Ask Yo Mama

Kunstraum Niederösterreich, Wien | 30.9.-10.12.11
Eingabedatum: 29.09.2011

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Der Titel der Ausstellung Ask Yo Mama bezieht sich auf die afroatlantische Tradition des Signifying, Rap und Storytelling. Die Ausstellung Ask Yo Mama webt ein Netz zwischen Arbeiten von österreichischen Künstlerinnen wie Constanze Schweiger, Maruša Sagadin, Anna Zwingl und internationalen Künstlerinnen wie der Amerikanerin Yvette Mattern sowie der britischen Künstlerin Sonia Boyce.

Während klassische Jazzsongs wie „Signifying Monkey“ von Oscar Brown Junior, Hip-Hop-Tracks wie Utfo´s „Ask Yo Mama“, das amerikanische Straßen-Reimspiel „Dirty Dozen“ oder die zahlreichen Yo-Mama-Witze die Figur der „Mutter“ lediglich als Instrument in einem kunstvollen, verbal ausgetragenen Kampf benutzen, um den Gegner zu beleidigen und psychologisch zu schwächen, dreht das Ausstellungsprojekt Ask Yo Mama das freche Pattern des Rap und Scat um: Es nimmt die Worte wörtlich und setzt den Fokus bewusst auf Künstlerinnen, die ihre Version der Geschichte in Form einer künstlerischen Arbeit präsentieren, die Bezug nimmt auf „schwarzen Sound“.

Zur Ausstellung erscheint der Katalog Ask Yo Mama (mit Beiträgen von Ina Wudtke und Dieter Lesage), Wien, Kunstraum Niederoesterreich, 2011.

Künstlerinnen
Ihu Anyanwu aka G.rizo, Sonia Boyce, Yvette Mattern, Marusa Sagadin, Constanze Schweiger, Sangam Sharma, Ina Wudtke, Anna Zwingl

Abbildung: Ina Wudtke, Herstory: Ask Yo Mama, 2011, Copyright Ina Wudtke

Öffnungszeiten: DI - FR 11.00 - 19.00
SA 11.00 - 15.00
MO, SO und Feiertag geschlossen

KUNSTRAUM NIEDEROESTERREICH
Herrengasse 13
A-1014 Wien
Telefon: +43190 42 111
kunstraum.net

Medienmitteilung






Weiteres zum Thema: Ina Wudtke



Annette Wehrmann


Der Badische Kunstverein zeigt die Künstlerin Annette Wehrmann (1961–2010)in einer umfassenden Einzelausstellung. Wehrmanns Arbeiten sind Teil einer Politisierung der Kunst in den 1990er-Jahren. Ihre Zeichnungen, Skulpturen, Installationen, Performances, Videos und Texte finden zu einer zugänglichen Sprache, die sich den vermeintlich unverrückbaren Normen offensiv entgegenstellt. In einer eigenwilligen Mischung aus anarchistischer Prosa, intellektuellem Diskurs und trockenem Humor äußerte Wehrmann ihr Unbehagen an der Welt und stärkte eine autonome Haltung, der sie sich nicht nur in ihrer Kunst, sondern in ihrem gesamten Leben verschrieben hatte.

Die Ausstellung versammelt verschiedene Arbeiten und Werkkomplexe der Künstlerin. Eine frühe skulpturale Arbeit sind die aus Backsteinen gemauerten „Fußbälle/Kugeln“ (1991), die von einem Performance-Video und Zeichnungen begleitet werden. Einen zentralen Raum nehmen Wehrmanns UFO-Architekturen ein. Diese von feministischer Science-Fiction-Literatur, dem Jazzmusiker Sun Ra und der Architektengruppe Archigram beeinflussten Objekte aus billigen Materialien bezeichnete die Künstlerin als „Rückzug auf sich selbst“ und als „Wunsch nach einem besseren, anderen Leben“. Der öffentliche Raum, insbesondere dessen zunehmende Privatisierung und Kommerzialisierung, ist ein weiteres Thema in Wehrmanns Kunst. Für die Fotoserie „Blumensprengungen“ (1991–95) brachte die Künstlerin verschiedene im Stadtraum arrangierte Blumenanlagen zur Explosion. Mit „DSB für die Zukunft“ (1993–96) schuf Wehrmann eine neue Währung und somit einen alternativen ökonomischen Raum. Wehrmanns textbasierte und performative Arbeitsweise zeigt sich beispielhaft in ihren auf Luftschlangen getippten Texten.

Kuratiert von Ort des Gegen e.V. und Anja Casser.

Annette Wehrmann (1961–2010) lebte und arbeitete in Hamburg. Sie studierte Freie Kunst an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und an der Städelschule in Frankfurt. 2013 erschien das Buch „Annette Wehrmann: Luftschlangentexte“ im Starship Verlag, Berlin. starship-magazine.org

Der Ort des Gegen e.V. gründete sich 2011 in Hamburg zur Erhaltung des künstlerischen Nachlasses von Annette Wehrmann. Mitglieder des Vereins: Erzsébet Ambrus, Hans-Christian Dany, Sabine Falk, Katharina Gerszewski, Jochen Möhle, Christoph Rauch, Holger Steen, Inga-Svala Thorsdottir, Laila Unger, Brigitte Wehrmann, Monika Wucher und Ina Wudtke.
annettewehrmann.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Press work and Public Relations
Badischer Kunstverein
Waldstraße 3
D-76133 Karlsruhe

badischer-kunstverein.de







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