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Kunstverein Wolfsburg erhält den ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstvereine

kunstverein-wolfsburg
Eingabedatum: 03.04.2007



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Der Kunstverein Wolfsburg wurde 1959 gegründet. Er ist die älteste Kunstinstitution der Stadt und gleichzeitig die avantgardistischste. Sein ambitioniertes Programm, das nationales und internationales Renommee erreicht hat, fördert Künstlerinnen und Künstler der jüngeren Generation, deren Arbeiten relevante Antworten zu Fragen der Zeit liefern.

Besonders von der Jury hervorgehoben wurden die jeweiligen Jahresthemen des Kunstvereins wie ECONOMY & GLAMOUR (2005), Konstruktion der Wünsche (2006) oder Recall - Ausgrabungen in Kunst, Pop und Politik (2007). Die Jahresthemen werden nach den Kriterien sozialer Wichtigkeit und Aktualität ausgesucht und bilden den inhaltlichen Rahmen für die verschiedenen Projekte. „Ungewöhnliche und spannende Themen, die mit ganz eigenem Stil präsentiert und bis auf den Grund erforscht werden“, so Gregor Jansen, ZKM | Museum für Neue Kunst, Karlsruhe und Mitglied der Jury.

Zu den außergewöhnlichsten Projekten des Kunstvereins gehörte im Jahr 2005 die Einrichtung des "Elektropopklubs" zuerst in Bytom (Oberschlesien) und dann im Kunstverein Wolfsburg mit jeweils zahlreichen Konzerten, Performances, Filmvorführungen usw. Allgemein legt der Kunstverein Wolfsburg sehr großen Wert auf ein umfangreiches Vermittlungsprogramm, das inhaltlich oftmals an Rezipienten jenseits des üblichen Kunstpublikums gerichtet ist. Durch die Etablierung des Kunstpreises arti wird auch die lokale Kunstszene gewürdigt und gefördert. Außerdem wird in vielen Ausstellungen und Projekten die Stadt Wolfsburg mit ihrer speziellen Stadtgeschichte und ihrer besonderen Rolle für die arbeitspolitische und wirtschaftliche Situation Deutschlands thematisiert.

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, die projektungebunden verwendet werden können und von der ART COLOGNE gestiftet werden.

Die Preisverleihung findet am Samstag, dem 21. April 2007 um 15:30 Uhr im Open Space der ART COLOGNE statt:
...
Das Nominierungsverfahren

15 Persönlichkeiten aus unterschiedlichen kunst- und kulturnahen Bereichen wurden gebeten, preiswürdige Kunstvereine vorzuschlagen. Um zu gewährleisten, dass potentiell alle Kunstvereine die Chance zur Nominierung erhalten, wurden die Persönlichkeiten mit regional und konzeptuell unterschiedlichen Perspektiven auf die Kunstvereinslandschaft zusammengestellt. Nominiert waren folgende Kunstvereine:

Brandenburgischer Kunstverein Potsdam
Halle für Kunst Lüneburg
Hartware MedienKunstVerein Dortmund
Kunstverein Arnsberg
Kunstverein Bremerhaven
Kunstverein Hildesheim
Kunstverein KISS. Kunst im Schloss Untergröningen
Kunstverein Neuhausen
Kunstverein Springhornhof Neuenkirchen
Kunstverein Tiergarten, Berlin
Kunstverein Wolfsburg
Nassauischer Kunstverein Wiesbaden
Riesa efau/Motorenhalle, Dresden

Die Jury
Über die Preisvergabe hat eine Jury aus unabhängigen VertreterInnen der Bereiche Museum, Kunsthochschule, Galerie und Kunstkritik entschieden, namentlich Dr. Ulrike Groos (Kunsthalle Düsseldorf), Dr. Gregor Jansen, (ZKM | Museum für Neue Kunst, Karlsruhe), Thomas Wagner (FAZ), Bernhard Wittenbrink (Bundesverband Deutscher Galerien) und Andrea Knobloch (Künstlerin, Mitglied im Vorstand des Deutschen Künstlerbundes).

Beurteilt wurde die Ausstellungspraxis und Vermittlungstätigkeit der nominierten Kunstvereine anhand folgender zehn Kriterien:

Förderung zeitgenössischer Kunst im regionalen und internationalen Zusammenhang
Kontinuierliche Präsentation von Gegenwartskunst in Ausstellungen sowie als temporäre Projekte außerhalb etablierter Kunstinstitutionen
Förderung experimenteller künstlerischer Ansätze
Entwicklung neuer Präsentations- und Vermittlungsformen
Vergegenwärtigung der Traditionen aktueller Kunst
Vermittlung durch Führungen, Diskussionen, Rahmenprogramme, Publikationen
Erprobung neuer Kommunikationsformen über Kunst
Kooperation mit anderen KunstvermittlerInnen
Aufbau interdisziplinärer Netzwerke
Kulturpolitische Arbeit vor Ort
... (Presse ADKV)
Preisverleihung am 21. April um 15:30 Uhr auf der ART COLOGNE

kunstvereine.de

ch






Weiteres zum Thema: Kunstverein Wolfsburg



Phaenomenale 2007 - Kunstverein Wolfsburg (Jan / Feb 2007)


Die Phaenomenale ist ein neues Festival zu Kunst und Wissenschaft, das sich u. a. mit der Schnittstelle von Mensch und Maschine beschäftigt. Der Titel des Festivals ist "Maschinen für alle", unter dem Techniken der Zukunft und ihre Popmythen behandelt werden.

phaeno - Die Experimentierlandschaft und der Kunstverein Wolfsburg präsentieren an drei Wochenenden im Januar und Februar die erste "Phaenomenale", die danach fragt, wie die digitale Kultur den menschlichen Körper und das Bild vom Menschen transformiert.

Es werden drei Aspekte der Thematik in verschiedenen Veranstaltungsformaten und Medien (Performances, Konzerten, Workshops, Filmen und Vorträgen) behandelt.

- Roboter (12.-14.01.2007): Roboter greifen immer mehr in unser Alltagsleben ein. Inwieweit verändern Roboter unsere Gesellschaft?

- Privatmaschinen (26.-28.01.2007): Können wir uns ein Privatleben ohne diese Maschinen (Handys, iPods, Konsolen) noch vorstellen?

- Cyborgs (09.-11.02.2007): Sind Cyborgs eine positive Zukunft für die Menschheit oder doch ein Alptraum?

Es werden u.a. Künstler wie Karl Bartos (Elektromusiker), Stelarc (Perfomancekünstler) oder Olga Rogalski (Manga) neueste Projekte und Arbeiten präsentieren und Workshops anbieten. Außerdem hält der österreichische Philosoph Robert Pfaller einen Vortrag zum Thema Spielen, und es werden Filme von David Cronenberg zu sehen sein.

Veranstaltungsorte:

Kunstverein Wolfsburg
Schlossstraße 8
D-38448 Wolfsburg
T + 49 (0) 53 61 - 67 4 22

phaeno - die Experimentierlandschaft
Willy-Brandt-Platz 1
D-38440 Wolfsburg
T + 49 (0) 1 80/10 60 6

CinemaxX Wolfsburg
Willy-Brandt-Platz 4
38440 Wolfsburg

weitere Infos zu Programm und Terminen: phaenomenale.com

Neue Preisträgerin des Kunstpreises blauorange 2008 steht fest: Kitty Kraus


Die Preisträgerin des Kunstpreises der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken blauorange 2008 ist die in Berlin lebende Künstlerin Kitty Kraus (geb.1976 / Heidelberg). Der mit 20.000 Euro dotierten Preis ist außerdem mit einer Ausstellung im Kunstverein Heilbronn, die vom 7. November bis 12. Dezember 2008 zu sehen sein wird, sowie mit einem monografischen Katalog verbunden.

Die Skulpturen und Installationen von Kitty Kraus bestehen aus Materia­lien wie Glas, Neonröhren, Glühlampen, Stoff, Teer oder Tinte. Geometrische und kubische Formen werden durch Licht­brechung, Schmelzen oder Zerspringen des Materials aufgelöst. '

Für Kitty Kraus bildet der Ansatz zur gezielten Dekonstruktion, zur Befragung von Grundlagen und Grenzen unseres begrifflichen, theoretischen und normativen Apparats, eine Grundlage ihrer Arbeiten.
In ihren Installationen gibt sie zahlreiche Verweise auf die Kunstgeschichte des 20.Jahrhunderts, gleichzeitig setzt sie Raum und Fläche in eine neues Spannungsfeld.

Nominiert für den Kunstpreis der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken blauorange 2008 waren neben Kitty Kraus die Künstlergruppe FORT (Jenny Kropp, Anna Jandt, Alberta Niemann, Claudia Heidorn), Adrian Lohmüller, Sophie Oldenbourg und Monika Stricker.

Der Jury unter der Leitung von Loers gehören sechs Vertreter von Kunstvereinen an: Marius Babias - Neuer Berliner Kunstverein n. b. k., Justin Hoffmann - Kunstverein Wolfsburg, Matthia Löbke - Kunstverein Heilbronn, Kathleen Rahn - Kunstverein Nürnberg, Christina Vegh - Bonner Kunstverein, Janneke de Vries - Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Bremen.

Ein Video zu Danh Vo, dem letzten blauorange Preisträger, sehen Sie unter: art-in.tv

Abbildung: Kitty Kraus: Preisträgerin des Kunstpreises blauorange 2008, Portrait, Copyright bvr

bvr.de





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