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HIS MASTER´S VOICE: Von Stimme und Sprache

Wie handeln wir durch Sprache – und wie handelt Sprache durch uns?

23. März – 7. Juli 2013 | HMKV, Dortmund
Eingabedatum: 29.03.2013

bilder

HIS MASTER’S VOICE

Von Stimme und Sprache

HIS MASTER´S VOICE: Von Stimme und Sprache ist eine Ausstellung über die Performativität von Stimme und Sprache, über die Uneigentlichkeit und Unheimlichkeit des Sprechens, über die Stimme als politischer Sprachakt sowie Sprache als performativer Sprechakt.

Wie handeln wir durch Sprache – und wie handelt Sprache durch uns? In der Ausstellung HIS MASTER´S VOICE: Von Stimme und Sprache werden Arbeiten von 25 KünstlerInnen gezeigt, die sich mit unheimlichen, irritierenden und auch komischen Momenten befassen, die die menschliche Stimme und Sprache hervorbringen. In Performances, Videomontagen und Webprojekten wird das emotionale, soziale und politische Potential der Stimme erfahrbar: Wie hängt die Stimme mit dem Körper und der Identität eines Menschen zusammen? Was passiert, wenn sich das Gesprochene vom Sprecher löst, der Text vom Sinn oder der Ton vom Bild? Was, wenn eine Stimme gar nicht zu dem Körper gehört, der sie hervorbringt? Die KünstlerInnen lassen Bauchredner und Synchronsprecher, aber auch Propagandisten und Prediger zu Wort kommen. Sie untersuchen und reinszenieren historische und aktuelle Sprechakte, erforschen die emotionale und spirituelle Wirkung von Stimmgewalt und Wortakrobatik, spielen mit Sinn- und Identitätsverschiebungen. Die Arbeiten von Bruce Nauman (US), Laure Prouvost (FR/UK), Richard Serra und Nancy Holt (US), Erik Bünger (SE), Milo Rau & International Institute of Political Murder (CH), Jochen Gerz (DE), Katarina Zdjelar (SR/NL) und den anderen KünstlerInnen der Ausstellung widmen sich diesen Themen – und sie experimentieren dabei immer auch mit den Medien, die Stimmen aufzeichnen, zum Klingen oder zum Verstummen bringen.

In der Ausstellung werden neben den künstlerischen Arbeiten auch weitere begleitende und kommentierende Materialien zur Performativität von Stimme und Sprache gezeigt (Bücher, Filmausschnitte, Videos, Zitate, etc.). Diese Materialien werden in Schaukästen präsentiert.

Anlässlich der Ausstellung entsteht eine Radiosendung mit dem Titel: „Über die Uneigentlichkeit und Unheimlichkeit des Sprechens“ von Inke Arns und Ingo Kottkamp in Zusammenarbeit mit der Featureabteilung von Deutschlandradio Kultur, Sendetermin: 15. Mai 2013. Sie ist Teil der Feature-Reihe Die zweite Stimme .

KünstlerInnen: Christophe Bruno (FR), Erik Bünger (SE), William S. Burroughs & Anthony Balch (US), Aslı Cavusoglu (TR), YOUNG-HAE CHANG HEAVY INDUSTRIES (KR), Dortmunder Sprechchor (DE), Jakup Ferri (KOS), Jochen Gerz (DE), Richard Grayson (UK), Asta Gröting (DE), Daniel Hofer (DE), Anette Hoffmann / Andrea Bellu / Matei Bellu / Regina Sarreiter (DE), International Institute of Political Murder (CH), Ignas Krunglevicius (LT/NO), Bruce Nauman (US), Stefan Panhans (DE), Julius Popp (DE), Laure Prouvost (FR/UK), Kathrin Resetarits (AT), Peter Rose (US), Manuel Saiz (ES), Anri Sala (AL), Richard Serra mit Nancy Holt (US), Katarina Zdjelar (SR/NL), Artur Zmijewski (PL) u.a.

Kuratiert von: Inke Arns

Hartware MedienKunstVerein (HMKV) im Dortmunder U
Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund
T + 49 - 231 - 496642-0
www.hmkv.de


pm






Daten zu Erik Bünger:

- ars viva Preistraeger

- Hartware MedienKunstVerein (HMKV)

- Hartware MedienKunstVerein 2015

- Hartware MedienKunstVerein 2015

- Hartware MedienKunstVerein 2016

- The Global Contemporary. Kunstwelten nach 1989 - ZKM, 2011

Weiteres zum Thema: Erik Bünger



"Wach sind nur die Geister" - Hartware MedienKunstVerein, Dortmund (16.5.-18.10.09)


"Wach sind nur die Geister" - Über Gespenster und ihre Medien. So lautet der Titel der Ausstellung, die derzeit in der PHOENIX Halle Dortmund zu bestaunen ist. Sie widmet sich einem zunächst unzeitgemäß wirkenden Thema: Der Präsenz des Übernatürlichen und einer durch technische Medien ermöglichten Kommunikation mit dem Jenseits.

Es werden 22 internationale künstlerische Positionen gezeigt, die sich in unterschiedlicher Form für das Unsichtbare interessieren. Sie stellen Fragen nach der Existenz von Geistern oder beschäftigen sich mit dem Einsatz neuester technologischen Medien in spiritistischen Zusammenhängen. Im Zentrum steht dabei die Frage, warum - trotz unserer Aufgeklärtheit - den jeweils neuen Medien immer wieder metaphysische Fähigkeiten zugeschrieben werden, beispielsweise als Kanal für Botschaften aus dem Jenseits.
In ihrer Auseinandersetzung mit solchen Phänomenen zeitgenössischer Transkommunikation offenbaren die Künstler zudem politische Implikationen ebenso wie deren ästhetisches Potential.

Künstlerliste:
Lucas & Jason Ajemian (US), Archiv eines anonymen Geistersehers kuratiert von hans w. koch (DE), Sam Ashley (US), Corinne May Botz (US), Erik Bünger (SE), Damien Cadio (FR), Michael Esposito (US), Nina Fischer / Maroan El Sani (DE), Agnès Geoffray (FR), Kathrin Günter (DE), Carl Michael von Hausswolff (SE), Tim Hecker (CA), Susan Hiller (GB), Martin Howse (GB), International Necronautical Society (GB), Friedrich Jürgenson (SE), Joep van Liefland (NL), Chris Marker (FR)
Jorge Queiroz (PT), Scanner (GB), Jan Peter E.R. Sonntag (DE), Suzanne Treister (GB)

Abbildung/Image: Agnès Geoffray, Night #3, 20 x 30 cm, 2005

Öffnungszeiten:
Do+Fr 16-20 Uhr
Sa+So 11-20 Uhr

Phoenix Halle
Hochofenstraße/ Ecke Rombergstraße
44263 Dortmund-Hörde

hmkv.de

Gone to Croatan – Strategien des Verschwindens


Erstmalig bespielt der Hartware MedienKunstVerein (HMKV) die sechste (Wechselausstellungs-)Etage des Dortmunder U. Thema der großen internationalen Ausstellung Gone to Croatan – Strategien des Verschwindens sind individuelle wie kollektive Prozesse des Verschwindens.

Entschwinden, Abhandenkommen und Entfliehen sind gesellschaftliche wie politische Handlungsmuster und Phänomene, die von den über 30 an der Ausstellung beteiligten KünstlerInnen reflektiert werden. Die ersten europäischen Siedler in der Neuen Welt verschwanden auf mysteriöse Weise und hinterließen ihre Siedlungen sowie eine Notiz mit den Worten ´Gone to Croatan` (´Sind bei den Croatan`). Die Croatan waren ein indianisches Volk, das in der Nähe lebte. Diese Indianer sollen die Siedler umgebracht haben. Jedoch suggerieren Aufzeichnungen über grünäugige Indianer einen anderen Verlauf der Dinge. Eine dritte Hypothese lautet, dass die Siedler in eine andere Dimension gereist sein sollen.

Verschwinden wird generell mit einer Niederlage gleichgesetzt. Was unsichtbar ist, bleibt dem öffentlichen Leben äußerlich, und das Unsichtbare hat keinen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft. Kleinteilige Praktiken des ´in den Untergrund-Gehens` erweisen sich jedoch oft als (Ein-)Übungen der Utopie, die, wenn sie schon nicht in großem Maße realisierbar ist, zumindest auf individueller Ebene verwirklicht werden kann.

Gesellschaftlicher Ausschluss kann in diesem Zusammenhang viele verschiedene Gründe haben und verschiedene Formen annehmen. Er kann ein Ergebnis unglücklicher Umstände sein oder aus einer autonomen Entscheidung des- oder derjenigen hervorgehen, der/die sich bewusst von der Gesellschaft abkehrt. Die Ausstellung untersucht diese unterschiedlichen Praktiken des Verschwindens – und deren Gründe – und widmet denjenigen Gesten eine besondere Aufmerksamkeit, die der Etablierung privater Utopien dienen.

Der HMKV präsentiert die von Robert Rumas and Daniel Muzyczuk kuratierte Ausstellung Gone to Croatan, die Ende 2009 im Centre of Contemporary Art ´Znaki Czasu` in Torun realisiert wurde, als Austausch für die Anfang 2010 in Torun gezeigte Ausstellung “Wach sind nur die Geister“ – Über Gespenster und ihre Medien (2009-2010) des HMKV. Gone to Croatan nimmt Bezug auf die Ausstellung vom Verschwinden. Über Weltverluste und Weltfluchten, die der HMKV 2005 in der PHOENIX Halle Dortmund realisiert hat, und erweitert und entwickelt diese Thematik konzeptuell fort.

Mit Arbeiten von:
Bas Jan Ader (NL), Sebastian Buczek (PL), Erik Bünger (SE), Susanne Bürner (DE), Heath Bunting (UK), Eduard Buridan (FR), Collective Actions (RU), Hubert Czerepok (PL), Lara Favaretto (IT), Fischli & Weiss (CH), Pawel Freisler (PL), Goldin+Senneby (SE), Lukas Jiricka/Paul Wirkus (CZ/DE), Katarzyna Krakowiak (PL), Jiří Kovanda (CZ), Tomasz Kowalski (PL), Jacek Kryszkowski (PL), Zbigniew Libera (PL), Andrzej Partum (PL), Agnieszka Polska (PL), Leszek Przyjemski (PL), Syreny TV (PL), Robert Rumas (PL), Daniel Rumiancew (PL), Adam Witkowski (PL), Julita Wójcik (PL), Ziemia Mindel Würm (PL)

Kuratiert von:
Robert Rumas (Gdansk) und Daniel Muzyczuk (Torun)

Abbildung: Bas Jan Ader – Nightfall, 1970 / Fischli & Weiss – Der rechte Weg (The Right Way), photo Wojciech Olech, courtesy of Centre of Contemporary Art (CoCA) in Torun

Öffnungszeiten:
Di - Mi 10:00 – 18:00
Do - Fr 10:00 – 20:00
Sa - So 11:00 – 18:00
Montags geschlossen

Hartware MedienKunstVerein (HMKV)
im Dortmunder U (6. Etage)
Leonie-Reygers-Terasse
44137 Dortmund
hmkv.de






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