtätigkeit die Hochschule verließ.


Staatliche Hochschule für Bildende Künste
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Germany

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Fax.: +49 69 60 50 08 -50
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Presse




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"Modelle für Morgen: Köln" - European Kunsthalle, Köln (2.3.-28.4.07)


Vom 2. März bis zum 28. April 2007 präsentiert die European Kunsthalle mit "Modelle für Morgen: Köln" ihre lang erwartete, erste Ausstellung. An außergewöhnlichen kulturellen ebenso wie an alltäglichen Orten in der Kölner Innenstadt stellen 21 KünstlerInnen ihre Entwürfe für eine neue Kunsthalle vor.

Die European Kunsthalle verfügt in ihrer Gründungsphase über keinen eigenen Ausstellungsort. Für "Modelle von Morgen: Köln" nutzt die Institution daher den städtischen Raum mit seinem Angebot an öffentlich zugänglichen Orten. Die speziell für die Ausstellung entstandenen Skizzen, Pläne und modellhaften Arbeiten der internationalen KünstlerInnen thematisieren sowohl die Architektur des neuen Ausstellungsortes als auch seine möglichen Nutzungskonzepte. "Modelle für Morgen" stellt Projekte und Visionen für eine Kunsthalle im Kontext der Stadt vor und entwickelt Alternativen zur institutionellen Kunstpräsentation.

Gegen Ende der zweijährigen Gründungsphase richtet die European Kunsthalle mit dieser Ausstellung den Blick in besonderer Weise auf ihren konkreten Standort und Ausgangspunkt. "Modelle für Morgen: Köln" gibt als zugleich publikumsnahes und kritisch-reflexives Ausstellungsprojekt einen Ausblick auf die institutionelle Bindung einer zukünftigen Kunsthalle in Köln und stellt damit die Basis für ihre weitere Entwicklung sicher.

Mit Vito Acconci, Michael Beutler, Bik van der Pol, Andreas Fogarasi, Luca Frei, Liam Gillick, Tue Greenfort, Karl Holmqvist, International Festival, Erik van Lieshout, An Te Liu, Alex Morrison, Olaf Nicolai, Tobias Rehberger, Pia Rönicke, Silke Schatz, Sean Snyder, Superflex, Lawrence Weiner, Axel John Wieder & Jesko Fezer und Haegue Yang.

Exemplarische Liste der Ausstellungsorte: Shoppingmall, Kirche, Fitnessstudio, öffentliche Verwaltung, Einzelhandel, Museumsfoyer, Bibliothek, Callshop, Bar, Tankstelle, Verkehrsbetrieb, öffentliche Toilette, Parkhaus. (Presse European KH)

Ausstellungsdaten: 2. März bis 28. April 2007

www.kunsthalle.eu

re-dis-play - Heidelberger Kunstverein (30.06.-09.09.07)


Die Berliner Kuratorin Anna-Catharina Gebbers präsentiert über den Sommer im Heidelberger Kunstverein eine Gruppenausstellung der besonderen Art: 52 Nicht-Kunst-Sammlungen zahlreicher Künstler und Kuratoren. Darunter finden sich Objekte der Begierde und Artefakte, Alltagsgegenstände und Fundstücke, die häufig den Spielgrund bilden, auf dem später Kunstwerke und kuratorische Konzepte gedeihen, sie werfen aber auch Fragen auf, die das Sammeln im Generellen und die Regeln der Kunstwelt im Speziellen betreffen...

Nicht-Kunst-Sammlungen von folgenden Künstlern :
Tjorg Douglas Beer, John Bock, Ulla von Brandenburg, Pablo Bronstein, Jonas Burgert, Ann Craven, Hannah Dougherty, Michael Dreyer, Heinrich Dubel, Berta Fischer, Christian Flamm, Alexander Heim, Uwe Henneken, Bernd Heusinger, Andreas Hofer, Richard Hughes, Dorothy Iannone, Lisa Junghanß, Karsten Konrad, Kris Martin, Michaela Melian, Olaf Metzel, Yoshitomo Nara, Manfred Pernice, Bern-hard Prinz, Jen Ray, Anselm Reyle, Martha Rosler, Thomas Scheibitz, Andreas Slominski, Florian Slotawa, Katja Strunz, Michael Tewes, Patrick Tuttofuoco, Paloma Varga Weisz, Johannes Wohnsei-fer, Ulrich Wulff, Amelie von Wulffen, Haegue Yang

Nicht-Kunst-Sammlungen von folgenden Kuratoren :
Phillip van den Bossche (Van Abbemusuem Eindhoven), Adam Carr (unabhängiger Kurator, London), Robert Fleck (Deichtorhallen Hamburg, Kurator Österreichischer Pavillon 52. Biennale der Kunst Ve-nedig), Anna-Catharina Gebbers (unabhängige Kuratorin, Berlin), Bruce Haines (Camden Arts Centre London), Christoph Heinrich (Hamburger Kunsthalle, ab Oktober ’07 Denver Art Museum), Matthew Higgs (White Columns, New York), Jens Hoffmann (Wattis Institute, San Francisco), Udo Kittelmann, (MMK Frankfurt) Robert Meijer (EN/OF, Kleve), Susanne Pfeffer (KW Berlin), Wolfgang Schoppmann (unabhängiger Kurator, Düsseldorf), Toby Webster (The Modern Institute, Glasgow) (unabhängiger Kurator, Düsseldorf), Toby Webster (The Modern Institute, Glasgow) (Presse / hdkv)

Öffnungszeiten: Di-Fr 12-19 Uhr Sa-So 11-19 Uhr

Heidelberger Kunstverein
Hauptstr. 97
69117 Heidelberg
t 06221.18 40 86 | f 06221.16 41 62

hdkv.de



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