Anzeige
Responsive image

Ilse Lafer - neue Kuratorin der HGB-Galerie

Personalien + Ausstellung

13.04.–19.05.2018 | Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB)
(Eingabedatum: 06.04.2018)

bilder

Ilse Lafer ist die neue Kuratorin der Galerie der Hochschule für Grafik und Buchkunst/ Academy of Fine Arts Leipzig (HGB). Für die erste Ausstellung unter ihrer Leitung hat sie den in Wien lebenden Künstler Johannes Porsch eingeladen, die seiner künstlerischen Arbeit zugrunde liegende Befragung nach den Bedingungen des Ausstellens für die Galerie der HGB fortzusetzen.

Ilse Lafer ist Kuratorin, Autorin und Lehrbeauftragte für Kunst und Wissenstransfer an der Universität für angewandte Kunst Wien und für Critical Studies an der Akademie der bildenden Künste Wien. Sie hat zahlreiche monografische Ausstellungen und Themenausstellungen mit begleitenden Publikationen, Symposien und/oder Vortragsreihen (co-)realisiert, u.a. für die Galerie Leonard et Bina Ellen, Université Concordia, Vox – centre de l´images contemporaine, und SBC Galerie d´art contemporain, Montreal (2016), das Museo Reina Sofía, Madrid (2015) und die Generali Foundation, Wien (2008–2015). Derzeit arbeitet sie an einem von KÖR Wien initiiertem Forschungs- und Ausstellungsprojekt über den Begriff des „Öffentlichen“ der Kunst im öffentlichen Raum. Sie ist Co-Kuratorin der Ausstellung „A Poem Should Be Read In Sequence“ im BRUX, Freies Theater Innsbruck (Juni 2018) und Gastkuratorin des Museion Bozen für das Jahr 2019 mit einem Ausstellungs- und Publikationsprojekt zum Topos der Probe.

Wie das Ausstellen von Kunst Bedeutung herstellt und damit auch an der Produktion von Wertformen mitwirkt, bildet eine der Kernfragen innerhalb der künstlerischen Arbeit von Johannes Porsch, die sich in der HGB-Galerie als vielfältig verknüpfte Raumgreifung von Skulptur/ Display, Text/ Bild/ Buch, Diskurs und performativen Momenten äußert. Die Bedingungen des Ausstellens werden dabei selbst zum Gegenstand künstlerischen Handelns. So löst Porsch z.B. die Treppen der HGB als verbindendes und trennendes Element zwischen dem Inneren und dem Äußeren der Hochschule in einem Akt des Abwickelns, Zerschneidens, Drehens und Wendens aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang heraus und rekonfiguriert sie als Abfolge von L-Formen aus rohen Spanplatten am Boden der Galerie. Damit stellt der Künstler nicht nur die Reflexion der räumlichen bzw. institutionellen Rahmung und ihr Verhältnis zur Öffentlichkeit als notwendige Voraussetzung für die Bedeutungs- und Wertproduktion zur Disposition. Ebenso geht es ihm um die Frage nach dem Gelingen der Transformation vom alltäglichen zum ästhetischen Objekt – die allerdings durch die Verwendung und zur „Zur-Schau-Stellung“ von unbearbeitetem Rohmaterial in Schwebe gehalten wird.
Teil der Ausstellung sind darüber hinaus ein Jonglierworkshop mit Eyda Adjei-Newman (Zirkuspädagogin, Berlin), die Wiederaufführung eines von John Baldessari und Lawrence Weiner publizierten Künstlerbuches mit dem sprechendem Titel The Metaphor Problem Again (1999) sowie - auf expliziten Wunsch der Kuratorin – die Präsentation einer Dokumentation der Live-Performance What Can A Group Do? is performed as The Purloined Letter; After Steve Paxton, The Small Dance/The Stand, 1967, die Johannes Porsch gemeinsam mit der Künstlerin Tanja Widmann für die Generali Foundation Wien 2011 realisiert hat. Weitere Informationen finden Sie im beigefügten Infoblatt.

Johannes Porsch arbeitet als Künstler, Kurator und Autor in Wien. Texte, Ausstellungen und Publikationen zu Repräsentationspolitiken und daraus folgenden Subjektivierungs-prozessen (Performativität), u.a. Pauline´s Studio, Schindler House, Los Angeles (1997), Blick A/ Blick B, Salzburger Kunstverein, Salzburg (2005), Transitory Objects TBA 21, Wien (2009), Moments, ZKM Karlsruhe (2011), Continuous Monument, Corporate Arcadia, Viennafair, Wien (2011), Mobile Springerin Library, Kunsthaus Bregenz Arena (2012), Unruhe der Form, Secession, Wien (2013), Project Proposal #7, Capital of Desires, 14. Biennale di Venezia, Architettura, Venedig (2014), Project Proposal #9, Erste Stiftung, Wien (2014), Project Proposal # 15, The School of Kyiv, Kiew (2015), Julius Koller Tropology Julius Koller. One Man Anti Show, Mumok, Wien (2016/2017), Tropology, Kunstpavillon, Tiroler Künstlerschaft, Innsbruck (2017).

Johannes Porsch: The Metaphor Problem Again, Again
Eröffnung: Do. 12. April 2018, 19:00 Uhr, Galerie der HGB
>>> 17:00-19:00 Uhr Jonglierworkshop mit Eyda Adjei-Newman (Zirkuspädagogin und –trainerin, Berlin), Anmeldung per E-Mail an giebeler@hgb-leipzig.de
Dauer: 13.04.–19.05.2018 | Öffnungszeiten: Di.-Fr. 14:00-18:00, Sa. 12:00-16:00 Uhr

Hochschule für Grafik und Buchkunst
Academy of Fine Arts Leipzig
Wächterstraße 11
D-04107 Leipzig
hgb-leipzig.de

Presse




Weiteres zum Thema: Johannes Porsch



Moments. Eine Geschichte der Performance in 10 Akten


Lynn Hershman Leeson: „Roberta Climbs Steps of Del Coronado Hotel to Meet a Date (San Diego)“, 1976, 19 x 23.5 cm, Fotografie, Chromogen-Druck, Courtesy Galerie Waldburger, Brüssel

»Moments. Eine Geschichte der Performance in 10 Akten« ist eine internationale Live-Ausstellung zur Geschichte der Kunstrichtung Performance in Tanz und bildender Kunst. Als Ausstellung ›in progress‹ zeigt und entwickelt das Projekt neue Formate der musealen Präsentation von Live-Acts. Die Ausstellung beginnt im leeren Ausstellungsraum. Während der achtwöchigen Laufzeit des Ausstellungsprojekts entwickelt sich − unter der Zeugenschaft einer für die gesamte Periode zur Begleitung und Beobachtung eingeladenen Gruppe von Studierenden − vor dem Publikum ein szenischer Akt rund um zehn zentrale Stationen der Tanz- und Performancegeschichte. Einen Schwerpunkt dabei bilden Performances und Arbeiten von Frauen, welche seit den 1960er-Jahren die Genregrenzen zwischen Tanz, Performance, visuellen Medien bewusst thematisierten, überschritten und kritisierten. Hierbei reflektierten sie gleichfalls die implizit männlichen Blickkonstruktionen und Gestenlogiken ihrer gleichzeitig arbeitenden Kollegen.

In der Ausstellung werden u. a. Marina Abramović, Graciela Carnevale, Simone Forti, Anna Halprin, Reinhild Hoffmann, Channa Horwitz, Lynn Hershman Leeson, Sanja Iveković, Adrian Piper und Yvonne Rainer vertreten sein. Die Künstlerinnen dokumentieren ihre historischen Performances zum Teil selbst im Ausstellungsraum. Boris Charmatz, in Zusammenarbeit mit KollegInnen aus Kunst und Theorie, nähert sich den dokumentierten Arbeiten szenisch an und entwickelt vor Ort einen Live-Akt um diese zentralen Momente der Performancegeschichte. Die Künstlerin Ruti Sela wird diese künstlerische Annäherung an die Arbeit ihrer VorgängerInnen filmisch-künstlerisch dokumentieren und einen Film direkt im Ausstellungsgeschehen produzieren. Zudem werden neue performative Methoden und Aktionen der Vermittlung historischer Performances an die BesucherInnen entwickelt.

Ausgangspunkt ist das Interesse an der Aufarbeitung von Geschichte, das sich gegenwärtig in so genannten Re-Enactments historischer Performances, aber auch beispielsweise in der unlängst entbrannten Kontroverse rund um die museale Darstellbarkeit der Performances von Joseph Beuys durch Fotodokumente niederschlägt. Im Zentrum steht dabei die ›heroische‹ Periode der 1960er bis 1980er-Jahre, in welcher eine radikale (Neu)definition des Genres im engen Dialog der Performancebewegungen von bildender Kunst und Tanz stattfand.

Die Ausstellung »Moments. Eine Geschichte der Performance in 10 Akten« baut sich in vier Phasen auf, in denen jeweils andere Akteure im Ausstellungsraum agieren:

1. Act − Bühne und Display (8.3.−17.3.2012)
»Moments. Eine Geschichte der Performance in 10 Akten« bricht mit den Routinen musealer Institutionen. Zu Ausstellungsbeginn steht nur das leere Display von zehn künstlerischen Positionen. Die Künstlerinnen der ›heroischen‹ Performance-Generation der 1960er- und 1970er-Jahre selbst richten die Ausstellung vor den Augen des Publikums ein. Parallel zum Aufbau finden öffentliche Gespräche, Diskussionsrunden und Reenactments der Künstlerinnen statt. Die erste Phase schließt mit der eigentlichen Eröffnung der Ausstellung am 17.3.2012 ab. Im Rahmen der Eröffnung findet die Performance »Practice Makes a Master« von Sanja Iveković, reenacted von Sonja Pregrad, statt. Die Performance wird zusätzlich am 18.3.2012, 16 Uhr, zu sehen sein.

Artist Talks, jeweils 16 Uhr (Ausnahme Channa Horwitz 18.03., 14 Uhr) im ZKM | Museum für Neue Kunst:
09.03. Simone Forti ⁄⁄ 10.03. Graciela Carnevale ⁄⁄ 11.03. Reinhild Hoffmann ⁄⁄ 15.03. Lynn Hershman ⁄⁄ 16.03. Sanja Iveković ⁄⁄ 18.03. Channa Horwitz (14 Uhr)

2. Re-Act − Interpretative Aneignung im künstlerischen Labor (18.3.−30.3.2012)
In einem zweiwöchigen künstlerischen Labor des französischen Choreografen Boris Charmatz und ausgewählter KollegInnen aus Kunst und Wissenschaft, das im Ausstellungsraum stattfindet, diskutieren und entwickeln diese künstlerische Strategien und Methoden der Aneignung und Re-Interpretation der in der Ausstellung dokumentierten, historischen Performances. Am 30.3.2012 werden in einem Open Lab die Ergebnisse öffentlich reflektiert. Am 31.3.2012 wird es im Rahmen einer Kooperation mit dem Badischen Staatstheater einen Performance-Abend in dessen Studio geben.

Seminar mit Adrian Piper »The connection between Truth and Goodness: exploring Kant’s Metaethics«, Mi−Fr 28.−30.03.2012, jeweils 15−16 Uhr, ZKM | Museum für Neue Kunst, Anmeldung erforderlich

3. Post-Production − Filmediting (31.3.−14.4.2012)
Die Künstlerin Ruti Sela dokumentiert filmisch das künstlerische Labor. In der dritten Ausstellungsphase wird das Display zum Produktionsstudio eines Performance-Kunst-Filmes. Der Schauplatz des Films ist die Ausstellung selbst, sein Thema der multiple Umgang mit Performancegeschichte in ihr. Die BesucherInnen können in der Ausstellung die Produktion des Filmes live verfolgen. Das Ende dieser Projektphase markiert die Premiere des Filmes am 14.4.2012.

4. Remembering the Act − Performative Vermittlung des Ausstellungsprozesses durch künstlerische Zeugen (15.4.−29.4.2012)
Von Beginn an begleiten zehn sog. »ZeugInnen« (Studierende verschiedener internationaler Hochschulen) die Ausstellung. Sie sind die aktiven VermittlerInnen des Gesamtprozesses und werden in der letzten Phase selbst zu Hauptakteuren der Ausstellung. Ihre Anwesenheit verwebt und verdichtet die Kette von Präsenzen in dieser Ausstellung, die einer Dramaturgie von Akt, Spur, Erinnerung, Interpretation, Re-Act, Spur, Erinnerung, Interpretation, Re-Re-Act folgt. Die Finissage am 28.4.2012 beendet die vierte Phase und die Ausstellung selbst.

Kuratoren:
Boris Charmatz, Sigrid Gareis, Georg Schöllhammer
Display: Johannes Porsch

Öffnungszeiten: Mo, Di geschlossen | Mi - Fr, 10-18 Uhr | Sa - So, 11-18 Uhr geöffnet

ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe
Lorenzstraße 19
76135 Karlsruhe
zkm.de
zkm.de/zkm/stories/storyReader$7852

Moments. Eine Geschichte der Performance in 10 Akten


Lynn Hershman Leeson: „Roberta Climbs Steps of Del Coronado Hotel to Meet a Date (San Diego)“, 1976, 19 x 23.5 cm, Fotografie, Chromogen-Druck, Courtesy Galerie Waldburger, Brüssel

»Moments. Eine Geschichte der Performance in 10 Akten« ist eine internationale Live-Ausstellung zur Geschichte der Kunstrichtung Performance in Tanz und bildender Kunst. Als Ausstellung ›in progress‹ zeigt und entwickelt das Projekt neue Formate der musealen Präsentation von Live-Acts. Die Ausstellung beginnt im leeren Ausstellungsraum. Während der achtwöchigen Laufzeit des Ausstellungsprojekts entwickelt sich - unter der Zeugenschaft einer für die gesamte Periode zur Begleitung und Beobachtung eingeladenen Gruppe von Studierenden - vor dem Publikum ein szenischer Akt rund um zehn zentrale Stationen der Tanz- und Performancegeschichte. Einen Schwerpunkt dabei bilden Performances und Arbeiten von Frauen, welche seit den 1960er-Jahren die Genregrenzen zwischen Tanz, Performance, visuellen Medien bewusst thematisierten, überschritten und kritisierten. Hierbei reflektierten sie gleichfalls die implizit männlichen Blickkonstruktionen und Gestenlogiken ihrer gleichzeitig arbeitenden Kollegen.

In der Ausstellung werden u. a. Marina Abramovic, Graciela Carnevale, Simone Forti, Anna Halprin, Reinhild Hoffmann, Channa Horwitz, Lynn Hershman Leeson, Sanja Ivekovic, Adrian Piper und Yvonne Rainer vertreten sein. Die Künstlerinnen dokumentieren ihre historischen Performances zum Teil selbst im Ausstellungsraum. Boris Charmatz, in Zusammenarbeit mit KollegInnen aus Kunst und Theorie, nähert sich den dokumentierten Arbeiten szenisch an und entwickelt vor Ort einen Live-Akt um diese zentralen Momente der Performancegeschichte. Die Künstlerin Ruti Sela wird diese künstlerische Annäherung an die Arbeit ihrer VorgängerInnen filmisch-künstlerisch dokumentieren und einen Film direkt im Ausstellungsgeschehen produzieren. Zudem werden neue performative Methoden und Aktionen der Vermittlung historischer Performances an die BesucherInnen entwickelt.

Ausgangspunkt ist das Interesse an der Aufarbeitung von Geschichte, das sich gegenwärtig in so genannten Re-Enactments historischer Performances, aber auch beispielsweise in der unlängst entbrannten Kontroverse rund um die museale Darstellbarkeit der Performances von Joseph Beuys durch Fotodokumente niederschlägt. Im Zentrum steht dabei die ›heroische‹ Periode der 1960er bis 1980er-Jahre, in welcher eine radikale (Neu)definition des Genres im engen Dialog der Performancebewegungen von bildender Kunst und Tanz stattfand.

Die Ausstellung »Moments. Eine Geschichte der Performance in 10 Akten« baut sich in vier Phasen auf, in denen jeweils andere Akteure im Ausstellungsraum agieren:

1. Act - Bühne und Display (8.3.-17.3.2012)
»Moments. Eine Geschichte der Performance in 10 Akten« bricht mit den Routinen musealer Institutionen. Zu Ausstellungsbeginn steht nur das leere Display von zehn künstlerischen Positionen. Die Künstlerinnen der ›heroischen‹ Performance-Generation der 1960er- und 1970er-Jahre selbst richten die Ausstellung vor den Augen des Publikums ein. Parallel zum Aufbau finden öffentliche Gespräche, Diskussionsrunden und Reenactments der Künstlerinnen statt. Die erste Phase schließt mit der eigentlichen Eröffnung der Ausstellung am 17.3.2012 ab. Im Rahmen der Eröffnung findet die Performance »Practice Makes a Master« von Sanja Ivekovic, reenacted von Sonja Pregrad, statt. Die Performance wird zusätzlich am 18.3.2012, 16 Uhr, zu sehen sein.

Artist Talks, jeweils 16 Uhr (Ausnahme Channa Horwitz 18.03., 14 Uhr) im ZKM | Museum für Neue Kunst:
09.03. Simone Forti // 10.03. Graciela Carnevale // 11.03. Reinhild Hoffmann // 15.03. Lynn Hershman /// 16.03. Sanja Ivekovic // 18.03. Channa Horwitz (14 Uhr)

2. Re-Act- Interpretative Aneignung im künstlerischen Labor (18.3.-30.3.2012)
In einem zweiwöchigen künstlerischen Labor des französischen Choreografen Boris Charmatz und ausgewählter KollegInnen aus Kunst und Wissenschaft, das im Ausstellungsraum stattfindet, diskutieren und entwickeln diese künstlerische Strategien und Methoden der Aneignung und Re-Interpretation der in der Ausstellung dokumentierten, historischen Performances. Am 30.3.2012 werden in einem Open Lab die Ergebnisse öffentlich reflektiert. Am 31.3.2012 wird es im Rahmen einer Kooperation mit dem Badischen Staatstheater einen Performance-Abend in dessen Studio geben.

Seminar mit Adrian Piper »The connection between Truth and Goodness: exploring Kant’s Metaethics«, Mi-Fr 28.-30.03.2012, jeweils 15-16 Uhr, ZKM | Museum für Neue Kunst, Anmeldung erforderlich

3. Post-Production - Filmediting (31.3.-14.4.2012)
Die Künstlerin Ruti Sela dokumentiert filmisch das künstlerische Labor. In der dritten Ausstellungsphase wird das Display zum Produktionsstudio eines Performance-Kunst-Filmes. Der Schauplatz des Films ist die Ausstellung selbst, sein Thema der multiple Umgang mit Performancegeschichte in ihr. Die BesucherInnen können in der Ausstellung die Produktion des Filmes live verfolgen. Das Ende dieser Projektphase markiert die Premiere des Filmes am 14.4.2012.

4. Remembering the Act - Performative Vermittlung des Ausstellungsprozesses durch künstlerische Zeugen (15.4.-29.4.2012)
Von Beginn an begleiten zehn sog. »ZeugInnen« (Studierende verschiedener internationaler Hochschulen) die Ausstellung. Sie sind die aktiven VermittlerInnen des Gesamtprozesses und werden in der letzten Phase selbst zu Hauptakteuren der Ausstellung. Ihre Anwesenheit verwebt und verdichtet die Kette von Präsenzen in dieser Ausstellung, die einer Dramaturgie von Akt, Spur, Erinnerung, Interpretation, Re-Act, Spur, Erinnerung, Interpretation, Re-Re-Act folgt. Die Finissage am 28.4.2012 beendet die vierte Phase und die Ausstellung selbst.

Kuratoren:
Boris Charmatz, Sigrid Gareis, Georg Schöllhammer
Display: Johannes Porsch

Öffnungszeiten: Mo, Di geschlossen | Mi - Fr, 10-18 Uhr | Sa - So, 11-18 Uhr geöffnet

ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe
Lorenzstraße 19
76135 Karlsruhe
zkm.de
zkm.de


Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:


    Anzeige
    Responsive image


    Anzeige
    Responsive image


    Anzeige
    Responsive image


    Anzeige
    Responsive image


    Anzeige
    Responsive image


    Rundgang 2018 an der Kunsthochschule für Medien Köln
    18.07.- 22.07.2018
    lesen


    Vergabe des DAAD-Preises für ausländische Studierende 2018 an Anja Zhukova
    Juli | Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
    lesen


    Jakob Baum erhält den Kunstpreis der Stiftung der Saalesparkasse 2018
    Juli | Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
    lesen


    Jana de Jonge und Steffen Straub als Stipendiaten der Jürgen-Ponto-Stiftung
    Juli 2018
    lesen


    Rundgänge an den Kunsthochschulen
    im Juli 2018
    lesen


    Verleihung des Kalinowski-Preises an Absolventin Ana Navas
    Juni 2018 | Akademie der bildenden Künste Karlsruhe
    lesen


    Körpereinsatz
    15. Juni bis 2. September 2018 | Kunsthalle der Sparkasse Leipzig
    lesen


    Kunsthochschule für Medien Köln im Juni
    06.06. - 28.06. 2018 | Kunsthochschule für Medien Köln (KHM)
    lesen


    Existenz Kapitel 1: Skizzen
    18.5. - 17.6.2018 | Oktogon der HfBK Dresden
    lesen


    erreger– | EIGEN frequenz
    17. Mai bis 10. Juni 2018 | Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
    lesen


    Bouchra Khalili - The Tempest Society / Twenty-Two Hours



    Pipilotti Rist – Show a Leg (Raus aus den Federn)



    KOKI TANAKA Vulnerable Histories (A Road Movie)



    PERSPECTIVAS LATINAS



    Nina Canell Reflexologies



    Nevin Aladag | Best Friends



    Roman Signer | Neue Arbeiten



    Neïl Beloufa. Global Agreement



    Prominent? Andy Warhols «Goethe» und andere Berühmtheiten


    Aachener Kunstpreis 2018 geht an Walid Raad


    Dieterich Fricker. Ich kaufe, also bin ich


    Karl-Marx-Stadt I



    Verfahrenseinstellung im Ermittlungsverfahren betreffend documenta 14



    Bild und Blick – Sehen in der Moderne



    Christine und Irene Hohenbüchler Räume im Raum


    Der Begriff - Situation - in Texten zur zeitgenössischen Kunst




    Haegue Yang ETA 1994–2018


    Kunst- und Kulturfestival BEGEHUNGEN



    »Labor« im Rahmen der Ausstellung »LebensWert Arbeit«



    Kunstforum Ostdeutsche Galerie erhält Werke von Katharina Sieverding und Milada Marešová