Rundgang vom 14. bis 16. Juli 2017

Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

14. bis 16. Juli 2017 | Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
(Eingabedatum: 13.07.2017)

bilder

Am Freitag, 14. Juli 2017 öffnet die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart wieder drei Tage lang ihre Ateliers und Klassenräume, um interessierten Besucherinnen und Besuchern bis Sonntag, 16. Juli 2017 beim traditionellen Rundgang Einblicke in eine der ältesten und größten Kunsthochschulen Deutschlands zu gewähren. Von den Erstsemestern bis zu den Absolventinnen und Absolventen präsentieren die rund 900 Studierenden der Akademie aus den Studiengängen Bildende Kunst und Künstlerisches Lehramt, Architektur, Industrial Design, Kommunikations- und Textildesign sowie Konservierung und Restaurierung neuste Projekte und aktuelle Arbeiten. Der Rundgang verbindet Ausstellungen, Performances, filmische Arbeiten, künstlerische Experimente und Seminarprojekte zu einer großen gemeinsamen Schau der freien und angewandten Künste, die zugleich auch der Höhepunkt und Abschluss des Studienjahres ist.

Offiziell eröffnet wird der Rundgang am Freitag, 14. Juli 2017, 18 Uhr durch Prof. Dr. Barbara Bader, die Rektorin der Akademie. Neben Preisverleihungen wie der Vergabe der Akademiepreise und des DAAD-Preises am Eröffnungsabend stehen ebenso thematischen Führungen durch die Studiengänge am Samstag, 15. Juli und Sonntag, 16. Juli 2017 sowie andere Aktionen auf dem Programm. Unter dem Titel „Freunde Matinée“ heißen die Freunde der Akademie Stuttgart e.V. am Sonntag, 16. Juli 2017, 12 Uhr willkommen und laden zur feierlichen Verleihung des Erwin-Heinle- und des Herta-Maria-Witzemann-Preises sowie des Kunstpreises Förder-Koje 2017 ein.

Außerdem stehen im Fokus die Ausstellung der Diplom- und Masterarbeiten in den Studiengängen Architektur, Industrial Design, Kommunikations- und Textildesign (Akademie-Campus) sowie die Abschlussarbeiten des Diploms Bildende Kunst, die im Kunstbezirk/Galerie im Gustav-Siegle-Haus und im Projektraum AKKU gezeigt werden.

Die Ausstellungsräume des Rundgangs sind am Freitag von 13 bis 23 Uhr, am Samstag und Sonntag jeweils von 12 bis 20 Uhr geöffnet. Fragen rund um das Veranstaltungsprogramm werden am Infostand im Foyer des Neubaus 2 beantwortet. Dort können auch das detaillierte Programmheft, die Stofftaschen im aktuellen Rundgangs-Design sowie Informationen rund um das Studium an der Akademie erworben werden.

Das Programm auf einen Blick
Rundgang 2017
14.07.–16.07.
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
Am Weißenhof 1
70191 Stuttgart
abk-stuttgart.de

Öffnungszeiten der Ausstellung
Fr 14.07. , 13–23 Uhr Sa 15.07., 12–20 Uhr
So 16.07., 12–20 Uhr
Freitag, 14.07.
18 Uhr Eröffnung des Rundgangs durch Prof. Dr. Barbara Bader, Rektorin der Akademie

Verleihung des DAAD-Preises und der Akademiepreise (Akademiepreise gefördert von der SV SparkassenVersicherung)
Neubau 2, Vortragssaal, bei gutem Wetter auf dem Campus
ab 23 Uhr Lounge und Musik, Neubau 2, Vortragssaal

Samstag, 15.07. & Sonntag, 16.07. Führungen durch die Studiengänge 13 Uhr Konservierung und Restaurierung 14 Uhr Kunst / Künstlerisches Lehramt 15 Uhr Textildesign 16 Uhr Kommunikationsdesign 17 Uhr Industrial Design 18 Uhr Architektur
Treffpunkt: Neubau 2, Infostand

Sonntag, 16.07.
12 Uhr Freunde Matinée
Die Freunde der Akademie Stuttgart e.V. stellen sich vor und laden ein zur Matinée mit Verleihung des Erwin-Heinle-Preises, des Herta-Maria-Witzemann-Preises und des Kunstpreises Förder-Koje 2017. Moderation: Oliver Krimmel, Vorsitzender der Freunde der Akademie
Neubau 2, Vortragssaal

Ausstellungen der Diplom- und Masterarbeiten
Architektur, Industrial Design, Kommunikations- und Textildesign
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Altbau, Alte Aula & Neubau 2, Graben)
Laufzeit: 14.07.–16.07., Öffnungszeiten: Fr 13–23 Uhr, Sa+So 12–20 Uhr

Ausstellungen der Diplomarbeiten „Bildende Kunst“
Kunstbezirk/Galerie im Gustav-Siegle-Haus, Leonhardsplatz 28, 70182 Stuttgart
Laufzeit: 13.07.–23.07., Öffnungszeiten: Di–Sa 15–19 Uhr

Projektraum AKKU, Gerberstraße 5c, 70178 Stuttgart Laufzeit: 13.07.–04.08.2017, Öffnungszeiten: Mi–Fr 14–18 Uhr

Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
Am Weißenhof 1
70191 Stuttgart
abk-stuttgart.de

Presse




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Museum für Neue Kunst im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) (05 / 02)


Das ZKM gehört zu den Vorreitern der Museen für Neue Medien. In der Planungsphase in den 80ern gab es demnach auch kritische Stimmen gegen die neue Institution, denn damals waren Begriffe wie Multimedia, Internet oder virtuell, die heute in aller Munde sind, kaum bekannt. Um so vorausschauender erscheint im Rückblick die damalige Entwicklung.

Ausgehend von Ideen, die sich in der Gründung des Zentrums für Kunst und Medientechnologie 1984 verfestigten, sollte das ZKM als Forschungs- und Entwicklungszentrum an der Schnittstelle zwischen Kunst und neuen Medien eine wichtige Lücke schließen. Konkret sah das so aus, dass 1989 ein Stifterrat konstituiert wurde, der Professor Heinrich Klotz zum Gründungsdirektor ernannte. Die Eröffnung des Museum für Neue Kunst (MNK) im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) im Oktober 1997 beschloss die Aufbauphase. Die Eröffnungsschau mit 254 Werken europäischer und amerikanischer Kunst von den 60ern bis heute war eine Hommage an die Sammler Baden-Württembergs und brachte dem Museum den Beinamen "Sammlermuseum" ein. Mit dem Einzug großer Blöcke von Leihgaben aus den Sammlungen Siegfried Weishaupt, Friedrich E. Rentschle (FER), Josef Fröhlich und Anna Grässlin wurde neben den Privatsammlungen eine eigene Sammlung aufgebaut, deren Schwerpunkt Medien- und Videokunst ist.

Nachdem der eigentlich geplante Neubau den finanziellen Rahmen sprengte, wurde das Museum in den Lichthöfen einer ehemaligen Munitionsfabrik untergebracht. Das Hallenambiente der glasüberdeckten Höfe ist wie geschaffen für die Großformate von Gerhard Richter, Sigmar Polke und Georg Baselitz. Die Transparenz des Hauses, das von dem Hamburger Architekturbüros Schweger + Partner umgestaltet wurde, ermöglicht einen Dialog zwischen den einzelnen Sammlungen.
Über drei Etagen sind ausgewählte Werke aus den Sammlungen zusammen mit Exponaten aus den Beständen des ZKM/MNK kombiniert ausgestellt, wobei das Profil der Sammlungen trotzdem deutlich erkennbar bleibt. Wegweisende Arbeiten der europäischen und amerikanischen Kunst geben Einblick in die Kunstentwicklung von 1960 bis heute. Darunter zahlreiche Foto- und Videoarbeiten, die im Wechsel mit Positionen der Gegenwartskunst präsentiert werden.
Das erste Obergeschoss bietet dem Besucher einen repräsentativen Überblick über den Abstrakten Expressionismus und die Farbfeldmalerei von Mark Rothko, Morris Louis und Frank Stella. Die Pop Art ist unter anderem durch Bilder von Andy Warhol und Roy Lichtenstein vertreten, denen Werke deutscher Künstler wie Gerhard Richter, Sigmar Polke und Blinky Palermo gegenüberstehen. Ergänzt wird die Auswahl durch Arbeiten der "Neuen Wilden" und objektbezogene Positionen von Imi Knoebel, Reinhard Mucha oder Rosemarie Trockel.
Im zweiten Obergeschoss werden Werke der Arte Povera, der Minimal Art sowie der Konzeptkunst ausgestellt, die für die darauffolgende Künstlergeneration wegweisend sind, ausserdem Bilder, die sich mit der Malerei der 80er auseinander setzten und Positionen der 90er.

Geprägt wurde das Museum aber nicht nur von der Kunst, sondern auch von den Machern des Museums. Gründungsdirektor Professor Heinrich Klotz leitete neben dem Museum die mit dem ZKM kooperierenden Hochschule für Gestaltung, die als erste Hochschule die Medienkünste in den Vordergrund stellte. Seit 1999 wird das ZKM von Peter Weibel geleitet; Direktor der Abteilung Museum für Neue Kunst ist ebenfalls seit 1999 Götz Adriani, nachdem Klotz verstorben war.

Seit 1999 fanden Übersichtsschauen zur Videokultur der 90er, zu Bruce Nauman, Bill Viola, Sigmar Polke, Franz West, Sylvie Fleury und der Minimal Art statt.



Adresse: Museum für Neue Kunst | ZKM Karlsruhe
Lorenzstr. 9
76135 Karlsruhe

Tel.: +49.721.8100.1325
Fax: +49.721.8100.1309
Internet: zkm.de
Mail: mnk@zkm.de

Öffnungszeiten: Mi 10-20/Do - So 10-18 h
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Aktuelle Ausstellung: Tobias Rehberger Geläut – bis ich’s hör‘...
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Portikus zieht am 5. Mai 06 in neue Räume


Der Portikus in Frankfurt am Main zieht in neue Räumlichkeiten. Nachdem der ursprüngliche Standort hinter der Fassade der zerstörten Stadtbibliothek im Jahr 2003 aufgegeben werden mußte, wurde das Ausstellungsprogramm des Portikus über fast drei Jahre hinweg im Leinwandhaus fortgesetzt. Tobias Rehberger, Professor für Skulptur an der Hochschule für Bildende Künste - Städelschule, entwickelte eigens für diese Situation eine Architektur, in der mehr als 20 Ausstellungen präsentiert wurden.

Nun tritt die Institution in ihre dritte Phase: Am 5. Mai eröffnen die slowenische Künstlerin Marjetica Potrc und der argentinische Künstler Tomas Saraceno den neuen Raum mit der Ausstellung Personal States / Infinite Actives. Beide Künstler arbeiten architekturbezogen und werden Projekte zeigen, die speziell für das neue Gebäude entwickelt worden sind. Das erste Projekt der Reihe Light Lab von Olafur Eliasson wurde unter dem Glasdach des Gebäudes installiert und ist bei Nacht bereits von außen sichtbar. Über zwei Jahre hinweg werden weitere Lichtinstallationen entstehen und kontinuierlich das Erscheinungsbild des Gebäudes verändern.

Das neue Gebäude wurde von dem Frankfurter Architekten Christoph Mäckler entworfen und befindet sich auf der Maininsel im Zentrum der Stadt. Der Portikus versteht sich in seiner Funktion als ein Produktionsort für zeitgenössische Kunst, dessen Schwerpunkt in der Neuentwicklung von künstlerischen Projekten liegt. Der ungewöhnliche Standort und die Architektur des Gebäudes laden dazu ein, in ein experimentelles Wechselspiel mit den Arbeiten der eingeladenen Künstlerinnen und Künstler zu treten. Während des ersten Ausstellungsjahres wird der Portikus Projekte verwirklichen von Dan Perjovschi (Juni-August), Francis Alÿs (September-Oktober), Paul Chan (Oktober-November), eine von Michael Krebber kuratierte Ausstellung (Dezember-Januar), John Baldessari (Februar-März, 2007), Judith Hopf & Henrik Olesen (März-April, 2007) und Paulina Olowska (Mai-Juni 2007).
(Presse / Portikus)

Abbildung: Olafur Eliasson, Light Lab, test 1, 2006

PORTIKUS
Alte Brücke 2 / Maininsel
60311 Frankfurt am Main

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