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DIE GALERIE - Frankfurt am Main: Klaus Zylla (28. Januar - 9. April 2016)

bilder
Ahnenfolge II, 2015, Öl auf Leinwand, 90 x 50 cm, Signiert und datiert unten mittig, bezeichnet: ´Held der Arbeit` links, © DIE GALERIE

"Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn keiner mehr an ihn denkt“, hat Bertold Brecht einmal gesagt. Ein Satz, den Klaus Zylla verinnerlicht und in seiner neuen achtteiligen Bilderserie mit dem Titel Ahnenfolge künstlerisch umgesetzt hat. Menschen, wie beispielsweise seine Großmutter – zu Lebzeiten Matriarchin und bis zu ihrem Tod mit 92 Jahren Familienoberhaupt –, die sein Leben begleitet und ihn auf unterschiedlichste Weise beeinflusst haben, trägt er noch heute im Herzen und hält sie in seinen Bildern lebendig.
Mit dem gleichlautenden Titel der Ausstellung verbindet Klaus Zylla aber auch das Leben selbst. Eigene Erlebnisse, vor allem jedoch literarische Einflüsse prägen seine Bilder.
Im vergangenen Jahr führten ihn verschiedene künstlerische Projekte nach Italien, wo er unter anderem erneut auf die Werke Giuseppe Ungarettis, eines bekannten italienischen Lyrikers traf, die ihn bereits viele Jahre zuvor beschäftigt hatten. Inspiriert von dessen Gedichtband „La Terra Promessa – Das verheißene Land“, doch auch von der ursprünglichen Landschaft und der Herzlichkeit der Menschen in der Toskana, entstand eine Serie von gleichnamigen Diptychen, die in der Ausstellung erstmals zu sehen sein wird.

Eine weitere Bildfolge kleinformatiger Arbeiten mit dem portugiesischen Titel „Fim“ aus dem Jahr 2004 erzählt vom Ende: vom Ende des Lebens, vom Ende einer Ära, vom Ende der Schrift, die Klaus Zylla neben der Malerei so am Herzen liegt. In Anlehnung an Samuel Becketts letztes Werk, das unlesbar Wortfetzen aneinanderreiht, und ganz im Sinne Heiner Müllers, der erklärte, in der wirren Medienwelt werde die Sprache immer mehr verstümmelt, reiht Klaus Zylla textähnliche, jedoch malerische Fragmente in zwölf kleinen Leinwänden aneinander.

In jeder Periode seines Schaffens setzt sich Klaus Zylla neben der Malerei mit Schrift oder ganzen Textpassagen auseinander, die er nicht nur inhaltlich interpretiert, sondern auch als gestalterische Elemente einsetzt. Darüber hinaus spielen in seinem Werk Künstlerbücher als eine Art visueller Fortschreibung von Lyrik und Literatur eine wichtige Rolle. Zylla hat bereits Texte von Antonin Artaud, Bertold Brecht, Thomas Bernhard u.v.a. in künstlerisch gestalteten und selbst gedruckten Büchern umgesetzt. In den Traditionen der CoBrA-Gruppe, des Surrealismus und der art brut stehend hat der Künstler über die Jahre zu einer ganz eigenen spezifischen Bildsprache gefunden. Verschiedene Entwicklungsphasen reihen sich wie eine Abfolge von Generationen, ganz im Sinne einer Ahnenfolge, aneinander. Wichtige künstlerische Elemente werden von einer zur nächsten weitergegeben, der Künstler erfindet sich aber auch immer wieder neu.

Ausstellungsdauer: 28. Januar - 9. April 2016

DIE GALERIE
Grüneburgweg 123
60323 Frankfurt am Maim
die-galerie.com
T. +49 (0)69-971 471-0

Presse


Anmerkung der Redaktion zu Klaus Zylla:

Klaus Zylla ist bzw. war unter anderem vertreten bei der:

- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD



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