Anzeige
B3 Biennale

Stimme als Voice & Vote | Festtagung zu Ehren des 60. Geburtstages von Diedrich Diederichsen

Datum | 17.11.2017, 15.00 h
(Eingabedatum: 26.10.2017)

Werkabbildung

Diedrich Diederichsen, Foto: Claudia Rohrauer


Datum | 17.11.2017, 15.00 h
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Hauptgebäude, Augasse 2–6, 1090 Wien, A1.4.10, Aula
Teilnehmer_innen | Sabeth Buchmann, Diedrich Diederichsen, Helmut Draxler, Isabelle Graw, Renée Green, Katharina Hausladen, Tom Holert, Christian Höller, Jens Kastner, Martin Prinzhorn, Constanze Ruhm, Ruth Sonderegger

Eine Veranstaltung des Instituts für Kunst- und Kulturwissensachaften im Rahmen der vienna art week 2017

Stimme als Voice & Vote steht für die Doppelnatur des deutschen Begriffs "Stimme" als Ausdruck politischer Willenskundgebung und artikulatorischen Vermögens. Die Stimme und das Stimmen markieren einen Schnittpunkt von Politik und Ästhetik, von Kunst und Populärkultur im Horizont all dessen, was man mit dem Erheben der Stimme in Verbindung bringen will. Voice & Vote charakterisiert thematisch das Werk von Diedrich Diederichsen, der dem Symposium den Titel geliehen hat: Er bringt seine Gedanken zu jenem dekadischen Ereignis zum Ausdruck, zu dem ihm die Akademie der bildenden Künste Wien und das Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften gratulieren wollen.

Neben Vorträgen von Renée Green, Katharina Hausladen, Christian Höller und Tom Holert werden Helmut Draxler, Isabelle Graw, Martin Prinzhorn und Constanze Ruhm zu Gast sein und ihm Rahmen einer Podiumsdiskussion zur Festtagung beitragen.

Diedrich Diederichsen (*1957): Kulturwissenschaftler, Kritiker, Journalist, Kurator, Autor, Essayist und seit 2006 Professor am Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften an der Akademie der bildenden Künste Wien. In den 80er Jahren war er Redakteur und Herausgeber von Musikzeitschriften, in den 90er Hochschullehrer als Gastprofessor oder Lehrbeauftragter u.a. in Frankfurt, Stuttgart, Pasadena, Offenbach, Gießen, Weimar, Bremen, Wien, St. Louis, Köln, Los Angeles und Gainesville. 1998 - 2006 Professor für Ästhetische Theorie/Kulturwissenschaften an der Merz-Akademie, Stuttgart;

Auswahl an Publikationen: "Politische Korrekturen", Kiepenheuer & Witsch, Köln 1996; "Eigenblutdoping. Selbstverwertung, Künstlerromantik, Partizipation", Kiepenheuer & Witsch, Köln 2008; "The Sopranos", diaphanes, Zürich 2012; "Über Pop-Musik", Kiepenheuer & Witsch, Köln 2014, stand auf der Shortlist des Leipziger Buchpreises; "Körpertreffer. Zur Ästhetik der nachpopulären Künste", Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 2017.

ac.at



Presse




Weiteres zum Thema: Diedrich Diederichsen



Jutta Koether - Kunsthalle Bern (20.01.-11.03.2007)


Jutta Koether ist eine der zentralen Figuren für die gegenwärtige Malerei. Sie ist aber doch mehr als eine Malerin. Sie ist auch Performancekünstlerin, Musikerin, Schriftstellerin, Kritikerin und Theoretikerin. Ihre Rolle als Künstlerin wurde lange Zeit als feministische Antwort auf die Kölner Szene der späten achtziger Jahre reduziert. Mit ihren durchscheinenden Farbfeldern, dem gestischen Pinselstrich, Zeichnungen weiblicher Körper sowie der lyrischen Aneignung von Poesie und Kunstgeschichte scheint sie häufig die gegenüberliegende Position von Künstlern wie Martin Kippenberger, Sigmar Polke und Albert Oehlen einzunehmen. Als Kritikerin und Redakteurin der Musik- und Popkulturzeitschrift Spex sowie als Performancekünstlerin und Musikerin entsprach Koether aber nicht dem typischen Berufsbild der Kunstszene jener Zeit. Seit Beginn ihrer künstlerischen Karriere hat Jutta Koether versucht, Erweiterung zu ihrem Programm zu machen. Dabei war es ihr immer auch wichtig, keine eindeutige Rolle als Künstlerin einzunehmen, sondern immer aus mehreren Positionen zu arbeiten. Seit sie in den 90er Jahren nach New York kam, bewegt sie sich im erweiterten Feld von Experiment und Improvisation, Literatur und Theorie der dortigen Szene. Die Zusammenarbeit mit Musikern wie Tom Verlaine (Television) oder Kim Gordon (Sonic Youth) sind für sie als Inspiration oft wichtiger als die Arbeiten bildender KünstlerInnen. Gerade über diese scheinbaren Umwege und alternativen Energieformen hat sie sich über die Jahre eine Art Freiraum geschaffen, der in der heutigen Situation die so dringend notwendige Neubewertung des Mediums Malerei und seines Potentials ermöglicht.

Die Ausstellung in der Kunsthalle Bern ist die erste große Einzelausstellung von Jutta Koether der Schweiz und zeigt erstmalig eine umfassende Auswahl aus ihrem Werk seit Mitte der Achtziger Jahre. Mit Malerei, Zeichnungen, Texten, Videoarbeiten und Installationen bespielt Jutta Koether alle Räume der Kunsthalle. Sie setzt ihre verschiedenen Ausdrucksformen miteinander in Verbindung und schafft damit Versuchsanordnungen, aus der sich eine fließende Dynamik und Offenheit entwickelt.

Zur Ausstellung erscheint ein umfassender Katalog im DuMont Verlag. Texte von Diedrich Diederichsen, Isabelle Graw, Martin Prinzhorn, Michael Kerkmann und ein Gespräch mit Jutta Koether, Sam Lewitt und Eileen Quinlan erläutern die unterschiedlichen Werkbereiche Jutta Koethers. Der Katalog mit 160 Seiten umfasst ca. 160 Farbabbildungen und erscheint in deutscher und englischer Sprache.



Biografische Daten Jutta Koether, geboren 1958 in Köln. Lebt und arbeitet in New York. Ausstellungen und Projekte (Auswahl): Reena Spaulings Fine Art, New York (2006); Whitney Biennial, New York (2006); Thomas Erben Gallery, New York (2005); Simultanhalle, Köln (2005); Galerie Daniel Buchholz, Köln (2004); Galerie Meerettich, Berlin (2004); P.S.1, New York (2004); Swiss Institute, New York (2002); Frankfurter Kunstverein (2003); Galerie Daniel Buchholz, Köln (2002); Galerie Freund, Wien (2000); Pat Hearn Gallery, New York (1999); INIT-Kunsthalle, Berlin (1999) ... (Presse KH Bern)

Abbildung: Jutta Koether, Renegade painting (100% Deutschland)“ (serie: the necessity of multiple inconsistent fantasies), 2006
mixed media, liquid glass on canvas, 30 x 30 cm
courtesy Galerie Daniel Buchholz, Cologne

Kommunikation Kunsthalle Bern
Helvetiaplatz 1
CH-3005 Bern
T: 0041 31 350 00 40

kunsthallebern.ch

Reality Bites


Kunst nach dem Mauerfall
Ein unverzichtbares Überblickswerk zur Kunst in Deutschland seit dem Fall der Mauer im Jahre 1989.
Nach Mauerfall und Wiedervereinigung ist ein neues Deutschland entstanden. Reality Bites untersucht, inwiefern diese historischen Ereignisse in die zeitgenössische deutsche Kunstproduktion ausstrahlen.
Dazu versammelt der Band eine repräsentative Auswahl von rund 70 Kunstwerken, die nach Herbst 1989 entstanden sind. Reality Bites behauptet, dass diese Positionen einen neuen Avantgarde-Charakter besitzen, der daraus resultiert, dass die Strategien und Materialien auf die eine oder andere Art der jüngsten deutschen Wirklichkeit entlehnt und geschuldet sind. Es kann kein Zufall sein, dass die Entstehung dieser Arbeiten mit der im Zuge der Wiedervereinigung gewachsenen Bedeutung der Topoi von Realität und Geschichte zusammenfällt.

Die vorgestellten Künstler:
Franz Ackermann, Kutlug Ataman , Cosima von Bonin, Sophie Calle, Tacita Dean, Thomas Demand, Isa Genzken, Bernhard Grabert, Beate Gütschow, Rudolf Herz, Sabine Hornig, Christian Jankowski, Anrdré Korpys und Markus Löffler, Ulrike Kuschel, Marko Lehanka, Eva Leitolf, Via Lewandowsky, Michel Majerus, Mariele Neudecker, Marcel Odenbach, Manfred Pernice, Daniel Pflumm, rude_architecture, Silke Schatz, Gregor Schneider, Collier Schorr, Renata Stih und Frieder Schnock, Wolfgang Tillmans
Ausstellungen: Mildred Lane Kemper Art Museum, St. Louis 9.2.–29.4.2007 · Opelvillen, Rüsselsheim 30.5.–2.9.2007 · Weitere Stationen in Planung


Reality Bites
Kunst nach dem Mauerfall
Hrsg. Sabine Eckmann, Text von Diedrich Diederichsen, Sabine Eckmann, Beate Kemfert, Gertrud Koch, Lutz Koepnick, Iain Boyd Whyte u.a.
Deutsch/Englisch
2007. 320 Seiten, 210 farbige Abb.
24,20 x 30,00 cm
Broschur
Lieferbar
ISBN 978-3-7757-1906-3
€ 39,80 CHF 63,00

Titel bestellen




Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:


    Anzeige
    Atelier


    Anzeige
    berlin


    Anzeige
    Ausstellung


    23. Bundeswettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
    10. 11. 2017 – 28. 01. 2018 |
    lesen


    Stimme als Voice & Vote | Festtagung zu Ehren des 60. Geburtstages von Diedrich Diederichsen
    Datum | 17.11.2017, 15.00 h
    lesen


    Home of the Brave. Absolventen der Städelschule 2017
    18. 10. - 12.11. 2017 | MMK Museum für Moderne Kunst / MMK 3+1, Frankfurt/Main
    lesen


    graduiert ≈ präsentiert
    11.10.-12.11.2017 | Burg Galerie im Volkspark, Halle
    lesen


    Ausstellung der Meisterschülerinnen/Meisterschüler der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
    11. 10. - 4. 11. 2017 | Galerie und Festsaal der HGB, Leipzig
    lesen


    Robert Sieg erhält den Meisterschülerpreis der G2 Kunsthalle 2017
    Oktober 2017, HGB Leipzig
    lesen


    Aktuelles aus Kunsthochschule für Medien Köln (KHM): Julius Brauckmann: Deadline

    lesen


    Jahresausstellung 2017
    ab 14.07. | Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
    lesen


    Die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB)
    15. 07. - 12. 08. 2017 | HGB Galerie, Festsaal, Lichthof und weitere Orte, Leipzig
    lesen


    Rundgang vom 14. bis 16. Juli 2017
    14. bis 16. Juli 2017 | Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
    lesen


    James Rosenquist. Eintauchen ins Bild



    Related to Visions



    „GröKaZs“ – Die Meisterschülerinnen und Meisterschüler



    Joseph Beuys .Einwandfreie Bilder, 1945 - 1984, Arbeiten auf Papier aus der Sammlung Lothar Schirmer


    Künstlerliste 2017


    REINHOLD BUDDE - PLATTFORM




    VIENNA ART WEEK



    Julius von Bismarck - Gewaltenteilung



    COLOGNE FINE ART 2017 präsentiert sich mit internationalem Teilnehmerfeld



    Affect Me. Social Media Images in Art


    Malewitsch-Gemälde der Kunstsammlung Nordrhein- Westfalen - eine Fälschung



    Emeka Ogboh - If Found Please Return to Lagos



    Schöne Neue Welten. Virtuelle Realitäten in der zeitgenössischen Kunst


    Diana Policarpo



    Museum des Jahres / Ausstellung des Jahres / Besondere Ausstellung